CBD-Produkte – das bringt der natürliche Lifestyle wirklich

CBD-Produkte – das bringt der natürliche Lifestyle wirklich

Noch vor Jahren ein No-Go in der Öffentlichkeit, heute von den Stars gefeiert: CBD-Produkte. Jennifer Aniston, Lady Gaga, Tom Hanks und Co. schwören auf die natürlichen Öle, Cremes und anderen CBD-Produkte. Sind sie wirklich so sagenhaft?

© Unsplash/Kimzy Nanney
CBD – die Kraft der Natur als Trendsetter

Megatrend CBD: Was ist wirklich drin?

CBD scheint plötzlich das Wundermittel gegen alles zu sin. Es taucht in Cremes, Ölen oder anderen Trendprodukten auf. In den USA sind bereits viele CBD-Produkte zugelassen, anders als in der EU. Hier wird aufgrund der Inhaltsstoffe und vermeintlichen Nebenwirkungen noch mit einer Komplettfreigabe gezögert. Dennoch sind einige CBD-Produkte auch in der EU bereits legal erhältlich.

Gibt es wirklich berechtigten Grund zur Sorge? Bisher sind mehr als 110 Cannabinoide bekannt, CBD ist eines von ihnen. Der Unterschied zu dem Cannabinoid THC liegt vor allem in der Rauschwirkung. THC kann Rauschzustände auswirken und ist psychoaktiv. CBD hingegen nicht.

Das Wundermittel CBD gibt es mittlerweile in unzähligen Darreichungsformen, beispielsweise Tropfen, Kapseln, Kosmetik, Tiernahrung, Kaffee, Tee oder Öle. Stars wie Jennifer Aniston sind bekennende Fans der natürlichen Beautymittel. Wie wirksam die Inhaltsstoffe tatsächlich sind, entscheidet der CBD-Gehalt. Nicht überall, wo CBD-Wunderwirkungen versprochen werden, treten sie tatsächlich ein.

Die CBD-Wirkweise auf dem Prüfstand

Kann es wirklich so einfach sein: Etwas CBD und schon entfaltet sich im Körper die volle Kraft der Natur? Gut möglich, denn natürliche CBD-Produkte können körpereigene Funktionen anregen. Cannabidiol verbindet sich mit den Rezeptoren CB1 und CB2, die für viele Funktionen im Organismus verantwortlich sind.

Durch die CBD-Einnahme können kognitive und neurologische Prozesse (u. a. für den Schlafrhythmus verantwortlich) stimuliert werden. Auch die Kräftigung des Immunsystems ist durch die Verbindung von CBD mit den körpereigenen Rezeptoren möglich. Bislang ist die Wirkweise noch nicht vollständig wissenschaftlich belegt. Zahlreiche Studieneinrichtungen versuchen noch immer, die Wirkweise der CBD-Produkte in Langzeitstudien herauszufinden.

Viele CBD-Nutzer berichten hingegen von entspannender oder krampflösender Wirkung. Auch immer mehr Stars schwören auf CBD-Produkte als natürliches Heilmittel. Lady Gaga beispielsweise nutzt die Kraft der Natur für die Stressbewältigung und zur Linderung ihrer Fibromyalgie-Symptome. Auch Regisseurin Olivia Wilde setzt bei ihrem stressigen Alltag auf CBD-Produkte.

Eine, die daraus sogar ein Geschäft gemacht hat, ist Hollywood-Ikone Whoopi Goldberg. Sie gründete eine eigene Unternehmung, welche zahlreiche Hanfprodukte (auch CBD-Öle) vertreibt. Auch der bekannte Ex-Boxer Mike Tyson hat Geschäftssinn bei CBD-Produkten bewiesen. Auch er vertreibt mittlerweile mit seinem Unternehmen zahlreiche Cannabis-Produkte, darunter auch Cannabis-Getränke.

CBD-Öle sind ein echter Allrounder: entzündungshemmend, stressreduzierend, schmerzlindernd (©Unsplash/CRYSTALWEED cannabis)

CBD-Öle: Warum der Lifestyle damit besser läuft

CBD-Öle sind im Vergleich zu anderen natürlichen Produkten absoluter Trendsetter. Was ist wirklich dran an der Wirkweise? Nicht jedes Öl wirkt sich gleich positiv auf Körper und Geist aus. Es kommt auf die Inhaltsstoffe an. Handelt es sich um ein Vollspektrum-Öl mit CBD und wertvollen Cannabinoiden sowie Terpenen?

