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Der ideale Schmuck: So vermeidet ihr Metallallergien

Von GRAZIA am Donnerstag, 23. Juli 2020 um 15:01 Uhr

Hat eure kleine Prinzessin einen Ausschlag, ermüdete oder rote Haut wo es zum Kontakt mit dem Schmuckstück kommt? Schwellen eure Ohrlöcher an und macht euch und euren Kindern der Juckreiz das Leben zur Hölle? Habt ihr eine unangemessene Reaktion auf das Stück aus eurem Schmuckkästchen? Das heißt, dass ihr oder eure Tochter allergisch auf Nichtedelmetalle seid. Möchtet ihr trotzdem den Schmuck nicht aufgeben? Liebt ihr das Glitzern der Halsketten, Ringe oder Armbänder, die auch perfekte Weihnachtsgeschenke für euch und eure kleine Tochter sind? Dann lest weiter, denn wir erklären euch nun, warum ihr Ausschlag bekommt und was ihr machen könnt, um ihn zu vermeiden.

Nickel: die Quelle allen Übels

Die größten Probleme macht die Bijouterie. Die enthält oft Beimischungen aus Nickel. Keine Ausnahme bildet auch eventuell Goldschmuck aus Weißgold oder Schmuck aus Edelstahl. Auch in ihnen können sich Spurenelemente von Nickel befinden. Es ist sehr schwer Nickel zu vermeiden, denn er ist oft in verschiedenen Legierungen. Er ist sogar in Lebensmitteln (Spinat, Tomatenmark) und auch Gebrauchsgegenständen. Dazu gehören Brillengestelle, Besteck und Gürtelschnallen. Wenn ihr auf dieses Metall allergisch reagiert, solltet ihr immer auf die Zusammensetzung der Gegenstände, die euch umgeben, achten.

Rhodium: der Retter von Allergikern

Wenn ihr eure geliebte Silberkette mit Anhänger, euren goldenen Verlobungsring oder euer goldenes Medaillon nicht aufgeben wollt, könnt ihr euren Juwelier fragen aus welcher Legierung das Schmuckstück hergestellt wurde. Im Falle, dass trotzdem eine allergische Reaktion auf das Metall entsteht, könnt ihr den Schmuck mit Rhodium beschichten lassen. Dieses silbrig weiße Metall ist extrem stabil und vor allem hypoallergen. Viele Juweliere rhodinieren automatisch den Silberschmuck und Schmuck aus Weißgold.

Da Silber häufig allergische Reaktionen hervorruft, wird Schmuck, der täglich getragen wird (z. B. Verlobungsringe oder Eheringe mit Diamanten oder Edelsteinen), aus Platin oder Gold mit einer hypoallergenen Behandlung hergestellt. Es handelt sich nicht nur um ein sehr gut verträgliches Material, sondern auch um ein extrem widerstandsfähiges Metall, das euer Leben lang hält und euch jeden Tag Freude bereitet.

Kinderohrringe: ideales Material

Eine große Beachtung solltet ihr der Wahl der Kinderohrringe schenken. Niemand möchte eine Entzündung der empfindlichen Mädchenohren. Die können die Kinder zum Weinen bringen und auch sehr schmerzvoll sein. Auch aus diesem Grund empfehlen die Ärzte und Juweliere als erste Ohrringe immer goldene Ohrringe oder Platin Ohrringe zu wählen. Bei denen sind die Komplikationen minimal. Der heutige Markt bietet in der Tat wunderschöne und niedliche Stücke an, in die es sich zu investieren lohnt. So könnt ihr aus einer großen Auswahl aus Ohrsteckern oder Ohrhängern wählen, die eine praktische Wahl als erste Ohrringe sind. Eure Tochter wird wahrscheinlich erst anfangen, mit Schmuck zu experimentieren, wenn sie in die Pubertät kommt. Bis dahin erfreut sie sicher über hochwertige Ohrringe in zeitlosem Design aus dem besten Material.

Allergien gehören zum täglichen Leben vieler Menschen und zu den unangenehmsten gehören untypische Reaktionen auf Schmuck. Wenn euch eine Metallallergie das Leben unangenehm macht, achtet besonders auf die Auswahl des Schmucks und scheut euch nicht, in ihn zu investieren. Besonders, wenn es um Ihr Kind geht.

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