5 Schritte, die ihr beim Zusammenziehen beachten solltet

Das Zusammenziehen ist ein besonders aufregendes Ereignis in einer Beziehung, kann aber auch Stress mit sich bringen. Aus diesem Grund haben wir fünf Schritte zusammengestellt, die ihr beachten solltet.

5 Schritte, die ihr beim Zusammenziehen beachten solltet© Vitaly Gariev / Pexels
Bevor es an das Einrichten der gemeinsamen Wohnung geht, solltet ihr einige Schritte beachten.

In den meisten Beziehungen kommt früher oder später das Thema des gemeinsamen Wohnens auf. Und auch, wenn die Vorstellung von ausgiebigen Sonntagsfrühstücken, spontanen Küchen-Dance-Partys und einem hübschen Zuhause voller Lieblingsstücke ziemlich romantisch klingt, bringt das Zusammenziehen jede Menge organisatorische Fragen mit sich.

Welche Wohnung passt zu uns? Wie viel Miete können wir uns leisten? Wer übernimmt welchen Teil der Hausarbeit? Und vor allem: Wie schaffen wir es, dass sich am Ende beide in den neuen vier Wänden wirklich zu Hause fühlen?

Keine Sorge: Ihr müsst nicht gleich einen Interior-Plan wie aus einem Designmagazin vorlegen. Mit ein paar smarten Entscheidungen wird der Start ins gemeinsame Zuhause deutlich entspannter. Wir zeigen euch die fünf wichtigsten Schritte, die ihr beim Zusammenziehen beachten solltet.

1. Sprecht über eure Vorstellungen vom gemeinsamen Zuhause

Bevor ihr euch durch Immobilienportale klickt oder am Wochenende von Besichtigung zu Besichtigung hetzt, solltet ihr euch erst einmal zusammensetzen. Denn „schön, hell und zentral“ kann für jede Person etwas völlig anderes bedeuten.

Während die eine von einem Altbau mit hohen Decken und Stuck träumt, hätte der andere vielleicht lieber eine moderne Wohnung mit Balkon und Einbauküche. Auch bei Themen wie Lage, Zimmeranzahl, Homeoffice, Haustieren oder der Nähe zu Freunden und Familie lohnt es sich, vorher Klarheit zu schaffen.

Unser Tipp: Legt gemeinsam drei Kategorien fest: Must-haves, Nice-to-haves und absolute No-Gos. So wisst ihr schnell, bei welchen Punkten ihr Kompromisse eingehen könnt – und wo nicht.

2. Definiert euer Budget – inklusive der kleinen Kosten

Jetzt wird es kurz unromantisch, aber dafür umso wichtiger: das Budget. Denn zur monatlichen Miete kommen schließlich noch Nebenkosten, Strom, Internet, Versicherungen und möglicherweise weitere laufende Ausgaben hinzu.

Bevor ihr euch in eine wunderschöne Wohnung mit freiliegenden Backsteinwänden verliebt, solltet ihr deshalb ehrlich darüber sprechen, was ihr euch leisten könnt und wollt. Auch die Frage, wie ihr die Kosten aufteilt, gehört auf den Tisch.

50:50 ist dabei nicht automatisch die fairste Lösung. Wenn eine Person deutlich mehr verdient, kann beispielsweise eine anteilige Aufteilung sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht das perfekte Rechenmodell, sondern dass sich beide damit wohlfühlen.

Und dann gibt es da noch die Anschaffungen: Sofa, Bett, Lampen, Esstisch, Vorhänge oder Küchenutensilien – eine gemeinsame Wohnung kann überraschend schnell zur Shopping-Falle werden. Deshalb lieber zuerst eine Liste erstellen und anschließend entscheiden, was wirklich sofort gebraucht wird.

3. Holt euch Unterstützung bei der Wohnungssuche

Die perfekte gemeinsame Wohnung zu finden, kann sich manchmal wie Dating anfühlen: Es gibt unzählige Optionen, viele sehen auf den ersten Blick toll aus – und bei genauerem Hinsehen passt es dann doch nicht. Genau hier kann die Zusammenarbeit mit einem Makler, wie beispielsweise die Expertise von Rückner Immobilien, eine echte Erleichterung sein.

Ein guter Makler kennt den lokalen Immobilienmarkt, kann passende Objekte gezielt nach euren Kriterien auswählen und euch bei der Organisation von Besichtigungen unterstützen. Gerade wenn ihr wenig Zeit habt oder in einer stark umkämpften Stadt sucht, kann professionelle Unterstützung den Suchprozess deutlich effizienter machen.

Besonders praktisch: Statt selbst stundenlang nach neuen Angeboten zu suchen, könnt ihr eure Wünsche – etwa Lage, Größe, Budget und Ausstattung – konkret formulieren und bekommt passende Immobilien vorgeschlagen. Auch bei Fragen rund um Unterlagen, Vertragsdetails oder den Ablauf der Anmietung kann ein Makler eine wichtige Schnittstelle sein.

4. Klärt Aufgaben und Alltagsroutinen, bevor sie zum Streitpunkt werden

Willkommen in der Realität des Zusammenwohnens: Romantische Dinner zu zweit sind schön – aber wer danach den Geschirrspüler ausräumt, ist plötzlich eine überraschend relevante Frage.

Damit aus Kleinigkeiten keine großen Diskussionen werden, solltet ihr möglichst früh darüber sprechen, wie ihr euren gemeinsamen Alltag organisieren möchtet. Wer kocht gerne? Wer putzt lieber? Wie häufig muss das Badezimmer wirklich sauber gemacht werden? Und wer denkt daran, den Müll rauszubringen?

Natürlich müsst ihr keinen minutiösen Haushaltsplan erstellen. Aber eine grundsätzliche Absprache kann Wunder wirken.

5. Macht aus vier Wänden euer gemeinsames Zuhause

Die Wohnung ist gefunden, der Mietvertrag unterschrieben, die Kartons sind ausgepackt – jetzt kommt der schönste Teil: das Einrichten.

Und hier gilt: Bitte nicht versuchen, innerhalb eines Wochenendes das komplette Zuhause fertigzustellen. Ein wirklich schönes Interior darf wachsen. Vielleicht bringt eine Person den geliebten Vintage-Sessel mit, während die andere auf eine minimalistische Stehlampe besteht. Perfekt! Genau aus solchen unterschiedlichen Lieblingsstücken entsteht am Ende ein Zuhause mit Persönlichkeit.

Überlegt gemeinsam, welche Möbel ihr behalten, welche ihr neu kaufen und welche ihr vielleicht gebraucht oder vintage finden möchtet. Auch Fotos, Bücher, Pflanzen, Kerzen oder kleine Erinnerungsstücke machen aus einer Wohnung schnell einen persönlichen Rückzugsort.

Und vielleicht ist genau das die schönste Seite des Zusammenziehens: Ihr richtet nicht einfach vier Wände ein. Ihr schafft einen Ort, an dem euer gemeinsames Leben stattfinden darf – mit Frühstück im Bett, chaotischen Wäschebergen, spontanen Kochabenden und all den kleinen Momenten, die irgendwann ganz selbstverständlich zu eurer Geschichte gehören.

Denn das perfekte Zuhause ist am Ende nicht unbedingt das mit der schönsten Küche oder dem größten Wohnzimmer. Es ist das, in dem ihr beide gerne nach Hause kommt.