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Abnehmen ab 40: Mithilfe dieser Tipps werden wir Bauchfett effektiv los

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 18. März 2020 um 15:14 Uhr

Bauchfett wird man bereits in den 20ern nur sehr schwer los und in den 40ern ist der Kampf gegen die Speckröllchen in der Körpermitte eine schier unmögliche Herausforderung. Oder vielleicht doch nicht? Wir haben einige Tipps, dank denen wir der Problemzone endlich ein Ende bereiten können...

Von einem flachen und straffen Bauch träumen wahrscheinlich die meisten Frauen, doch besonders die Körpermitte ist besonders anfällig für Fetteinlagerungen. Haben diese sich dann erst einmal breitgemacht, halten sich die Speckröllchen ganz besonders hartnäckig. Während wir in unseren 20ern mit ein wenig Mühe noch dagegen ankamen, sieht es 20 Jahre später etwas komplizierter aus. Aufgrund hormoneller Veränderungen arbeiten Stoffwechsel, Verdauung und Fettverbrennung nämlich nicht mehr ganz so effektiv und schnell, sodass uns das Abnehmen deutlich schwerer fällt. So macht sich schließlich jeder kalorienhaltige Leckerbissen schneller auf der Waage bemerkbar, als wir gucken können. Allerdings müssen wir nicht lernen, uns lediglich mit der Problemzone zu arrangieren und diese mit schmeichelhaften Kleidungsstücken zu kaschieren. Es gibt nämlich auch einige Tipps, die sich super in unseren Alltag integrieren lassen, und dank denen lästiges Bauchfett im Nu zu Schmelzen beginnt.

1. Die richtige Ernährung ist das A und O

Bauchfett steht und fällt mit der richtigen Ernährung. Während einfache Kohlenhydrate, Zucker und Alkohol dafür sorgen, dass sich die Speckröllchen in der Körpermitte noch stärker ausprägen, ist es vor allem ein Speiseplan, welcher nur so vor Ballaststoffen und Proteinen strotzt, der uns im Kampf gegen die hartnäckigen Röllchen unterstützt. Indem wir nämlich überwiegend auf Kohlenhydrate verzichten, wird der Körper nicht mehr ausreichend mit schnell zu verarbeiteten Energie versorgt, sodass er auf die Reserven, welche sich in Form von Fettdepots am Bauch angelagert haben, zurückgreifen muss. Zudem machen ballaststoff- und proteinreiche Speisen lange satt und schützen vor Heißhungerattacken.


©Photo by Brooke Lark on Unsplash

2. Ausreichend Schlaf

Klingt im ersten Moment ein wenig paradox, doch um Bauchfett loszuwerden brauchen wir nicht 24/7 im Gym zu schwitzen. Schlaf ist mindestens genauso wichtig, da dieser einen großen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt ausübt. Bekommen wir nämlich nicht genügend Ruhe in der Nacht, wird verstärkt das Hungerhormon Ghrelin ausgeschüttet, wodurch das Verlangen nach kulinarischen Sünden entsteht. Schlafen wir dagegen ausreichend, sorgt die vermehrte Ausschüttung des appetitzügelnden Hormons Leptin, dass wir weniger Hunger haben und dementsprechend weniger essen. Dann ist es auch kein Wunder, wenn die Fettdepots am Bauch nach und nach schmelzen.

3. Ohne Bewegung geht nichts

Ein weiterer wichtiger Faktor, um die lästigen Speckröllchen in der Körpermitte loszuwerden ist, wie nicht anders zu erwarten, Bewegung. Nein, wir müssen uns nicht jeden Tag bei einem Workout quälen, doch eine gewisse Grundbewegung sollten wir in unseren Alltag integrieren. Mindestens 10.000 Schritte sollten wir laut der Sportpädagogin Dr. Ingrid Frey von der Abteilung für Rehabilitative und Präventive Sportmedizin an der Uniklinik in Freiburg gehen, um abnehmen zu können. Durch eine erhöhte Aktivität werden nämlich Stoffwechsel und Fettverbrennung angekurbelt. Der Körper benötigt mehr Energie und greift schließlich auf die Fettzellen (in der Körpermitte) zu. Gehen wir dann noch ab und zu für einen kleinen Lauf an die frische Luft oder schwitzen im Gym, dann hat Bauchfett keine Chance mehr!


©ISTOCK

4. Trinken, Trinken, Trinken

Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann kommt man auf kurz oder lang nicht um die Phrase "Trinken ist das A und O" herum. Wobei es sich bei diesem Tipp nicht nur um eine Phrase handelt, vielmehr sollte dies unser Leitsatz im Kampf gegen lästiges Bauchfett sein. Indem wir jeden Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee (Pfefferminztee ist übrigens ganz besonders wirksam gegen Bauchfett) trinken, spülen wir nicht nur sämtliche Giftstoffe aus dem Körper, die den Stoffwechsel hemmen, und regen die Verdauung an, auch die tägliche Aufnahme von Kalorien sinkt, was auch einige Studien belegen.

5. Stress vermeiden

Stress ist einer der größten Faktoren für Übergewicht. Schüttet der Körper nämlich vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, steigt der Blutzuckerspiegel an und wir werden vermehrt von Heißhungerattacken überrascht. Süße, fettige und salzige Speisen, die wir uns in diesen Momenten gönnen, schlagen sich allerdings besonders gemein auf der Körpermitte nieder. Damit es also gar nicht so weit kommt, sollten wir uns zwischen Familie, Haushalt und Job regelmäßig Auszeiten gönnen. Ein Saunagang, eine entspannte Einheit Yoga oder ein gemütlicher Abend auf der Couch mit einem guten Buch sind nur einige Möglichkeiten, um Ruhe zu finden.


©Photo by Joel Muniz on Unsplash

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