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Lifestyle

Der Sommer kommt: Das hilft gegen Schweiß und seinen Geruch!

Von GRAZIA am Mittwoch, 26. Mai 2021 um 11:24 Uhr

Mit Sicherheit freut auch ihr euch, wird es nach tristen Wintermonaten endlich wieder Sommer. Denn unter strahlend blauem Himmel seinen Eiscafé zu genießen oder Freunde zur Gartenparty einzuladen, macht einfach gute Laune. Doch brennt die Sonne zu erbarmungslos, kann dies anstrengend für eure Körper werden: Die Schweißproduktion steigt, und nicht immer lässt sie sich einfach in den Griff bekommen...

Gesund aber unerfreulich

Ob euch vor Aufregung heiß wird, während eines Marathons oder weil der August jeden bisherigen Hitzerekord in den Schatten stellt: Eure Nervensysteme regulieren automatisch den entstehenden Temperaturunterschied zwischen eurer Körper- und der Außenwärme – leider, indem er Schweißdrüsen aktiviert. Durch das Schwitzen kühlt ihr euch zwar automatisch ab, doch können nasse Oberteile, feuchte Hände und unangenehme Gerüche die Lebensqualität stark einschränken. Zum Glück gibt es Abhilfen, dank derer ihr eure sozialen Kontakte auch im absoluten Hochsommer nicht einschränken müsst!

Beliebte Geruchshemmer

Obwohl Schweiß zu 99 Prozent aus Wasser und einem weiteren halben Prozent aus Salz besteht, kann er zu starker Geruchsbildung führen. Denn die verbleibenden 0,5 Prozent enthalten Stoffe wie Milchsäure oder Fette, die durch Hautbakterien zersetzt werden und sozu Ausdünstungen führen. Eben diesen Sekreten könnt ihr mit Deodorants zu Leibe rücken.

©Istock/CentralITAlliance

Nach jahrelanger Forschung und unter Mitwirkung von Betroffenen erweiterte im Jahr 2006 mit dem Sweat-Off Deo ein Antitranspirant den umfangreichen Markt der Deodorants, dessen spezielle hautverträgliche Rezeptur selbst starkes Schwitzen besonders wirksamverhindert. Doch natürlich habt ihr die Wahl, mit welchem Antitranspirant ihr kostengünstig und effektiveiner Schweißbildung vorbeugen möchtet:

• Deos mit Aluminiumsalze verschließen die Ausgänge eurer Schweißdrüsen 
• Deos mit antibakteriellen Inhaltsstoffen töten geruchsbildenden Mikroorganismen ab
• Deos mit Parfümstoffen neutralisieren unangenehme Gerüche 

Gut für Kreislauf und Frischegeruch

Kalt zu duschen, ist nicht eure Sache? Probiert es bei starkem Schwitzen unbedingt trotzdem einmal mit Wechselduschen. Nicht nur zieht das kalte Wasser eure Schweißdrüsen zusammen – ihr bringt auch euren Kreislauf in Schwung!

Und da doppelt bekanntlich besser hält, verwendet beim Duschen eine antiseptische Seifeund rasiert euch danach noch die Achselhaare. So sagt ihr Schweiß erfolgreich den Kampf an!

©Armin Rimoldi/Pexels

Von Luft und Wasser 

Ihr liebt eure Kaschmirpullover? Streift euch trotzdem lieber ein luftiges Baumwollkleid über oder ein Seidentop. Frische Luft durch Fenster ins Büro zu lassen oder einen Ventilator vor euren Schreibtisch zu stellen, hilft ebenfalls gegen Schweißbildung. Und Wasser solltet ihr auch bei Hitze nicht eiskalt trinken. Setzt zur Regulation eurer Körperwärme lieber auf lauwarmen Salbeitee. In Nahrungsmitteln ist Wasser dafür erwünscht: Greift zu Obst und Gemüse wie Orangen oder Salatgurken.

Es müssen nicht die Lippen sein

Es ist nicht jedermanns Sache – doch in diesem Fall nutzt ihr Botox nicht zum Lippen-Aufspritzen oder zur Faltenbekämpfung, sondern zur Blockierung der Schweißabsonderung unter euren Achseln. Einen Schritt weiter geht ihr, lasst ihr euch eure Schweißdrüsen absaugen oder greift zu Medikamenten. Diese Extremmethoden jedoch solltet ihr nur anwenden, helfen auch tägliches Duschen, frische Luft und sogar Deos nicht. Denn dann könnte euer Schweiß auch auf eine sogenannte Hyperhidrose zurückzuführen sein. Die Krankheit offenbart sich durch übermäßig starkes Schwitzen nicht nur bei Hitze, sondern auch der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel wie Kaffee oder Alkohol.

Sonderfall Angstschweiß

Vielleicht aber hilft euch auch genau das Gegenteil: Statt operativen Eingriffen und Arzneimitteln könnt ihr durch Entspannungsmethoden, Kommunikationstraining oder Homöopathie langfristig eure Schweißproduktion eindämmen – vor allem, solltet ihr vor Nervosität schwitzen und nicht aufgrund hochsommerlicher Temperaturen.

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