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Abnehmen: Diese Fehler bei der Zubereitung ihres Abendessens sollten Frauen in den Wechseljahren vermeiden

Von Marvena.Ratsch am Montag, 20. April 2020 um 17:46 Uhr

In den Wechseljahren ist es aufgrund der hormonellen Veränderungen besonders schwer, den lästigen Problemzonen ein Ende zu bereiten. Umso wichtiger ist es, dass gewisse Fehler bei der Zubereitung des Abendessens vermieden werden.

Es heißt immer, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei, doch natürlich sollten auch die anderen Mahlzeiten nicht vernachlässigt werden – vor allem, wenn man in der Menopause die Pfunde zum Purzeln bringen möchte. Hormonelle Veränderungen, die nicht nur der Grund für Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Haarausfall sind, sorgen während der Wechseljahre dafür, dass sich überflüssige Kilos besonders schnell und hartnäckig an Bauch, Hüfte und Po ansammeln. Um dem entgegenzuwirken, sollte also nicht nur auf die erste Mahlzeit des Tages geachtet werden, sondern auch auf die Letzte. Diese kann schließlich dafür sorgen, dass über Nacht Stoffwechsel und Fettverbrennung noch besser arbeiten und die Kalorien dementsprechend sehr viel schneller verbrennen. Während wir bereits das perfekte Dinner für Frauen in den Wechseljahren ausgemacht haben, gilt es jetzt die Fehler, die uns bei der Zubereitung unterlaufen können und dafür sorgen, dass einfach keine Erfolge auf der Waage zu erkennen sind, unter die Lupe zu nehmen.👀

1. Zu viele Kohlenhydrate

Während wir am Morgen sehr gerne zu Kohlenhydraten – vor allem in Form von Haferflocken – greifen können, da diese Energie liefern und lange sättigen, sollten am Abend nicht zu viele Carbs auf dem Teller landen. Brot, Nudeln und Co. haben eine Menge Kalorien, liegen sehr schwer im Magen und zudem sorgen sie dafür, dass der Insulinspiegel stark ansteigt. Dies hat schließlich zur Folge, dass wir später, wenn wir ganz gemütlich auf der Couch sitzen und unsere liebste Serie oder einen spannenden Film gucken, von fiesen Heißhungerattacken auf Schokolade und Chips überfallen werden. Und diese sind bekanntermaßen alles andere als vorteilhaft für die Figur.

©Istock

2. Zu wenig Proteine und Ballaststoffe

Gerade, wenn das Abendessen aus zu vielen Kohlenhydraten besteht, werden Ballaststoffe und Proteine schnell mal vernachlässigt. Dies ist ein großer Fehler. Würden wir am Abend nämlich vermehrt diese beiden Nährstoffe, die in Lebensmitteln wie Gemüse, Milchprodukten (Quark, Käse und Co.), magerem Fleisch oder Hülsenfrüchten (die übrigens auch wirksam gegen Hitzewallungen sind) stecken, zu uns nehmen, würde zum einen unser Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht bleiben und zum anderen kann der Körper über Nacht einfacher in die schwer zu erreichende Fettverbrennung gelangen. Dies liegt vor allem daran, dass ihm keine einfach zu verarbeitende Energie in Form von Carbs zur Verfügung steht und der Organismus sich so an den lästigen Fettdepots zu Schaffen machen muss.

3. Die falsche Portionsgröße

Nicht selten geht der Mythos umher, dass man am Abend am besten gar nichts mehr essen sollte, um die Kilos zum Schmelzen zu bringen. Damit der Körper allerdings mit sämtlichen Nährstoffen, die der Organismus gerade in der Menopause dringend benötigt, versorgt wird, sollte am Abend auf jeden Fall eine vitaminreiche Kleinigkeit auf dem Tisch stehen. Doch bei der Portionsgröße kommt es vor allem auf das richtige Mittelmaß an. Zu groß sollten die Mahlzeiten nämlich auch nicht ausfallen, da diese sonst zu viele Kalorien aufweisen, zu schwer im Magen liegen und so wiederum keine Wohltat bei den bereits bestehenden Schlafproblemen in der Menopause sind.

©Photo by Mariana Medvedeva on Unsplash

4. Zu Fertiggerichten greifen

Wenn es um die Zubereitung des Abendessens geht, sind wir des Öfteren einfach zu faul. Da ist der Griff in die Kühltruhe nach einem stressigen Tag doch die sehr viel entspanntere Alternative. Ob Pizza, Thai-Pfanne oder ein Pastagericht – Fertiggerichte sind nie gut, doch in den Wechseljahren sorgt der darin enthaltene Cocktail aus zu viel Salz und Zucker sowie künstlichen Inhaltsstoffen wie Geschmacksverstärkern dafür, dass Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder Haarausfall verstärkt werden. Zudem enthalten die Gerichte eine Menge leerer Kalorien, die sich besonders einfach in den Fettdepots anlagern und nicht sehr lange satt machen. Heißhungerattacken sind vorprogrammiert.

5. Zu viele Gänge

Erst ein kleines Süppchen, dann das Hauptgericht und zum Abschluss noch ein kleines Dessert? So klingt doch ein kulinarisch gelungener Abend. Doch zu viel ist zu viel und besonders am Abend sollte der Organismus beziehungsweise die Verdauung nicht mit zu vielen Lebensmitteln belastet werden. Während wir eine klare Suppe guten Gewissens vor dem eigentlichen Gericht essen können, da Studien erwiesen haben, dass man dadurch leichter abnehmen kann, sollte ein Dessert tabu sein. Zu viel Zucker enthält diese kleine Sünde, welche sich so über Nacht ganz leicht in neue Fettpölsterchen verwandelt und zudem den Stoffwechsel langfristig hemmt.

©Photo by Jenn Kosar on Unsplash

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