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Interview mit Eddy Anemian - dem Gewinner des H&M Design Awards 2014

Von Stephanie am Donnerstag, 9. Oktober 2014 um 07:40 Uhr
Eddy Anemian hat im Frühjahr den H&M Design Award gewonnen. Ab 23. Oktober gibt es seine Styles exklusiv in einigen H&M Filialen und Online zu kaufen. Im GRAZIA-Talk verrät Eddy, wer seine Musen sind, warum er unbedingt Designer werden wollte und welchen Designer-Sessel gerne mal für einen Tag einnehmen würde.

Wann stand für dich fest: Ich möchte Designer werden?

Seitdem ich ein kleiner Junge bin hatte ich nur ein Ziel vor Augen: Modedesigner werden. Es gab für mich keinen Plan B. Ich habe Kleider für meine Mama und meine Schwester entworfen, dazu habe ich viel gezeichnet - und natürlich habe ich auch selber ganz viel Zeit damit verbracht, mich selbst gut anzuziehen.

 

Jeder Designer hat seinen ganz eigenen Fingerabdruck. Welchen hast du?

Ich würde sagen, die Ästhetik zwischen Ost und West. Ich bin unter französischen Einflüssen groß geworden, doch kann ich meine armenische Herkunft nicht verleugnen. Ich würde meinen Stil als europäische Exotik beschreiben. 

 

Deine Kollektion trägt den Namen "They can cut all the flowers, they cannot keep spring from coming". Was steckt dahinter?

Es ist catchy und fast die Technik, die ich für meine Kollektion benutzt habe, ganz gut zusammen. Ich verbinde mit der Kollektion die Hyper-Feminität einiger Frauen, die einfach über allem steht. Jede Frau wird irgendwann aufblühen, wird glamouröser und selbstsicherer - eben dann, wenn ihr ganz persönlicher Frühling gekommen ist.

 

Tilda Swinton hat dich zu dieser Kollektion beeinflusst. Wenn du noch drei Promis nennen könntest, die du gerne in deinen Looks sehen würdest: Wer wäre es?

Ich würde sagen, die französische Schauspielerin Adele Exarchopulos, Lana del Rey, weil sie so sensibel ist und Lena Meyer Landrut - sie hat immer gute Laune :)

 

Wenn du einen Designer nennen könntest, mit dem du für einen Tag mal den Platz tauschen könntest. Wer wäre es?

Raf Simons. Er erschafft unglaubliche Entwürfe und macht die Brands, für die er designt auch zu seiner ganz eigenen Marke, erst Jil Sander, jetzt Dior

 

Welches Kompliment wäre das Schönste, das du für die Kollektion bekommen könntest - und was das Schlimmste?

Das Schlimmste wäre wahrscheinlich, dass es schwierig ist, die Pieces zu kombinieren - aber das ist auf der anderen Seite die Herausforderung. Das schönste Kompliment wäre dagegen, dass die Challenge gelungen ist und das Ergebnis einfach nur glamorous und feminin ist. Ich bin immer offen für jede Kritik - egal ob positiv oder negativ. Beides bringt mich vorwärts!

 

 

Die Kollektion ist ab 23. Oktober in ausgewählten H&M-Stores und Online verfügbar!

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