Lifestyle

Acht Tipps für ein langes, gesundes Leben

Von GRAZIA am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 12:29 Uhr

Wir alle wollen möglichst lange leben. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Gesundheit, körperlich und psychisch. Sie zu schützen, ist das Wichtigste – und eigentlich ganz einfach. Wir haben für dich acht Tipps zusammengestellt, mit denen du gesund bleibst und dich auf ein langes Leben freuen kannst.

1. Ernähre dich gesund

Du hast es sicher schon geahnt: Um lange fit zu bleiben, ist eine gesunde Ernährung das A und O. Wenn du gesund isst, erhältst du damit nicht bloß deine Lebensfunktionen, sondern stärkst auch dein Immunsystem. Halte dich daher an diese Lebensmittel:

  • Pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse (darunter reichlich Hülsenfrüchte),
  • täglich Milchprodukte wie Joghurt und Käse,
  • ein- bis zweimal pro Woche Fisch,
  • viele pflanzliche Öle,
  • wenig Fleisch,
  • wenig Salz und Zucker sowie
  • Getreideprodukte in der Vollkornvariante.

Außerdem gibt es bestimmte Lebensmittel, durch die du länger lebst – und dazu gehören nicht nur typisch gesunde Sachen. Achte auch darauf, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu trinken, damit dein Organismus optimal arbeiten kann.

Allerdings heißt gesunde Ernährung nicht für jeden das gleiche. Der menschliche Stoffwechsel ist so individuell wie die Persönlichkeit. Deswegen solltest du immer auf deinen Körper hören. Er zeigt dir, ob du ein Lebensmittel gut verträgst oder nicht. Reagiert dein Bauch mit Blähungen oder anderen Beschwerden, solltest du besser darauf verzichten.

2. Beweg dich regelmäßig

Wer sich regelmäßig bewegt und Sport treibt, hat gute Chancen auf ein langes, gesundes Leben. Neben einer gesunden Ernährung ist Bewegung die wichtigste Maßnahme, um dich vor heftigen Krankheiten zu schützen. Beispielsweise Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Noch dazu stärkt Sport die körpereigenen Abwehrkräfte und senkt Stress-Symptome Auch deine Psyche profitiert, wenn du deinen Herzschlag regelmäßig erhöhst und so die Durchblutung in deinem Gehirn und anderen Organen verbesserst.

Das Bewegungsminimum, um diese positiven Effekte zu erzielen, liegt bei einer halben Stunde moderater Bewegung am Tag. Übrigens ist es nie zu spät, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.  Selbst, wenn du bisher eher ein Sportmuffel warst, profitierst du praktisch sofort von den positiven Wirkungen. 

©iStock

3. Lebe sorgenfrei

Sorgen und Ängste schmälern deine Lebensqualität. Sie können dich unglücklich machen und zu einer echten psychischen Belastung werden. Wie aber kannst du deine Sorgen eindämmen?

Schätze das Risiko richtig ein

Viele Sorgen lassen sich schon damit verhindern, dass du Situationen und Risiken objektiv einschätzt. Häufig ist die Wahrscheinlichkeit minimal, dass der denkbar ungünstigste Fall tatsächlich eintritt. Bewerte Situationen realistisch und du wirst sehen, dass sich viele Sorgen in Luft auflösen.

Erwarte das Gute

Wenn du auf Basis dessen handelst, was du erwartest, dann bekommst du auch das, was du erwartest. Indem du dich positiv auf eine Situation einstellst, veränderst du unterbewusst dein Handeln und damit das Ergebnis eines Geschehens. Das kannst du dazu nutzen, um sorgenfreier durchs Leben zu gehenund den Ausgang von Ereignissen positiv zu beeinflussen.

Sei vorbereitet

Wer sich frühzeitig wappnet, muss sich über den Ernstfall keine großen Gedanken mehr machen. Für viele Situationen kannst du dir einen Notfallplan zurechtlegen, damit du im entscheidenden Moment weißt,  wie Erste-Hilfe geht oder was bei einem Brand zu tun ist.

Genauso kannst du durch gute Vorbereitung deine Zukunftsängste verringern. Dabei geht es oft um finanzielle Fragen – etwa, ob das Geld im Alter ausreichen wird, um sich einen gewissen Lebensstandard leisten zu können. Um dir die Angst zu nehmen, solltest du dich jetzt schon über Möglichkeiten zur Altersvorsorge informieren und aktiv werden.

Ein weiterer Aspekt, mit dem sich junge Leute nicht gerne beschäftigen, der aber im Alter zur großen Sorge werden kann, ist der eigene Tod beziehungsweise die Finanzierung des eigenen Begräbnisses. Um dir diese Sorge zu ersparen, solltest du dich frühzeitig damit auseinandersetzen, was eine Sterbegeldversicherung ist, was sie leistet und was es dabei zu beachten gibt. Kurz gesagt ist die versicherte Geldsumme dazu da, damit deine Angehörigen nach deinem Tod deine Bestattung und die Grabpflege finanzieren können.

Je nach Region und Ansprüchen werden allein für die Beerdigung zwischen 5.000 und 10.000 Euro fällig. Wird die Versicherungssumme so gewählt, dass sie die voraussichtlichen Kosten abdeckt, bleibt deinen Hinterbliebenen eine finanzielle Belastung erspart.

Setze deinen Sorgen Grenzen

Letztendlich geht es darum, dass du den Sorgen Grenzen setzt. Lass dich nicht von ihnen beherrschen, sondern bewerte sie realistisch. Das macht es dir leichter, dich auf das Wesentliche und die positiven Dinge zu konzentrieren.

4. Sei optimistisch

Wenn du den unvermeidlichen Schwierigkeiten des Alltags mit Optimismus begegnest, fühlst du dich nicht nur besser als Menschen mit einer zynischen, negativen Einstellung. Du lebst vermutlich auch länger.

