Beauty

„Ich zeige mich gerne nackt“ – Supermodel Crystal Renn im Interview

Von AnastasiaS am Dienstag, 19. April 2016 um 11:49 Uhr

Es war ein auf und ab mit ihr. Erst sorgte Crystal Renn (29) als Magermodel (nur 45 kg bei 1,75 Meter!) für Aufsehen, dann tauchte sie 2006 als erstes Plus-Size-Model auf dem Laufsteg bei Jean Paul Gaultier auf. Heute trägt die US-Amerikanerin und Ex-Muse von Stardesigner Zac Posen Kleidergröße 38 – und fühlt sich so wohl wie noch nie in ihrem Körper, wie sie uns mit ihrer rauchigen Stimme versichert. Renn arbeitet weiterhin als Model und Fotografin und ist das Gesicht für das US-Haarpflege- und Haar-Styling-Label Redken. Okay, Zeit für einen kleinen Body-Check.

Treiben Sie viel Sport, um Ihr Gewicht zu halten?

Ich versuche, so viel Sport wie möglich zu machen. Wann immer ich kann, mache ich Yoga, meditiere und gehe wandern. Obwohl ich ja auch schon einen körperlich anstrengenden Job habe. Viele wissen ja gar nicht, wie anstrengend modeln ist.

 

Dann bauen Sie ja ordentlich Muskeln auf. Ist stark das neue skinny?

Darum dreht sich mein ganzes Leben. Vom Sport bis zur Arbeit. Wir Frauen brauchen Power!

 

Als Plus-Size-Model haben Sie oft nackt posiert. Wie ist es heute?

Ich zeige mich gerne nackt. Das ist doch ganz natürlich und sieht wunderschön aus!

 

Tess Holiday ist das erste Supermodel mit Kleidergröße 50 – zu Beginn Ihrer Karriere war ja nur Size Zero gefragt …

In den letzten zehn Jahren hat sich viel getan. Auf den Laufstegen sieht man Frauen unterschiedlicher Hautfarbe, Gewichts- und Altersklasse. Ich bin begeistert von der Entwicklung. In den nächsten Jahren wird sicher noch mehr passieren, und die Modewelt wird noch vielseitiger werden.

 

Glauben Sie, dass Prominente wie Kim Kardashian mit ihren Kurven dazu beigetragen haben?

Immer wenn man eine Zeitschrift aufschlägt oder im Internet surft, sieht man Kim. Wenn jemanden so präsent ist wie sie, wird die Gesellschaft davon beeinflusst. Deswegen finde ich es großartig, wenn Stars ihre Popularität dazu nutzen, sich für eine gute Sache einsetzen – wie Caitlyn Jenner. Sie kann die Welt verändern!

 

Kim Kardashian hatte wie Sie, auch schon mal kurzfristig wasserstoffblonde Haare. Würden Sie sich noch mal die Haare blondieren?

Vermutlich nur mit einer Perücke (lacht). Meine Haare sind von Natur aus so dunkel, die halten einfach keine Farbe.

 

Und wie sieht's mit einem Buzzcut aus?

Das will ich auf jeden Fall mal ausprobieren, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich bin ein sehr unkomplizierter Mensch und kurze Haare würden gut dazu passen. Damit kann man einfach aus dem Haus gehen ohne sie groß zu stylen.

 

Was machen Sie an einem Bad-Hair-Day?

Kommt drauf an wie schlimm der Bad-Hair-Day ist (lacht). Wenn meine Haare einfach nicht das machen was ich will, benutze ich Argan Öl. Ich liebe das „Glow Dry Diamond Oil“ von Redken. Das verteile ich im nassen Haar, flechte meine Haare und lasse sie so trocknen. Wenn man den Zopf dann löst, hat man softe Wellen.

 

Ultraleichtes Öl mit viel Pflege: „Glow Dry Diamond Oil“ von Reken, 100 ml ca. 30 €, in Redken Salons