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Blumenkohl-Diät: So kannst du mit dem Low-Carb-Gemüse abnehmen

Von Inga am Montag, 4. November 2019 um 11:29 Uhr

Der Herbst versorgt uns mit zahlreichen, saisonalen Gemüsesorten, die nicht nur extrem schmackhaft sind, sondern auch überschüssige Pfunde zum Schmelzen bringen. Warum sich eine Diät, basierend auf Blumenkohl, besonders zum Abnehmen eignet und wie sie funktioniert, verraten wir dir jetzt.

Wer im Herbst das eine oder andere Kilo abnehmen möchte, bevor die Weihnachtszeit beginnt, in der es uns ohnehin schwerfällt, all den sündhaften Versuchungen zu widerstehen, kann sich an einer Vielzahl von Diätformen und Fastenmethoden bedienen. Leider gehen viele davon jedoch mit strengem Verzicht und monotonen Gerichten einher, sodass der Genuss völlig auf der Strecke bleibt. Aus diesem Grund haben wir uns nach einer leckeren Alternative umgeschaut und sind auf eine Variante gestoßen, die perfekt in die kühle Jahreszeit passt: Wir alle erinnern uns sicherlich noch an Kindheitstage, als Blumenkohl mit Sauce Hollandaise oder Butter auf dem Teller zum Mittag landete, doch das leckere Low-Carb-Gemüse lässt sich auf vielfältige Weise zubereiten und gilt aufgrund seiner enthaltenen Nährstoffe als Geheimtipp unter Sportlern. Wie die Blumenkohl-Diät funktioniert und was du dafür beachten solltest, haben wir genauestens recherchiert und verraten wir jetzt…

Abnehmen mit Blumenkohl: So gesund ist das Low-Carb-Gemüse

Bei unserer Suche nach einer Diät, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt, leckere Gerichte bereithält und sich auch noch an saisonalem und regionalem Gemüse bedient, sind wir auf einen echten Geheimtipp gestoßen: Blumenkohl. Denn der weiße Gemüsekohl, der auch als Karfiol bekannt ist, ist bei all den Superfoods, die sich über die vergangenen Jahre in unsere Ernährung eingeschlichen haben, völlig in Vergessenheit geraten, obwohl er das ideale Gemüse zum Abnehmen ist. Nicht umsonst setzen Sportler gerne auf die Kohlvariante, denn zum einen ist sie mit 22 Kalorien auf 100 Gramm richtig kalorienarm, zum anderen versorgt das enthaltene Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen sowie seltene Spurenelemente, wie Zink, Kupfer und Jod, den Körper mit den wichtigsten Mineralstoffen. Das enthaltene Vitamin B oder C ist zudem wichtig für ein gutes Bindegewebe und strafft den Körper, während Folsäure die Zellteilung und somit die Hauterneuerung unterstützt, womit Blumenkohl nicht nur ein Diät-, sondern auch Beauty-Booster ist. 

Das im Kohl vorkommende Kalium reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, während Phosphat unseren Stoffwechsel ankurbelt, und das Calcium unsere Nägel stärkt. Zudem unterstützt Natrium die Muskeltätigkeit, weshalb es besonders nach dem Sport auf dem Teller landen sollte. Abgesehen von den vielen positiven Auswirkungen von Blumenkohl auf unseren Körper, lässt sich das Low-Carb-Gemüse aber auch extrem vielseitig zubereiten und ist alles andere als fad und eintönig. Während die einen ihn roh oder pur lieben und als Snack zwischendurch verspeisen, lassen sich auch tolle Gerichte damit zubereiten – ob gedämpft, gebraten oder gekocht. Eine figurfreundliche Low-Carb-Variante ist zum Beispiel ein buntes Gemüse-Curry, welches mit einer leichten Asia-Soße und weiteren Gemüsesorten verfeinert werden kann, wobei Blumenkohl die Grundlage sein sollte. Aber auch als Auflauf, gesunder Pizzaboden, Salatbeilage oder als Suppe, sowie in Form eines Eintopfs, können wir den weißen Kohl zubereiten. Am besten soll Blumenkohl beim Abnehmen helfen, indem man damit Kohlenhydrate ersetzt – so werden kohlenhydratreiche Varianten wie Reis, Kartoffeln, Nudeln und Co. in der täglichen Ernährung weggelassen und durch das gesunde Gemüse eingetauscht. Alle, die sich weitere Inspirationen und Anregungen holen wollen, werden im Buch "Blumenkohl mal anders: Raffinierte Rezepte für das Powergemüse", das es bei Amazon für etwa 10 Euro im Angebot gibt, fündig. 

Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Kohlsorten ist Blumenkohl ein sehr bekömmliches und leicht verdauliches Gemüse, denn er besteht fast zu 90 Prozent aus Wasser, hat kaum Fett und enthält so gut wie keinen Zucker, dafür aber Senföle, welche entzündungshemmend und antibiotisch wirken. Magenbeschwerden, Völlegefühl oder auch ein Blähbauch bleiben damit aus. 😍

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