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Ist es ok, seine Kinder geschlechtsneutral aufzuziehen?

Von GRAZIA am Mittwoch, 8. Juni 2011 um 18:42 Uhr

Um ihren Kindern größtmögliche persönliche Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten, gibt es Eltern, die ihre Kinder aufziehen, ohne ihnen zu verraten, ob sie Junge oder Mädchen sind. Finden Sie das gut oder gefährlich? Stimmen Sie mit ab!

Rosa oder Blau? Eine Frage, die sich für manche Eltern nicht stellt. Denn neben der antiautoritären Erziehung gibt es auch Eltern, die ihren Kindern in den ersten Lebensjahren nicht verraten, ob sie ein Junge oder ein Mädchen sind. Mal spielen sie mit Puppen, dann wieder mit Autos, mal tragen sie Röcke und dann wieder Latzhosen.

Und wenn jemand fragt, welches Geschlecht der Nachwuchs hat, überspielen sie diese Frage. Denn ihr Kind soll ja nicht erfahren, dass es hier einen Unterschied gibt. Selbst engste Freunde und Familienmitglieder werden solange wie möglich im Ungewissen gelassen.

Gesellschaftliche Normen, Vorurteile und Zwänge sollen damit im Keim erstickt werden, so dass er oder sie eine völlig freie und selbstbestimmte Persönlichkeit entwickeln kann.

Eine eher zweifelhafte Erziehungsmethode oder ein guter Weg, um Kindern in den ersten prägenden Lebensphasen die Entwicklung eines stabilen Grundcharakters zu ermöglichen, damit sie frei von der gesellschaftlichen Rollenverteilungen aufwachsen? Was denken Sie? Stimmen Sie mit ab!

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