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Das passiert, wenn du regelmäßig Rosenkohl isst

Von Julika am Donnerstag, 10. Dezember 2020 um 15:02 Uhr

Rosenkohl genießt zu Unrecht einen negativen Ruf, denn das Gemüse steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe! Was mit deinem Körper alles passiert, wenn du ihn regelmäßig zu dir nimmst, verraten wir jetzt. 

Die Einstellung zu Gemüse hat in den vergangenen Jahren einen drastischen Wandel vollzogen. Während "grün" früher als irgendwie schleimig, deftig und absolut öko galt, können sich Models und Ernährungsliebhaber heute vor Juice-Bars mit Greens Smoothies und Kale Salad gar nicht mehr retten. Während Spinat und Grünkohl also spätestens seit dem Personal-Detox-Jahr 2020 total cool sind, bleibt ein grünes Gemüse immer noch ein bisschen verborgen: Rosenkohl. Manche lieben ihn, andere hassen ihn, den einen ist er zu bitter, den anderen der Geruch zuwider. Solltest du gerade innerlich die Nase rümpfen, so verraten wir dir jetzt, was mit deinem Körper alles passiert, wenn du den kleinen Kohl regelmäßig isst und wie du den bitteren Geschmack sogar etwas umgehen kannst.

Hier haben wir weitere Lebensmittel, die zu regelmäßig essen solltest: 

1. Du nimmst ab

Mit gerade einmal 40 Kalorien pro 100 Gramm ist Rosenkohl perfekt zum Abnehmen geeignet – denn die Kohlvariante macht satt, wirkt sich aber garantiert nicht negativ auf das Gewicht aus. Viel eher profitierst du von dem reichhaltigen Nährstoff-Cocktail. Denn obwohl die Kugeln nicht immer danach aussehen, enthalten sie viel Vitamin C, was das Immunsystem pusht und zusätzlich Bitterstoffe. Da klingelt etwas bei dir? Genau: Bittere Aromen, wie wir sie von den berühmten BitterLiebe-Tropfen kennen, regulieren das Appetitgefühl und wirken sich daher positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. So wird die Fettverbrennung zusätzlich angekurbelt und das Abnehmen fällt plötzlich viel leichter. Zudem hat Rosenkohl einen hohen Anteil an Ballaststoffen und Proteinen, die dich lange satt halten. Übrigens: Wem Rosenkohl zu bitter ist, kann einfach die äußeren Blättchen abzupfen. In ihnen steckt nämlich am meisten vom unangenehmen Geschmack.

2. Deine Haut altert langsamer

Ein reines und glattes Hautbild wünschen sich viele Frauen. Daher greifen sie gerne auf Beauty-Produkte wie Seren mit Hyaluronsäure oder Anti-Aging Cremes zurück. Doch auch mit einer Portion Rosenkohl, die regelmäßig auf deinem Teller landet, kannst du deiner Haut etwas Gutes tun. Das grüne Gemüse enthält neben jeder Menge Vitamin C, nämlich auch reichlich Vitamin A. Das ist dafür bekannt, dass es die Zellerneuerung ankurbelt und somit für einen Boost junger Zellen sorgt. Die Haut bleibt rein, rosig und vor allem eins: frei von Falten! Darüber hinaus stimuliert das Vitamin – das übrigens in der Leber gespeichert und so auch nach dem Verzehr des Rosenkohls immer in genau der richtigen Menge in den Organismus geleitet wird – Rezeptoren, die die negative Wirkung freier Radikale unterbindet. Sie setzen somit den Altersprozess optisch zurück und helfen dabei, dass der Teint glatter aussieht.

3. Regelschmerzen wird vorgebeugt

Wenn wir unsere Tage haben, verlieren wir viel Blut. Die Folge: Durch den erhöhten Eisenbedarf sind Krämpfe vorprogrammiert. Daher kannst du mit Lebensmitteln, die die Werte des Mineralstoffs auf einem konstant hohen Level halten, dem fiesen Ziehen im Unterleib und im Rücken bereits vorab Einhalt gebieten. Besonders pflanzliche Quellen sind hier bekömmlich. Dabei ist Rosenkohl nicht nur selbst ein prima Eisenlieferant, sondern verbessert zusätzlich auch noch die Aufnahme aus anderen Lebensmitteln. Kürbiskerne, Sojabohnen oder Linsen, sie alle können noch besser verarbeitet werden, wenn du sie mit Vitamin C – das wie wir wissen auch im Rosenkohl steckt – paarst. Wer also in regelmäßigen Abständen eine kleine Portion des Wintergemüses isst, hält seinen Mineralhaushalt hoch und ist nicht nur insgesamt fitter, sondern hat während der nächsten Blutung vielleicht auch schon keine Beschwerden mehr.

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