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Detox to go Test: 5 Tage Saft & Suppe

Von Mirjana am Samstag, 8. März 2014 um 15:30 Uhr
Onlineredakteurin Mirjana Goedicke hat fünf Tage lang Säfte und Suppen geschlürft. Was die Detox-Kur gebracht hat und ob sie standhaft geblieben ist, lesen Sie hier.

Meine Saft- und Suppenlieferungen treffen in der Redaktion ein und ich bin euphorisch - noch. Mein Ziel ist es fünf Tage Detox durchzuhalten. Als ich ohne Frühstück in den Tag starte und mein Magen anfängt laute Geräusche zu machen, schwindet meine Motivation leicht. Beim ersten Schluck des Drinks aus Ananas, Orange, Möhre und Quellwasser geht es schon wieder.

5 Tage nur Saft & Suppe

Aber ich muss sagen, dass die ersten zwei Tage wirklich hart sind. Ich fühle mich schlapp, müde, kann mich nur schwer konzentrieren und habe schlechte Laune. Im Welcome-Brief steht: „Sie werden keinen Hunger verspüren“. Hm, da scheine ich wohl zu den verfressenen Zeitgenossen zu gehören. HUNGER! Auf einmal spuken Fantasie-Gelüste in meinem Kopf und beim Gang durch die Food-Passage beneide ich meine Kollegin aufrichtig um ihre mexikanische Gemüsepfanne.

 

Ich schlürfe weiter. Am Tag darf ich vier Säfte trinken und abends eine Suppe essen (die ist ziemlich klein aber dafür köstlich). Auf jeder Flasche thront der Slogan "Schwere los werden“. Na gut, ich reiß mich zusammen und trinke brav weiter. Meine Lieblingssorte Birne, Apfel, Minze schmeckt fabelhaft. Nur Rote Beete, Apfel, Meerrettich bekomme ich einfach nicht runter. Zu den flüssigen Getränken gibt es pro Tag eine kleine Tüte mit Snacks (3 Mandeln, 4 Goji-Beeren oder 3 Ingwerstäbchen).

 

Kohlenhydrate & Alkohol sind  tabu

 

"Zuletzt hatte ich so einen flachen Bauch mit fünf"

Am ersten Tag esse ich aus Versehen gleich zwei Snacks und abends knabbere ich noch ein paar Edamame aus dem Asialaden. Oh weh, eigentlich darf man ja keine Fremdnahrung zu sich nehmen. Todmüde falle ich um 21 Uhr ins Bett – krass, was diese Kur mit einem macht. Lässt man mal die Kohlenhydrate weg übermannt einen sofort die Müdigkeit. Am zweiten Tag zeigt die Entgiftung schon ihre Wirkung. Ein Kilo ist runter und die Motivation schnellt schlagartig in die Höhe. Yeahh! So einen flachen Bauch hatte ich zuletzt mit fünf.

 

Am dritten Tag fällt mir der Verzicht viel leichter und ich bin auch nicht mehr so energielos. Mein kleines Menüblättchen kündigt mir für heute eine Gemüsesuppe mit Kichererbsen an und meinen Lieblingssaft gibt es auch. Der Tag ist schon fast gerettet. Fast! In der Redaktion wird es mir nicht leicht gemacht. Am Nachmittag gehen die Kuchenteller rum und ein zuckrig, verführerischer Duft breitet sich aus. Ich nippe an meinem Staudensellerie-Smoothie und denke darüber nach, warum ich mir diese Bürde auferlegt habe. Klar, ich möchte ein bisschen Winterspeck verlieren, meinen Körper reinigen (Alkohol und Kaffee sind natürlich nicht erlaubt) und eine bessere Haut bekommen. Also Pobacken zusammenkneifen und weiter machen.
 

5 Tage ohne Süßigkeiten - es hat geklappt!

Nach fünf Tagen ist es dann so weit, ich darf wieder langsam feste Nahrung zu mir nehmen. Bis auf ein paar kleine Ausnahmen habe ich durchgehalten. Das "detox to go Team“ gratuliert mir herzlich in einem Brief zu meinem Erfolg. Ich bin ein wenig stolz und habe zwei Kilo verloren. Es wird empfohlen den Entschlackungsprozess nicht abrupt abzubrechen, sondern weiter auf Zucker, Alkohol und Milchprodukte zu verzichten.

 

Das klappt bei mir ehrlicherweise nicht so fantastisch. Die Geburtstagseinladung verleitet zu einem Drink, der Bergkäse vom Markt schmeckt einfach zu gut und ein Toffifee kann verdammt glücklich machen. Ich hätte mir gewünscht noch etwas mehr Disziplin aufzubringen, um auch in der nächsten Woche nur gedünstetes Gemüse zu essen. Allerdings hat mir die Enthaltsamkeit wieder die Geschmackserlebnisse von einem frischen Bauernbrot mit Butter vor Augen geführt – Mmhh.

Fazit: detox to go

Ich würde auf jeden Fall noch mal Detoxen, aber das nächste Mal vielleicht an freien Tagen, so dass man sich voll und ganz auf die Entgiftung konzentrieren kann. Danke an detox to go für diese Erfahrung.

 

Mehr über detox to go erfahren Sie auf der Website. 5 Tipps vom Experten

Peter Studhalter lesen Sie hier. Klicken Sie hier für weitere Artikel zum Thema Detox.

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