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5 Tipps für das perfekte Smartphone Food-Foto

Von Claudia am Samstag, 22. März 2014 um 13:55 Uhr
Überall auf Instagram und Facebook können wir sie finden: Food-Bilder. Doch wie fotografieren wir unser Essen damit es genauso appetitlich aussieht, wie auf unserem Teller?

Wer kennt das nicht: Man sitzt nach stundenlangem Kochen oder in einem Restaurant vor seinem Teller und möchte dringend ein Foto machen, weil der Anblick einfach festgehalten werden muss. Doch Mist! Das was dann oftmals auf dem Smartphone-Display zu sehen ist, entspricht so gar nicht der Realität. „Mit ein paar einfachen Tricks bekommt man mit seinem Smartphone tolle Fotos von seinem Essen hin – auch ohne Filter“, erklärt Cliff Kapatais, Fotograf und Blogger auf PixelcomaHier verraten wir Euch die Profi-Tipps: 

 

Tipp 1: Manuell statt automatisch
Wenn möglich, sollte man sich zu allererst mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten auf seinem Smartphone beschäftigen. Auf besipielsweise Nokia Lumia Smartphones können sowohl Blende, ISO und Verschlusszeit manuell eingestellt werden. „Egal welche Kamera - Blende, ISO und Verschlusszeit bestimmen, wie das Foto aussehen wird. Wer diese drei Einstellungen beherrscht, hat schon halb gewonnen", erklärt Cliff Kapatais. Die Verschlusszeit bestimmt, wie schnell der Kameraverschluss schließt. Eine kürzere Verschlusszeit macht möglich, sich schnell bewegende Objekte scharf abzulichten, während man längere Verschlusszeiten für tolle Bewegungseffekte nutzen kann. ISO bestimmt, wie sensibel die Kamera auf Licht reagiert: Hat man eine dunklere Umgebung, muss der ISO Wert also höher sein, in helleren Settings reichen niedrigere ISO Werte.

 

Tipp 2: Den richtigen Weißabgleich wählen

„Damit das Essen auf dem Bild genauso appetitlich aussieht, wie vor einem auf dem Teller, ist der richtige Weißabgleich unerlässlich“, so Kapatais weiter. Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren. Wählt man den richtigen Weißabgleich, kann man verhindern, dass das Bild einen Blau- oder Grünstich bekommt und zu kühl wirkt.

 

Tipp 3: Die Belichtung erhöhen


„In vielen Fällen erhält man zu dunkle Bilder, wenn man die Belichtung der Kamera überlässt“, meint Cliff Kapatais. Setzt man die Belichtungskorrektur auf +1, werden die Ergebnisse wesentlich besser und das Essen bekommt die Bühne, die es verdient.

 

Tipp 4: Bildgestaltung beachten


Wie bei allen anderen Fotos ist auch in der Food Fotografie der Bildaufbau wesentlich. „Daher sollte man auf den Goldenen Schnitt und den richtigen Bildausschnitt achten“, erklärt Kapatais. Der Goldene Schnitt ist eine Aufteilung des Bildes in bestimmten Proportionen. Werden an den angezeigten Achsen „bildwichtige“ Elemente platziert, wird der Bildaufbau vom Betrachter als harmonisch empfunden und wirkt dadurch positiver.

 

Tipp 5: Nicht den eingebauten Blitz verwenden


„Den eingebauten Blitz zu verwenden, ist einer der häufigsten Fehler, den Hobbyfotografen bei der Aufnahme ihrer Bilder machen“, so Cliff Kapatais. Das fotografierte Essen wirkt dadurch meist fahl und bekommt einen unappetitlichen Farbstich und unvorteilhafte Schatten. Mit natürlichem Licht gelingt es besser – neben der höheren Belichtung sollte man also vor allem darauf achten, dass natürliches Licht ausreichend vorhanden ist.

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