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Abnehmen: Diese Hormone sollten im Gleichgewicht sein, damit die Pfunde purzeln

Von Anne-Kristin am Samstag, 29. August 2020 um 09:49 Uhr

Ihr kämpft schon länger dafür, endlich euer Wunschgewicht zu erreichen, aber die letzten Kilos wollen einfach nicht verschwinden? Vielleicht liegt es daran, dass diese drei wichtigen Hormone nicht im Gleichgewicht sind.

Gesunde Ernährung und Sport: Die wichtigsten Pfeiler, um langfristig Erfolge beim Abnehmen zu erzielen und das Wunschgewicht zu erreichen. So einfach die ganze Sache klingt, ist es aber leider nicht. Sicher ist es von großer Bedeutung, sich ausgewogen und vor allem gesund zu ernähren. Mit einer täglichen Ration Sport könnt ihr eure Ziele noch schneller erreichen, denn Kalorien werden verbrannt und die Fettverbrennung wird angekurbelt. Es spielen allerdings noch viel mehr andere Faktoren mit, die dafür zuständig sind, ob ihr Gewicht verliert oder nicht. So solltet ihr nicht nur auf eure Mahlzeiten achten und euch fleißig Workout-Termine notieren, sondern auch euren Hormon-Haushalt im Blick behalten. Wer die Pfunde purzeln lassen will, sollte dafür sorgen, dass vor allem drei ganz entscheidende Hormone immer im Gleichgewicht sind. Hier erfahrt ihr, um welche es sich dabei handelt und warum eine Balance so wichtig ist. ⚖️

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1. Das Stresshormon Cortisol

Cortisol ist ein Hormon, welches vom Körper immer dann ausgeschüttet wird, wenn wir in Stress verfallen. Diese Reaktion hat einen ganz entscheidenden Vorteil, denn unserem Körper wird so Gefahr symbolisiert, was ihm dabei helfen kann, sich zu schützen. Kritisch wird es allerdings bei einer dauerhaften Cortisol-Ausschüttung. Nicht nur beruflicher oder privater Stress, sondern auch anstrengende Crash-Diäten, übermäßiges Training oder auch einseitige Nährstoffzufuhr kann Grund dafür sein. Wird zu viel Cortisol abgegeben, lagert der Körper Wasser oder zum Teil auch Fett ein und vernachlässigt im Gegenzug den Muskelaufbau. 😳

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2. Das Hungerhormon Grhelin

Wer Gewicht verlieren will, sollte zudem darauf achten, dass sich das Hormon Grhelin im Gleichgewicht befindet. Es wird von der Magenschleimhaut bzw. in der Bauchspeicheldrüse gebildet und hat Studien zufolge einen erheblichen Einfluss auf unser Hungergefühl. Zu erklären ist das damit, dass das Hormon Partien in unserem Gehirn anspricht, die ein Hungergefühl auslösen. Eine zu große Ausschüttung von Grhelin kann also zu Heißhungerattacken führen. Doch nicht nur das, auch der Schlafrhythmus kann neuesten Erkenntnissen zufolge durch ein nicht ausbalanciertes Vorkommen von Grhelin gestört werden. Wer müde ist, ist anfälliger für Heißhungerattacken. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Figur, sondern auch aufs Gemüt aus, denn die nächsten Abnehmen-Erfolge rücken wieder in weite Ferne. 😯

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3. Das Sättigungshormon Leptin

Zu guter Letzt sollte auch ein Gleichgewicht des Leptin-Hormons im Körper herrschen. Gespeichert wird es im Fettgewebe, wo es durch übermäßige Ausschüttung zu verstehen gibt, dass wir gesättigt sind. Auch ein schwankender Leptin-Spiegel kann dazu führen, dass wir nicht ausreichend Schlaf bekommen. Zu wenig Schlummerzeit wiederrum sorgt dafür, dass eine geringere Menge des Hormons ausgeschüttet wird. Unser Sättigungsgefühl tritt demzufolge erst später ein. Überschüssige Kilos sind die Folge, die wir uns nur durch enorme Anstrengung wieder abtrainieren können. 🔥

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