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Inside GRAZIA: Der große Detox-Report Teil 2

Von Vera am Freitag, 10. Juni 2016 um 16:11 Uhr

Auf unserem Instagram-Account konntet Ihr ja bereits fleißig verfolgen, dass wir uns in der letzen Woche einer großen Detox-Challenge unterzogen haben. Im Dienste der Aufklärung haben wir für euch die beliebtesten Detox-Modelle und Anbieter getestet  – was dabei herausgekommen ist, und was unsere persönlichen Höhe- und Tiefpunkte der Fastenzeit waren, erfahrt Ihr hier, im zweiten Teil des großen Reports:

1. Kale And Me – 5-Tage-Saftkur

 

Wie lange und wie teuer?

5 Tage, ca. 130€

Wie sieht der 'Ernährungsplan' aus?

Am ersten Tag der Kur werden morgens alle kaltgepressten Säfte geliefert. Jeweils sechs Flüssigkeiten à 320ml werden fünf Tage, schööön langsam, in einer bestimmten Reihenfolge getrunken. Dazwischen möglichst viel Wasser und Tee zu sich nehmen. Die wohl cooolste Idee von Kale + Me sind die süßen Namen auf jedem Saft. Diese bereiten nicht nur sofort gute Laune, sondern lassen auch die etwas weniger leckeren Säfte sympathisch klingen. Ein weiteres Plus zur Motivation: Die handgeschriebenen Kärtchen, mit Grüßen vom Team. Das bekommt ein dickes Like von uns.

Wie schmeckt es?

Einfach MEGA frisch, gesund und natürlich. Durch die Vielfalt der Flüssigkeiten findet wirklich jeder sein Lieblingsgetränk. 1. Pamela Pine: ein richtig guter, fruchtiger Start in den Tag! 2. Catie Carrot: ein gehaltvollerer Saft mit Karotte und frischer Zitrone, mhhh! 3. Al Avoca: der erste grüne Saft am Tag mit Spinat und Avocado – sättigt total. 4. Rosy Roots: definitiv Geschmackssache durch die Rote Beete. Da ich aber ein Fan der Rübe bin, genau mein Fall, lecker süß, #yummi. 5. Kelvin Kale: der zweite grüne Saft. Mit Sellerie. Uff. Das war wirklich die härteste Herausforderung. Aber nach dem dritten Schluck ist es schon gar nicht mehr so schlimm. 6. Amy Almond: zum Abschluss des Tages ein Wasser mit Mandel, Dattel und Salz. Ein toller Ausgleich zu den sehr geschmacksintensiven Flüssigkeiten.

Wie geht es?

Du bereitest dich, natürlich mit einem Guide, auf dein Cleanse vor. Auch danach kann man nicht einfach in seine Ernährungs-Routine zurückfallen. Das Kale+Me-Team steht Dir jederzeit super zur Seite, wenn du Fragen hast oder einen extra Ansporn brauchst. Während der Kur bringt Dir die Flüssig-Nahrung die Menge der Kalorien, die du benötigst und deinen Körper nebenbei entgiftet.

Wie war es?

Allgemein habe ich mich die Zeit über wirklich gut und fit gefühlt. Wenn man die Säfte schön verteilt trinkt, hält sich das Hungergefühl in Grenzen. Der Appetit hingegen steigert sich von Tag zu Tag. Man denkt ziemlich oft über das Essen nach. Also muss Ablenkung her, das heißt, viiiel arbeiten. Ein weiterer guter Tipp: Am besten während der Woche beginnen, weil man am Wochenende eher die Lust zum Schlemmen hat. Die Reihenfolge der Säfte ist wirklich easy und hilft super bei der Ersetzung der Mahlzeiten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich ein kleines bisschen gecheatet. Fünf (!) Tage sind wirklich hart und meine Laune schwankte zwischen himmelhoch jauchzend und am Boden zerstört. Trotzdem fühlte es sich toll an meinen Körper zu entgiften und ihn mit all den vielen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen. Abgenommen habe ich nicht. Ich würde das Cleanse immer wieder probieren, weil es eine gute Challenge an das eigene Durchhaltevermögen ist.

Wo bekommt man es?

Über kaleandme.de und in ausgewählten Edeka-Filialen.

2. Lebeleicht Hamburg – Juice and Soup Kur

 

 

Wie lange und wie teuer?

5 Tage für 230 Euro (bei Kurier-Lieferung)

Wie sieht der Ernährungsplan aus?

4 kaltgepresste Obst-und Gemüse Säfte à 500 ml und eine vegane Suppe à 415 ml pro Tag. Besonderes Extra: Jeder Juice enthält auch ein Superfood!

Wie wird es?

