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Lifestyle

CBD – Bestandteil der Hanfpflanze als Booster für die Gesundheit?

Von GRAZIA am Freitag, 11. Dezember 2020 um 12:58 Uhr

Bisher haben wir mit Hanf immer nur die Begriffe Cannabis, Droge oder Rausch verbunden. Dabei können bestimmte Bestandteile der Hanfpflanze scheinbar wesentlich mehr, als jemanden in einen Rauschzustand zu versetzen. Vor allem dem in Hanf enthaltenen CBD (Cannabidiol) werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Zwei Seiten einer Medaille – THC und CBD

Unsere Welt ist von Gegensätzen geprägt, wir teilen ein in hell und dunkel, oben und unten, gut oder böse. Wenn von Hanf gesprochen wird, kann ebenso unterschieden werden, nämlich zwischen THC (Tetrahydrocannabidiol) und CBD (Cannabidiol). THC übernimmt sozusagen die "dunkle" Seite, denn es hat psychoaktive Eigenschaften und führt zu den bekannten Rauschzuständen bei der Einnahme von Cannabis bzw. Marihuana.

Das CBD hingegen besitzt diese berauschende Wirkung nicht. Ihm werden vielmehr gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Vor allem entzündungshemmende, schmerzlindernde und krampflösende Wirkungen soll Cannabidiol besitzen. Damit stellt es die "leuchtende" Seite der Hanfpflanze dar.

Wichtiger Hinweis:CBD-Tropfen unterliegen nicht dem in Deutschland geltenden Betäubungsmittelgesetz (BtMG), wenn ihr THC-Gehalt bei unter 0,2 Prozent liegt. Ihr dürft auch ein Fahrzeug führen, wenn ihr CBD-haltige Mittel nutzt. Dann solltet ihr bei einer Verkehrskontrolle aber explizit auf die Verwendung hinweisen. Ein THC-Test könnte nämlich fälschlicherweise positiv ausfallen und müsste erst mithilfe eines sogenannten Massenspektrometrie-Tests widerlegt werden.

Nachweisbarkeit der Wirkungen von CBD

Die positiven Eigenschaften von CBD-Öl sind bisher vor allem durch Berichte von Menschen nachgewiesen, die solche Mittel verwendet haben. Allerdings hat auch die medizinische Forschung inzwischen damit begonnen, zahlreiche Studien durchzuführen, die das Ziel haben, die verschiedenen Wirkungsweisen von CBD zu verifizieren. Viele dieser Studien konnten bereits mit entsprechenden Nachweisen der Wirksamkeit erfolgreich abgeschlossen werden. Für medizinisch verwendetes CBD ist dies bereits geschehen, da die entsprechenden Arzneimittel sonst gar keine Zulassung erhalten hätten.

Sind Kauf und Anwendung von CBD-Öl überhaupt erlaubt?

Hier müsst ihr euch keinerlei Sorgen machen. Solange der THC-Gehalt niedriger ist als die vorgeschriebenen 0,2 Prozent, dürft ihr CBD-Öl in Deutschland legal, z.B. bei Redfood24 erwerben und verwenden. Die entsprechenden Produkte sind als Nahrungsergänzungsmittel eingeordnet. Etwas anders sieht es mit Arzneimitteln aus, die CBD enthalten. Für diese muss euch der behandelnde Arzt eine Betäubungsmittelverordnung ausstellen. Das darin aufgeführte Mittel erhaltet ihr ausschließlich in Apotheken.

Was die Kosten für CBD-haltige Arzneimittel betrifft, werden diese von den Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen getragen, nämlich immer dann, wenn:

  • es sich um eine schwere Erkrankung handelt
  • keine andere Behandlungsmethode möglich ist
  • es eine konkrete Aussicht gibt, dass die Anwendung zu einer Verbesserung des Krankheitsverlaufs oder zumindest zur Linderung vorhandener Schmerzen führt

©Redfood24.de

Erst bei Vorliegen dieser Voraussetzungen sind Krankenkassen bereit, Ihnen eine entsprechende Bescheinigung auszustellen. Diese muss vorhanden sein, bevor der Arzt das erste Rezept ausstellen kann.

Wie wird CBD aus der Hanfpflanze gewonnen?

Die Hanfpflanze enthält neben dem THC und CBD noch mehr als 100 natürliche Verbindungen. Um das CBD zu extrahieren, werden Pflanzenteile (hauptsächlich die Blätter und Blüten) bei nicht zu großer Hitze mit Kohlendioxid in Verbindung gebracht. Dieses löst das CBD bzw. CBDa heraus. Bei der Verdunstung bleibt dann das CBD sowie ein kleiner Teil CBDa übrig. Mit Hanfsamenöl vermischt erhält man dann das im Handel angebotene CBD-Öl, meist in Form von CBD-Tropfen, wie beim zertifizierten Händler Redfood.

Diese Form der Gewinnung bezeichnet man als CO2-Extraktionsverfahren bzw. Decarboxylierung. Bei dieser sehr schonenden Methode bleibt das CBD vollständig intakt. Das CBD-Öl enthält darüber hinaus auch Vitamin E, Terpene, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Mineralstoffe als wertvolle Bestandteile. Neben den Tropfen gibt es auch CBD-haltige Kapseln, Tee, Cremes und Gel sowie Liquids für E-Zigaretten. Zudem werden Tropfen und Leckerbissen mit CBD für Tiere angeboten.

