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Kleid aus Kuhnippeln sorgt für Kontroversen

Von GRAZIA am Donnerstag, 6. Oktober 2011 um 17:06 Uhr

3.000 Kuhnippel, unzählige aufgebrachte Tierschützer und eine Designerin: Rachel Freire hat zwei Kleider, inklusive Accessoires, aus dem, nun ja, ungewöhnlichen Material entworfen und muss sich nun Kritikern und Tierschützern stellen ...

Zugegeben, als wir von den Kuhnippel-Kleidern hörten waren wir geschockt! Wie kann man denn auf eine solche Idee kommen? Doch die Argumentation der Designerin Rachel Freire hat uns überzeugt.

Die Central Saint Martins-Absolventin erklärt: Die Nippel sind Schlachtabfälle von europäischen Schlachtbetrieben, die regelmäßig von Tierärzten überprüft werden. Wenn Leute kein Problem mit Leder haben, dann sollten sie auch kein Problem mit meinen Kleidern haben.“

Doch trotz der schlüssigen Argumentation laufen Tierschützer seit der ersten Präsentation während der Londoner Fashion Week Sturm:

Justin Kerswell von der Tierschutz-Organisation „Viva“ erklärte gegenüber der Zeitung Daily Mail: „Ist die Art und Weise wie wir diese Tiere behandeln nicht schon schlimm genug? Muss man daraus etwa auch noch eine Laufsteg-Freakshow machen?“

Ein Argument, das wir auch verstehen können. Nun steht es also unentschieden für die beiden Parteien – doch eine Gewinnerin gibt es trotzdem:

Rachel Freire. Zwar designte sie schon vor dem Nippel-Skandal Outfits für Courtney Love und Beth Ditto, doch jetzt kann sie sich vor Anfragen bestimmt nicht mehr retten ...

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