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Abnehmen: Diese vermeintlich gesunden Lebensmittel sind die größten Dickmacher im Alltag

Von Svenja am Mittwoch, 6. Mai 2020 um 10:39 Uhr

Wir haben die Nase voll von Diäten, wollen aber trotzdem Abnehmen: Also versuchen wir gerade, uns gesund und ausgewogen zu ernähren. Irgendwie wollen die Kilos aber trotzdem noch nicht purzeln. Wir verraten euch, welche Lebensmittel schuld sein könnten, weil sie versteckte Kalorienfallen sind.

Abnehmen wollen wir schon lange. Allerdings haben wir schon so einige Diäten ausprobiert und wenn wir ehrlich sind, sind sie alle mehr oder weniger kläglich gescheitert. Daher haben wir uns nun überlegt, nicht auf eine spezielle Diät zu setzen, um für diesen Sommer in Form zu kommen. Dieses Mal probieren wir es mit einer ausgewogenen Ernährungsumstellung, gesunder Balance und einem angemessenen Sportpensum, dass wir gut in unseren Alltag integrieren und auch durchhalten können. Allerdings gibt es einige Fallen, in die wir schnell tappen, wenn wir uns nicht ausreichend mit dem jeweiligen Thema beschäftigt haben. Lebensmittel, die wir immer für gesund und hilfreich beim Abnehmen gehalten haben, können sich nämlich auch schnell als wahre Kalorienfallen entpuppen, wenn wir nicht aufpassen. Damit euch das nicht passiert, verraten wir euch, welche vermeintlich gesunden Lebensmittel die größten Dickmacher im Alltag sind.

1. Nahrungsergänzungsmittel

Endlich haben wir uns mal wieder aufraffen können, eine Sporteinheit zu absolvieren. Damit wir schnell Ergebnisse sehen und weil wir immer gehört haben, es so machen zu sollen, machen wir uns hinterher schnell einen Protein-Shake. Doch so nehmen wir schnell mehr Kalorien auf, als wir denken. Besser ist es, auf Lebensmittel zu setzen, die viel Eiweiß enthalten. Nach einer richtigen Mahlzeit fühlen wir uns nämlich meist gesättigter als nach einem Shake. Und wenn wir so darüber nachdenken, merken wir, dass wir generell anfällig sind für Produkte, wo Protein drauf steht – seien es Riegel oder Schokocremes. Betrachtet man die Nährwerte allerdings genauer, stellen wir fest, dass sie in vielen Fällen nur geringfügig mehr Protein und die gleiche Anzahl Kalorien enthalten. Wägen wir uns also darin, diese Produkte in größeren Mengen zu uns nehmen zu können, als wir es mit den gängigen Originalen tun würden, laufen wir Gefahr, in die Kalorienfalle zu tappen.

2. Agavendicksaft

Herkömmlicher Zucker ist mittlerweile so verteufelt, dass wir uns gar nicht mehr trauen, ihn zu benutzen. Besonders, wenn wir selbst backen, setzen wir auf gesündere Zucker-Alternativen wie Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft. Gesünder sind die Sorten tatsächlich – gleichzeitig aber auch gefährlich, wenn es ums Abnehmen geht: Diese Varianten wägen uns nicht selten in dem Irrglauben, dass wir Kalorien sparen, wenn wir sie verwenden. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Die Kalorienzahl der Zucker-Alternativen weichen, wenn überhaupt, nur minimal vom Original ab. Häufig benutzen wir von Agavendicksaft beispielsweise mehr, oder essen die Lebensmittel mit ihm nicht so bewusst, weil wir denken, dass sie automatisch gesund sind uns schlank werden lassen. Genau dieser Irrglaube lässt uns in die Kalorienfalle tappen.

3. Salate

Eine der größten und irgendwie auch gemeinsten Kalorienfallen sind tatsächlich Salate. Wie das sein kann, fragt ihr euch, weil wir doch immer davon ausgegangen sind, dass Salate perfekt zum Abnehmen geeignet sind? Das Problem besteht darin, dass Salate trügerisch sein können. Verbinden wir automatisch damit, dass sie gesund und kalorienarm sind, achten wir häufig gar nicht mehr darauf, was sie wirklich enthalten und verbinden alles, was das Wort Salat enthält, mit etwas Diät-tauglichem. Reiner, grüner Blattsalat ist auch perfekt geeignet, um überschüssige Pfunde loszuwerden. Allerdings verstecken sich in im fertigen Gericht oft kleine Dickmacher. Dressings beispielsweise lassen die Kalorienzahl unserer Essens blitzschnell und unbemerkt in die Höhe steigen. Aber auch Toppings, wie Brot, frittiertes Gemüse oder Käse lassen aus unserer leichten Mahlzeit ein Essen werden, das es mit einer Pizza aufnehmen könnte. Achtet daher bei eurem nächsten Salat genau darauf, was wirklich enthalten ist, um in keine Kalorienfalle zu tappen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Müsli

Auch Müsli haben wir bisher immer als gesund eingestuft. Besonders bei Haferflocken, Leinsamen und Co. denken wir an gesunde Ernährung und verbinden automatisch damit, dass wir davon abnehmen. Unverarbeitet sind Körner und Getreide auch der ideale Begleiter für unsere Diät – fertige Müsli-Produkte enthalten jedoch sehr häufig zugesetzten Zucker und entpuppen sich damit als wahre Dickmacher. So können 100 Gramm Müsli – und wir reden nicht von Schoko-Cornfalkes – locker einmal knapp 500 Kalorien haben. Ihr müsst in Zukunft aber trotzdem keineswegs auf euer geliebtes Müsli verzichten: Achtet nur darauf, Produkte ohne zusätzlichen Zucker zu kaufen und achtet auch bei bereits abgemischten Nuss- und Früchtemüslis auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Alternativ könnt ihr euch Granola auch lecker selbst zubereiten.

5. Smoothies

Besonders Smoothies haben wir bis jetzt immer nur als gesund angesehen und nie als Kalorienfalle betrachtet. Doch leider können sich die leckeren Snacks häufig als solche entpuppen. Dadurch, dass das enthaltene Obst und Gemüse püriert ist, fällt uns oftmals gar nicht auf, was wir da eigentlich alles schlürfen. Ein Smoothie kann locker um die 700 Kalorien enthalten, die wir als solche gar nicht wahrnehmen, da wir davon ausgehen, ja nur einen kleinen gesunden Snack zu uns zu nehmen. Dadurch, dass wir nicht kauen, wird dem Körper zusätzlich nicht vermittelt, dass wir Nahrung aufnehmen, sodass die Sättigung länger auf sich warten lässt. Wenn ihr euch Smoothies gönnt, tut dies also bewusst.

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