Optimistische Menschen verfügen in der Regel über bessere psychische Bewältigungsstrategien. Sie setzen sich weniger Stress aus und schonen damit ihre Abwehrkräfte. Außerdem sind positiv eingestellte Menschen weniger anfällig für Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck.

Ganz abgesehen davon, dass Pessimisten, die immer vom Schlimmsten ausgehen, jede Menge Spaß verpassen, weniger offen durch das Leben gehen als Optimisten und sich damit so manche Möglichkeit verbauen.

Mit diesen Tricks wirst du zum Optimisten:

  • Glaube an dich und konzentriere dich auf deine Stärken und nicht auf deine Schwächen.
  • Umgib dich mit Menschen, die eine positive Lebenseinstellung haben. Das färbt auch auf dich ab.
  • Freue dich über die kleinen Dinge des Alltags, die in der Hektik oft untergehen. Etwa Sonnenschein, ein leckeres Essen oder die Schönheit der Natur.

Erzähle von positiven Erlebnissen: Abends machen wir dem Ärger Luft, der sich tagsüber angestaut hat – und vergessen dabei die vielen schönen Dinge, die uns widerfahren sind.

©Photo by Vinicius Wiesehofer on Unsplash

5. Gönn dir genug Erholung

Wenn du deinem Körper ausreichend Schlaf und Ruhe gönnst, unterstützt du dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Der Körper braucht die Nachtruhe, um sich zu regenerieren. Gleichzeitig arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren, um Krankheitserreger abzuwehren. Ausreichend zu schlafen bedeutet daher auch, dich vor Krankheiten zu schützen. Wer zu wenig und unregelmäßig schläft, hat ein größeres Risiko für Diabetes, Herzinfarkt und Übergewicht und eine geringere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Außerdem baut der Körper im Schlaf Stresshormone ab. Das ist wichtig, denn ein dauerhaft hohes Stresslevel ist nicht gut für deine körperliche und mentale Gesundheit. Aber nicht nur nachts, auch tagsüber solltest du dir Pausen zur Erholung gönnen. Bewegung und Meditation oder ein Hobby sind eine gute Auszeit vom Alltag und ideal, um dich zu entspannen. Das macht sie zu echten Stress-Killern.

6. Pflege deine sozialen Kontakte

Wir Menschen sind soziale Wesen. Familie und Freunde sind für uns lebenswichtig. Deswegen spielen funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen eine entscheidende Rolle für deine körperliche und psychische Gesundheit. Einsamkeit dagegen kann krank machen und beispielsweise Herzrasen, Schwindel und Schlafstörungen verursachen und psychische Erkrankungen begünstigen.

Einsame Menschen leiden außerdem unter negativen Gefühlen wie Traurigkeit und Minderwertigkeit. Oft ist von einer inneren Leere die Rede. Betroffene fühlen sich auch von jedem Stressfaktor extrem bedroht und nehmen Belastungen stärker wahr.

Pflege also ein gutes Verhältnis zu deinen Freunden und deiner Familie. Plane regelmäßige Treffen, Telefonate und gemeinsame Aktivitäten mit deinen Liebsten ein. Dann lebst du glücklicher und tust gleichzeitig etwas für deine Gesundheit.

7. Halte dein Gehirn fit

Genau wie unsere Muskulatur braucht auch das Gehirn Beschäftigung – jeden Tag, ein Leben lang. Werden die grauen Zellen nicht auf Trab gehalten, bauen sie nämlich ab.  Nicht gerade die beste Voraussetzung, um gesund alt zu werden. Die gute Nachricht: Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel. Was kannst du tun, um dich mental fit zu halten?

Brich mit der Routine

Mach Tätigkeiten wie Zähne putzen, Blumen gießen oder das Essen im Topf umrühren einfach mal mit der linken statt mit der rechten Hand und umgekehrt. Wahlweise kannst du dabei auch auf einem Bein stehen. Alles, was das Gehirn aus der Normalität reißt, trainiert die grauen Zellen.

Geh tanzen

Beim Tanzen nimmt man permanent neue Informationen auf und setzt sie blitz­ schnell um. Ausdauer, Koordination und Bewegung fördern geistige Fitness.

Denken statt Technik

Verlasse dich nicht auf Navi oder Taschenrechner oder googel alles sofort, sondern streng dein Gehirn an und denk selber nach.

Lerne dazu

Neue Informationen müssen verarbeitet werden – das fördert die Denkleistung. Ein neues Hobby oder eine Fremdsprache bringen dein Gehirn ordentlich auf Trab.

Lies rückwärts

Das klingt mühsam, trainiert aber extrem die Konzentration und Ausdauer. Langsam Wort für Wort beginnen und nebenbei versuchen, auch den Sinn eines Satzes zu verstehen. Dann das Tempo steigern.

8. Achte auf deine Gesundheit

Vorsorgeuntersuchungen sind ein weiterer wichtiger Faktor, um möglichst lange gesund zu leben. Sie ermöglichen es, dass Krankheiten frühzeitig erkannt werden, bevor sie zum ernsten Problem werden. Dadurch stehen auch die Heilungschancen viel besser.

Gehe daher regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen: Zweimal im Jahr solltest du dich beim Zahnarzt auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten untersuchen und dich einmal im Jahr beim Frauenarzt durchchecken lassen.

Nimm auch Beschwerden ernst und warte nicht zulange, um bei ungewöhnlichen Symptomen oder heftigen Schmerzen zum Arzt zu gehen. Falls du chronische gesundheitliche Probleme hast, beispielsweise im Magen-Darm-Bereich, solltest du dein Bestes geben, damit sie sich nicht verschlimmern.

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