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CBD – die besten Wege das Cannabis-Produkt einzunehmen

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 30. Juli 2020 um 14:50 Uhr

Die Popularität von Cannabidiol (CBD), einem Inhaltsstoff der Cannabispflanze, steigt. Das hat dazu geführt, dass es immer mehr Produkte gibt, die diesen Wirkstoff enthalten. Verbrauchern stehen zahlreiche Einnahmemöglichkeiten zur Verfügung von Cremes über CBD-Öl, Liquids bis hin zu Kapseln. Wer welche Form bevorzugt, das hängt in erster Linie von den persönlichen Vorlieben, aber auch dem Preis und der Verfügbarkeit ab.

Vape-Liquids sind eine beliebte Möglichkeit

CBD-Liquids sind sehr beliebt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das herkömmliche CBD-Öl zum Verdampfen absolut ungeeignet ist. CBD-Öl enthält ein Trägeröl, meist Hanf- oder Olivenöl. Diese Öle sind für die orale Aufnahme sehr gut geeignet und für viele Teil ein gesundes und natürliches Nahrungsergänzungsmittels. Werden sie über einen Verdampfer eingeatmet, kann das die Lunge schädigen. Wer CBD verdampfen möchte, kann sich spezielle Liquids kaufen, die CBD enthalten. Diese CBD-Liquids lassen sich mit herkömmlichen Verdampfern und in E-Zigaretten anwenden. CBD-Produkte zum Verdampfen gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen. So kann jeder nach Preis und gewünschtem Effekt selbst auswählen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass CBD-Liquids keinerlei psychoaktive Substanzen, sprich THC, enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe der E-Liquids

CBD ist ein Zusatzstoff in den E-Liquids, ähnlich wie das Nikotin. Dabei ist der Wirkstoff so aufbereitet, dass Raucher ihn bedenkenlos konsumieren können. Darüber hinaus können die Liquids noch weitere Aromen und andere Inhaltsstoffe enthalten. Die Aromen sind in der Regel unbedenklich. Einige Liquids enthalten noch andere bedenkenlose Inhaltsstoffe der Cannabispflanze. Sie können auch Terpene enthalten und unerwünschte Stoffe sowie Verunreinigungen. In veröffentlichten Prüfergebnissen zu den verschiedenen Produkten lassen sich die Inhaltsstoffe nachlesen. Sollten sogenannte Kontaminanten, also unerwünschte Stoffe, enthalten sein, dann sollten Konsumenten das Produkt lieber nicht kaufen.

CBD-Öl – beliebtestes CBD-Produkt

CBD-Öle sind einfach zu nutzen und leicht zu transportieren. Sie haben sich zur Standardmethode entwickelt, um Cannabiniod einzunehmen. Die Einnahme kann auf verschiedene Weisen erfolgen:

  • Die sublinguale Einnahme ist effektiv und die Wirkung tritt sehr schnell ein. Sie ist vor allem für Anwender geeignet, die die sofortige Wirkung spüren wollen. Dazu einfach ein paar CBD-Tropfen unter die Zunge träufeln und etwa 60 Sekunden nicht hinunterschlucken. Über die sehr dünne Membran unter der Zunge gelangt das Öl so sehr schnell in den Blutkreislauf. Der Wirkstoff muss nicht durch das gesamte Verdauungssystem wandern.
  • CBD-Öl lässt sich einfach in Speisen integrieren. Diese Lebensmittel sind eine diskrete Form, das Cannabidiol einzunehmen. Wer Zeit und Geduld hat, kann sich seine CBD-haltigen Lebensmittel selbst herstellen. Der Vorteil dieser Methode ist die Wirkungsdauer. Die Wirkung tritt zwar nicht unmittelbar ein, dafür ist sie länger anhaltend als die sublinguale Methode. Der Darm absorbiert den Wirkstoff nur sehr langsam.
  • Wer den Geschmack des Öls nicht mag, greift auf mit CBD-Öl gefüllte Weichkapseln zurück. Damit lässt sich der Wirkstoff auch unterwegs gut dosieren. Viele Weichkapseln lösen sich nicht gleich im Magen auf, sondern erst wenn sie in den Darm eintreten.
  • Von CBD-Öl, das mithilfe von Liposomen in den Körper gelangt, wird der Wirkstoff besser abgegeben und der Körper kann ihn besser aufnehmen. Liposomen sind wie kleine Täschchen, die aus Fettgewebe bestehen. Sie dienen schon länger als Nährstoffträger, unterstützen die Verdauung und den Stoffwechsel.

CBD angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen

CBD kann zusammen mit anderen natürlichen, entzündungshemmenden Substanzen, wie Curcumin oder Knoblauch, ein wesentlicher Bestandteil eines natürlichen Entzündungshemmers sein. Durch die Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen lässt sich eine erweiterte Wirkung erzielen. Werden essenzielle Vitamine beigemischt, beispielsweise die Vitamine C und D, sind sie ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel für den täglichen Gebrauch.

Cremes mit Cannabidiol

Mit CBD angereicherte Lotionen, Cremes oder Balsame helfen bei Hautproblemen, halten die Haut gesund und jung. Diese Cremes kommen in Schönheitskuren zum Einsatz. Zudem lassen sie sich gezielt auf Problemzonen auftragen, um einen lokalen Effekt zu erzielen. Die Cannabinoid-Rezeptoren in der Haut absorbieren den Wirkstoff und verarbeiten ihn direkt. Er gelangt auf diese Weise nicht in den Blutkreislauf. Ergänzend zur Creme oder Lotion mit CBD kann eine orale Aufnahme des Wirkstoffs den Effekt verstärken. Er wirkt dann sowohl auf der Haut wie auch im Körperinneren.

CBD und der rechtliche Aspekt in Deutschland

CBD ist ein Bestandteil der Cannabispflanze, der im Gegensatz zu THC keine psychoaktive Wirkung entfaltet. Produkte mit Cannabidiol, die nachweislich weniger als 0,2 Prozent THC enthalten, sind in Deutschland legal verkäuflich. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Verbraucher den Stoff kaufen.

Nach dem Konsum von CBD ist ein positiver Drogentest fast unmöglich. Nur fast, weil CBD-Produkte Spuren des psychoaktiven THC enthalten können. Bei hohem Konsum verbleibt ein Restrisiko, dass kleinste Spuren dieser Substanz nachweisbar sind. Empfindliche Testgeräte zeigen schon bei den geringsten Mengen ein positives Ergebnis an.

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