Die Herstellung von CBD-Öl erfolgt in Deutschland gemäß den geltenden Verordnungen und die Produktion ist laborgeprüft. Die in Deutschland bekannten Hersteller nutzen ausschließlich EU-zertifizierten Nutz-Hanf. CBD-Öl ist zudem zu 100 Prozent vegan, enthält keinerlei Gluten oder Laktose und ist absolut frei von Gentechnik.

Wann ihr CBD-Öl bzw. CBD-Tropfen anwenden könnt

Durch die verschiedenen Wirkungsweisen lässt sich CBD für ganz unterschiedliche Beschwerden und sogar bei schweren Erkrankungen nutzen. Nutzer von CBD-Tropfen berichten, dass diese beispielsweise helfen können bei:

  • Atemwegsbeschwerden
  • Akne und Hautunreinheiten
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Unruhezustände
  • Schlafprobleme
  • Depressive Zustände bzw. Depressionen
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Immunsystem-Defizite

Darüber hinaus wird von positiven Effekten bei Alzheimer, Parkinson, Krebs, Rheuma, ADHS, Schizophrenie sowie Fibromyalgie berichtet. Ausdrücklich nicht empfohlen wird die Verwendung bei einer Epilepsie-Erkrankung. Zudem wird dem CBD-Öl nachgesagt, dass es ein guter Schutz für die Zellen des menschlichen Organismus ist und sich insgesamt positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann.

So wird CBD-Öl verwendet

Falls ihr CBD-haltige Mittel nutzt, sollte immer die Regel gelten, dass ihr euch an die Empfehlungen des jeweiligen Herstellers haltet. Die Angaben zur Einnahme-Häufigkeit und Einnahmemenge wird entsprechend des CBD-Anteils vermutlich variieren. Meist werden die CBD-Tropfen mit Konzentrationen zwischen 5 und 40 Prozent angeboten. Die Verwendung von CBD-Öl in Form von CBD-Tropfen ist denkbar einfach:

  • Tropft euch die empfohlene Menge CBD-Öl unter die Zunge
  • Lasst sie dort für einige Minuten einwirken
  • Schluckt den Rest der CBD-Tropfen einfach hinunter
  • Verzichtet in den ersten 15 Minuten nach der Einnahme auf Flüssigkeit

Nutzt ihr CBD-Tropfen erstmalig, wird von den Herstellern empfohlen, mit eher kleinen Mengen zu beginnen und sich sozusagen heranzutasten. Hört stets auf euren Körper und beobachtet, wie er auf die Einnahme reagiert. Die CBD-Kapseln nehmt ihr ebenfalls gemäß der Hersteller-Empfehlung ein. Das kühlende oder wärmende CBD-Gel tragt nicht zu großzügig auf die Körperpartie (z. B. Nacken, Beine oder Rücken) auf und lasst es einziehen. Die Schleimhäute und Augen sollten nicht mit dem Gel in Kontakt kommen.

Praxis-Tipp:Das CBD-Öl wird in der Flasche etwas zähflüssig. Damit die Einnahme einfacher wird, erwärmt es vor der Nutzung (nehmt die Flasche beispielsweise einige Minuten in die Hand) und schüttelt sie vor dem Gebrauch gut. Wärme und Schütteln führen zu einer Verflüssigung. Um die Inhaltsstoffe lange zu erhalten, lagert das CBD-Öl kühl und schützt es vor zu viel Licht.

Mögliche Nebenwirkungen von CBD-Öl

Natürlich kann es auch bei der Verwendung von CBD-Öl bzw. CBD-Tropfen zu Nebenwirkungen kommen, obwohl diese ganz prinzipiell als sehr nebenwirkungsarm gelten. Manche Nutzer berichten von Appetitlosigkeit, einem trockenen Mund, Müdigkeit oder einer zeitweisen Benommenheit. Auch Diarrhö (Durchfall) kann ganz vereinzelt auftreten. Besprecht die Einnahme solcher Mittel am besten immer erst mit Ihrem Hausarzt. Das gilt erst recht, wenn ihr neben dem CBD bereits andere, natürliche oder künstlich hergestellte Mittel einnehmt. So vermeidet ihr eventuelle Wechselwirkungen.

Worauf ist beim Kauf von CBD-haltigen Mitteln zu achten?

Bevor ihr euch für ein bestimmtes CBD-Öl entscheidet, solltet ihr stets einen Blick auf die Packung werfen. Der Hersteller darf keine Heilversprechen abgeben, weder auf der Packung, noch in seiner Werbung. Hochwertiges CBD-Öl erkennt ihr zudem an expliziten Aussagen bezüglich vorgenommener Qualitätskontrollen des Herstellers. Achtet auch auf Angaben zu Schwermetallen oder Pestiziden, die nicht enthalten sein sollten, da Verunreinigungen die Wirkung reduzieren können. Natürlich sollte der THC-Gehalt angegeben sein (> 0,2 %). Manchmal wird auf Zertifikate hingewiesen. Solche Auszeichnungen können ein wichtiger Hinweis auf einen seriösen Hersteller und eine hohe Qualität des von ihm produzierten CBD-Öls sein. Ein wichtiger Indikator für die Qualität von CBD-Öl oder anderen CBD-haltigen Mitteln kann auch der Preis sein. Hochwertiges CBD-Öl ist durch die doch aufwendige Herstellung nicht ganz billig.

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