Je ausgewogener die Dosierung, desto effizienter das Wirkspektrum. Beliebt sind die Öle vor allem wegen der leichten Anwendung. Sie werden mit der Pipette auf die Mundschleimhaut geträufelt und entfalten rasch ihre Wirkung. Abhängig von der Dosierung kann sie bis 9 Stunden anhalten. Wellness aus der Natur – den ganzen Tag.

CBD wird nicht nur entspannend und beruhigend, sondern kann auch zur Schmerztherapie eingesetzt werden. Bei Epilepsie und Multipler Sklerose findet es schon seit 2019 europaweit Anwendung. Patienten berichten von entkrampfender Wirkung. Doch das natürliche Mittel kann auch Nebenwirkungen aufweisen, beispielsweise den Leberstoffwechsel nachteilig verändern.

Fitter dank CBD? – auch Sportler setzen auf natürliche Kraft

CBD wird auch von immer mehr Sportlern genutzt. Grund hierfür: Es kann Mikro-Entzündungen (beispielsweise in Muskelfasern) lindern und zur verbesserten Heilung beitragen. In den USA längst im Leistungssport angekommen (beispielsweise in der National Basketball Association oder National Football League), wird CBD im europäischen Sport (offiziell) noch zögerlich genutzt.

Seit 1. Januar 2018 ist CBD sogar offiziell von der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Anti-Doping-Agentur gestrichen worden. Leistungssportler schätzen die CBD-Wirkung vor allem wegen des Facettenreichtums. Bei psychischen Belastungen wirkt CBD beispielsweise entspannend. Gleichzeitig werden Muskelschmerzen gelindert, Entzündungen im Körper gehemmt.

CBD-Produkte für Beauty-Anwendungen: cremen mit natürlicher Power

CBD-Cremes sind auf dem Beautymarkt seit einigen Jahren stark im Kommen. CBD gepaart mit Hanfsamenöl und anderen Inhaltsstoffen sollen dafür sorgen, dass die Haut dem Alterungsprozess trotzt. Vitamin E, über Lohn sowie Aloe Vera bilden gemeinsam mit CBD eine Superpower gegen Falten und Altersflecken.

Kann es wirklich so einfach sein? CBD in Cremes kann tatsächlich wohltuend für das Hautbild sein. Entzündungen auf der Haut (beispielsweise durch Akne oder Rosazea) werden gelindert. Sind zusätzliche Pflegestoffe wie Aloe Vera oder Sheabutter enthalten, wird die Haut zusätzlich gepflegt.

Damit die CBD-Creme ihr volles Wirkpotenzial entfaltet, ist eine Hautanalyse empfehlenswert. Wer beispielsweise trockene und juckende Haut hat, sollte auf CBD und Linolsäure setzen. Besonders in der kalten Jahreszeit empfiehlt sich eine reichhaltige CBD-Creme, welche beispielsweise durch natürliche Öle (u. a. Mandel oder Avocado) ergänzt wird. Die Haut wird dadurch intensiv gepflegt und kann auch kältesten Temperaturen trotzen.

Für wen ist CBD nicht geeignet?

Trotz der vielen positiven Effekte auf den Körper kann CBD auch Schäden hervorrufen. Ursächlich dafür: die falsche Dosierung oder Wechselwirkung mit Medikamenten. CBD hat eine enorme Wirkweise auf Enzyme, kann sie aktivieren oder hemmen. Dazu gehören beispielsweise Schlafmittel, Antidepressiva oder Herzmedikamente.

Um sich mit der Wirkweise des Naturstoffes vertraut zu machen, am besten mit kleinen Mengen beginnen. Optimal geeignet für die unkomplizierte Einnahme sind CBD-Tropfen. Die Dosierung hängt vom jeweiligen Präparat und den eigenen körperlichen Voraussetzungen (Körperchemie und Körpergewicht beispielsweise) ab.

Am besten wirken sie, wenn sie direkt unter die Zunge gegeben werden. Im Anschluss ein bis zwei Minuten abwarten und erst dann schlucken. Bei Stress oder Schlafproblemen hilft schon eine Dosierung von 0,5 mg bis 20 mg täglich. Wer stärkere Schmerzen oder Angstzustände hat, sollte (nach Rücksprache mit seinem Arzt) eine tägliche Dosis zwischen 20 mg und 100 mg probieren. Höhere Dosierungen bis 400 mg täglich sind nur bei äußerst starken Schmerzen (u. a.  Epilepsie, Multiple Sklerose) oder chronischen Entzündungen empfehlenswert und sollten immer nach ärztlicher Rücksprache und unter medizinischer Kontrolle erfolgen.

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