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Bauchfett: Aus diesen Gründen werdet ihr es nicht los

Von Kera am Freitag, 26. Juni 2020 um 12:12 Uhr

Bauchfett zu verlieren kann ganz schön schwierig sein. Trotz regelmäßigem Sport und einer vermeintlich gesunden Ernährung wollen die leidigen Kilos nicht so leicht verschwinden — wir verraten euch, woran es liegen kann, dass ihr das Fett am Bauch nicht loswerdet…

Bauch, Beine und der Po sind wohl die am häufigsten genannten Problemzonen bei uns Frauen. Hier ein bisschen zu viel, dort ein bisschen zu wenig. Einen flachen Bauch hätten wir besonders jetzt im Sommer gerne, allerdings wissen alle diejenigen, die schon einmal diese Mission angetreten sind, dass dieses Ziel nicht ganz so einfach zu erreichen ist. Trotz Sport und einer vermeintlich gesunden Ernährung sträubt sich das lästige Bauchfett und bleibt unbeirrt an Ort und Stelle. Wir kämpfen uns im Fitnessstudio ab, verzichten extra auf einige überflüssige Leckereien und werden trotzdem nicht mit einer schlanken Körpermitte belohnt, was echt frustrierend sein kann. Das Viszeralfett, wie das Fettgewebe am Bauch genannt wird, gilt als das hartnäckigste am ganzen Körper, denn es legt sich schützend um unsere Organe und dient dem Körper eigentlich als Energiespeicher. Da wir aber ständig Nahrung zu uns nehmen und zum Glück keinen Hunger leiden müssen, nutzt der Körper diese Reserven nicht und die Zellen werden nicht abgebaut. Um den lästigen Pfunde am Bauch aber trotzdem den Kampf anzusagen, haben wir recherchiert und herausgefunden, welche Gründe uns an unserem Vorhaben hindern…

Ihr esst von jetzt auf gleich viel weniger

Wenn wir vorhaben, unser Gewicht zu reduzieren, denken wir gleich an eine Diät oder das Einsparen von Kalorien. Doch wenn wir das hartnäckige Bauchfett loswerden wollen, sollten wir nicht von jetzt auf gleich weniger essen, denn das verwirrt den Stoffwechsel und bezweckt, dass der Körper sich auf das stürzt, was ihr ihm neu zuführt. Die Konsequenz ist dann, dass ihr noch langsamer abnehmt. Damit der Körper sich an den Vorräten, sprich am Bauchfett bedient, solltet ihr euch an die für euren Körper optimale Kalorienzufuhr halten. So signalisiert ihr ihm, dass die Energieversorgung sichergestellt ist, sodass er sich bei einem Kaloriendefizit, was ihr durch Bewegung und Sport erzielen könnt, an die Reserven wagt.

Ihr ernährt euch nicht richtig 

Um das Bauchfett zu besiegen, solltet ihr auf eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung setzen. Besonders viel frisches Gemüse und Obst in Maßen, da in vielen Früchten eine große Menge Fruchtzucker enthalten ist, sowie Vollkornprodukte und Proteine, die ihr aus Bio-Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten ziehen könnt, solltet ihr zu euch nehmen. Auch gesunden Fette, wie sie in Oliven- oder Leinöl, in Avocados oder Nüssen zu finden sind, sollten auf dem Speiseplan stehen. Salz, Zucker, Weißmehl und Co. sind das perfekte Futter für das lästige Bauchfett, sodass ihr diese Dinge so gut es geht vermeiden solltet.

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist für das Abnehmen am Bauch ausschlaggebend.© Pexels 

Ihr setzt auf das falsche Training

Um überhaupt Gewicht zu verlieren, ist ausreichend Bewegung das A und O. Wenn wir aber speziell am Bauch Abnehmen wollen, trainieren wir vorwiegend diese Region und machen ein anstrengendes Bauch-Workout nach dem anderen. Schlecht ist dieses Training nicht, denn so stärken wir die Muskeln und können unsere Körpermitte definieren. Um das Bauchfett loszuwerden, sind Trainingseinheiten, die den ganzen Körper beanspruchen jedoch am effektivsten: Übungen wie Squats, Burpees oder Planks fordern nicht nur die Bauchmuskeln heraus, sondern lassen den ganzen Körper arbeiten. Aktivitäten wie Joggen, Fahrrad fahren, Schwimmen oder auch Yoga bringen euch ebenfalls zum Schwitzen und helfen euch dabei, viele Kalorien zu verbrennen. Am besten funktioniert der Wechsel zwischen Ausdauer- und Kraftsport, denn das kurbelt den Stoffwechsel an, wodurch der Körper das Bauchfett schneller abbaut.

Ihr habt viel Stress und schlaft zu wenig

Oftmals wird der Einfluss von Stress unterschätzt, doch Eile, Ärger und Anspannung sind super ungesund für den Körper. Haben wir Stress, schüttet der Körper Cortisol aus, was uns nicht nur beim Verlieren des störrischen Bauchfetts hindert, sondern die Vermehrung sogar noch unterstützt. Wir sollten deshalb gezielt Ruhepausen und entspannte Momente in unseren Alltag integrieren, um unseren Körper bewusst wahrzunehmen – Yoga oder Meditation können da hilfreich sein. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig für einen gesunden Körper: Bekommt ihr zu wenig Ruhe, kann das hinderlich beim Abnehmen sein, denn in der Nacht reguliert sich der Stoffwechsel, die Zellen werden erneuert und das Immunsystem gestärkt. Zudem sammelt ihr im Schlaf wichtige Energie, die ihr für aktive Tage benötigt. Bleibt dieser öfters aus, senkt das eure Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, ihr seid schneller gereizt und habt einen Antriebsmangel.

Kleine Ruhepausen sind wichtig, denn Stress hindert euch daran, dass ihr am Bauch abnehmt.© Pexels 

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