„Jackpot“, dachte ich, „ich habe die längste Kur abbekommen.“ Woran ich vor Beginn der Kur nicht so recht gedacht habe: Am letzten Tag steht mein Umzug an. So lange Zeit keine feste Nahrung zu mir zu nehmen und dann noch einen kompletten Hausstand quer durch Hamburg zu transportieren, wird sicher kein Klacks, oder doch? Also, her mit den Säften!

Wie schmeckt es?

Soooo lecker! Ich bin jemand, der sich gerne mal einen grünen Smoothie oder Shake macht, aber so gut wie die Lebeleicht-Säfte haben meine Eigenkreationen nie geschmeckt. Morgens ersetzt der 'Wake me up'-Saft den Kaffee – nicht unbedingt genauso effektiv, aber was kann schon Kaffee ersetzen? – Eben, NICHTS! Die Kombi aus Apfel, Minze, Gurke Zitrone und Ingwer schmeckt leicht säuerlich und macht so irgendwie wach. 'Green Surpreme', ist zur Mittagszeit mein Favorit, denn der hat am meisten Eiweiß und sättigt wegen seiner eher faserigen Konsistenz am meisten. Die Zusammenstellung mit den Klassikern Spinat, Apfel und Gurke wird durch die Ergänzung von Fenchel, Mangold, Orange und der Blaualge Spirulina wirklich zum Geschmackserlebnis. Als Rote-Beete-Fan kommt darauf mein absolutes Highlight: der 'Loving-Red'-Saft! Voller roter Euphorie exe ich ihn und muss warnen: der Saft ist nicht nur echt lecker sondern auch farbecht! Lieber vorsorglich mit Strohhalm trinken, als eine Flecken-Notbehandlung an der Bluse durchführen zu müssen…'Nobel Orange Juice' ist schön erfrischend. Eine Vitaminbombe Fan von Orangensaft zum Frühstück ist, kann ihn auch gleich morgens trinken. Am Abend gibt es endlich etwas Warmes! Die Suppen schmecken alle so lecker, nur die mit Kürbis schenke ich einer Freundin, ohne sie zu öffnen. Sorry – Kindheitstrauma! Sie mochte sie super gern und wollte am nächsten Tag wieder bei mir schnorren, aber nix da!

Wie geht es?

Tag 1 war super: Vor dem Detox habe ich leider viel zu wenig Obst und Gemüse gegessen also hat mein Körper eine Vitamin-Party gefeiert. Ich war fit und agil und ging voller Motivation ins Bett.

Leider wachte ich am nächsten Tag mit Horror-Kopfschmerzen auf. Für mich als Migränepatientin nichts neues. Aber ich verzichtete diesmal auf die Tablette und trank stattdessen fleißig weiter Säfte und achtete darauf, zusätzlich mehr Wasser zu trinken. Tag 3 und 4 waren ähnlich. Ich wollte Fett – egal in welcher Form! Schnell wurde mir klar, dass ich definitiv nicht aufgeben wollte und biss die Zähne zusammen, ohne etwas dazwischen zu haben.

Das Ende naht, endlich ist Samstag, Tag 5 und der Umzug steht an. Zum Glück habe ich fleißige Helfer (#ShoutoutToMyCrew), denn mir wurde beim Heben und Bücken doch arg schwindelig. Sport an Tag 5 empfehle ich dementsprechend nicht.

Wie war es?

Einerseits war mein Kur-Timing bescheiden, andererseits hat es mir Vorteile verschafft. Da ich mit dem Umzug genug im Kopf hatte, war das letzte, an das ich dachte Pommes und Pizza (außer zwischenzeitlich an Tag 3 und 4). Also der GRAZIA-Insider-Tipp: sich ein Projekt für die Kur-Tage suchen. So kommt man nicht in Versuchung mit den BFF’s auf einen Drink zu gehen. Und: einen Sicherheitsabstand zum Lunch der Kollegen von mindestens zwei Gabellängen einhalten! Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Bis heute, 5 Tage nach dem Detox, fühle ich mich energiegeladen und habe seitdem nicht einmal Kopfschmerzen gehabt – und die plagen mich normalerweise recht regelmäßig! Ein weiterer positiver Langzeit-Effekt: Nach dem unumgänglichen Pizza-Schmaus am Sonntag, habe ich tatsächlich Heißhunger auf frische und gesunde Lebensmittel. Ich würde es wieder machen und jedem empfehlen, der sein Essverhalten grundlegend ändern möchte. Als Gesund-leben-Kickstart ist die Saftkur super und 1,5 Kilogram abgenommen habe ich auch noch.

Wo bekommt man es?

Online über lebeleicht-hamburg.de oder im Lebeleicht-Store in Hamburg, Eppendorfer Landstraße 60.

Unsere besonderes Extra zum Abschluss: In den kommenden 2 Wochen habt ihr die Chance, eine tolle 1-Tages Detox-Kur von Lebeleicht zu gewinnen – schnell mitmachen und selbst testen!

Zum ersten Teil des Reports geht's hier entlang.