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Blähbauch: Diese alltäglichen Dinge können ihn verursachen – und es sind keine Lebensmittel

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 25. Juni 2019 um 12:14 Uhr

Neben Lebensmitteln können auch einige alltägliche Dinge einen unangenehmen Blähbauch verursachen. Welche das sind, verraten wir euch hier...

Runder Bauch? Magenschmerzen? Verstopfung? Völlegefühl? Ein Blähbauch kann ganz schön unangenehm sein und besonders während der warmen Jahreszeit ist eine runde Körpermitte das Letzte, was man in einem Bikini präsentieren möchte. Dass einige Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Milchprodukte und diverse Kohlsorten, den Darm belasten und zu einem runden Bauch führen, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, doch auch alltägliche Dinge – über die wir überhaupt nicht nachdenken – können dem Magen-Darm-Trakt zusetzen.

1. Zu wenig Sport

Auch wenn die warmen Sommertage dazu verleiten den Abend ganz entspannt mit einem Glas Wein auf dem Balkon ausklingen zu lassen – um einen Blähbauch zu vermeiden, sollten wir uns noch einmal aufraffen. Ob es nun ein ausgiebiger Spaziergang ist, ein Workout im Gym oder eine Jogging-Einheit im Stadtpark ist egal, hauptsache wir bewegen uns. Dadurch gerät der Darm in Schwung und unsere Mahlzeiten können schneller verdaut werden. So bilden sich wiederum nicht so viele Gase, die den Magen aufblähen. Außerdem wird so unsere Bauchmuskulatur gestärkt, die – wenn sie zu schwach ist – den Bauch nicht davon abhalten kann sich nach außen zu wölben. 💪🏻

2. Psychische Belastung

Hier ein Meeting, da ein wichtiger Termin und Zuhause müssen auch noch einige Dinge erledigt werden? Manchmal wird einem einfach alles zu viel! Dieser Stress kann unserer Gesundheit ganz schön zu schaffen machen und auch der Darm wird davon negativ beeinflusst. Unter psychischen Belastungen schüttet unserer Körper Adrenalin und Cortisol aus, wodurch der Verdauungstrakt allerdings vernachlässigt wird. Die Muskulatur des Darms wird nicht ausreichend versorgt, sodass die Nahrung nicht abtransportiert werden kann und sich giftige Gase bilden.

3. Zu enge Kleidung

Ihr liebt Skinny Jeans und shoppt sie auch gerne mal eine Nummer kleiner, damit sie die Beine perfekt in Szene setzen? Dann aufgepasst! Zu enge Kleidung kann nicht nur Cellulite und Besenreiser begünstigen, auch die Körpermittel leidet darunter. Wenn wir uns also in Items zwängen, die um die Körpermitte einschneiden, wird die Verteilung der Luft im Darm negativ beeinflusst und der normale Verdauungsablauf gestört. Dies führt dann schließlich zu einem unangenehmen Blähbauch und kann sogar richtige Magenschmerzen auslösen.😣

4. Zu hastiges Essen

Nicht nur mit der Wahl der Lebensmittel kann man einen Blähbauch begünstigen, auch wie man seine Mahlzeiten isst, spielt dabei eine Rolle. Auch wenn der Burger, der Salat oder die Pizza sooo gut schmecken, sollten wir sie langsam genießen und nicht herunterschlingen (was besonders beim Lieblingsgericht manchmal gar nicht so leicht ist). Dies führt nämlich dazu, dass wir zu viel Luft schlucken, die der Körper nicht komplett abtransportieren kann und die sich dann im Darm sammelt.

5. Der weibliche Zyklus

Viel zu selten denken wir über sie nach: Hormone. Der weibliche Zyklus wird von ihnen bestimmt, und auch der Zustand des Darms ist ihnen unterlegen. Ab dem Zeitpunkt des Eisprungs schüttet der Körper vermehrt das Sexualhormon Progesteron aus, welches den Darm entspannt. Dadurch kann dieser sich allerdings sehr viel schneller aufblähen und die stärkeren Wassereinlagerungen in diesem Zeitraum tun ihr übriges. Hallo Blähbauch! Mit einer ausgewogenen Ernährung, einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung und Bewegung können wir zwar dagegen ansteuern, doch ganz vermeiden lässt sich dieser Zustand (zum Glück) nicht.

6. Medikamente

Medikamente -­ vor allem Antibiotika, aber auch Abführmittel oder Antidiabetika – greifen in die Abläufe des Organismus ein und können die empfindliche Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Dadurch reagiert der Magen sehr viel empfindlicher auf schwer verdauliche und fettige Mahlzeiten und kann diese nur sehr schwer verarbeiten. So bilden sich wiederum Gase, die den Bauch aufblasen und sogar zu unangenehmen Blähungen führen können.

7. Kaugummi kauen

Gerade, wenn man einen schlechten Geschmack im Mund hat, kann ein Kaugummi wirklich hilfreich sein, doch durch das ständige Kauen gerät sehr viel mehr Luft in den Magen, welche wiederum den Bauch aufbläht. Außerdem gibt eurer Gehirn durch das Kauen dem Magen ein Signal, dass Nahrung kommt und so wird die Verdauung in Gang geschmissen, obwohl eigentlich nichts kommt. Das flaue Gefühl in der Körpermitte ist so vorprogrammiert!

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