
Der Herbst ist weitaus mehr als fallende Blätter, Pumpkin Spice Latte und die Rückkehr der Lieblingsmäntel. Wenn die Tage kürzer werden, beginnt schließlich auch die Saison der kleinen, besonderen Auszeiten: Wir treffen uns wieder häufiger mit Freundinnen, entdecken unsere Stadt neu und nehmen uns Zeit für Dinge, die im Sommer – aufgrund von Urlauben in der Ferne – gerne einmal zu kurz kommen. Wir haben fünf Ideen gesammelt, die jetzt ganz oben auf unserer Herbst-Bucket-List stehen – von Kunstgenuss bis Creative Date.
1. Durch Galerien schlendern und Kunst neu entdecken
Es gibt kaum eine schönere Art, einen grauen Herbstnachmittag zu verbringen, als sich auf einen kleinen kulturellen Streifzug zu begeben. Statt von Café zu Café zu ziehen, geht es diesmal durch Galerien, Ausstellungshäuser und kleine Off-Spaces in der eigenen Stadt.
Besonders schön: Verabrede dich hierfür mit deiner besten Freundin zu einem Gallery Hopping. Zwei oder drei stilvolle Ausstellungen, wie beispielsweise in der Galerie Soul of Afrika in München, ein langer Spaziergang dazwischen und am Ende ein Glas Wein oder ein Espresso in einem hübschen Café – mehr braucht es für einen inspirierenden Nachmittag eigentlich nicht.
Und wer weiß: Vielleicht entdeckst du dabei nicht nur eine neue Lieblingskünstlerin, sondern auch die perfekte Bildidee für die eigene Wohnung. Kunst darf schließlich genauso persönlich sein wie Mode. Und gerade in einer Saison, in der Individualität und ausdrucksstarke Details eine große Rolle spielen, passt ein bisschen Art Inspiration perfekt zum Herbst 2026.
2. Einen Keramik-Workshop zum Creative Date machen
Töpfern ist längst mehr als ein Hobby für Pinterest-Fans. Keramik-Workshops sind der perfekte Gegenentwurf zum hektischen Alltag: Hände in den Ton, das Smartphone zur Seite und einfach mal etwas mit den eigenen Händen erschaffen.
Ob du gemeinsam mit deiner besten Freundin, deiner Schwester oder mit deinem Date losziehst, bleibt dabei ganz dir überlassen. Besonders charmant wird es, wenn du dir vornimmst, ein kleines Erinnerungsstück zu gestalten – etwa eine minimalistische Vase, eine Schmuckschale oder eine Tasse für den morgendlichen Matcha.
3. Ein Herbst-Picknick 2.0 veranstalten
Picknick ist nur etwas für warme Sommertage? Ganz und gar nicht. Im Herbst bekommt das Outdoor-Date einfach ein kleines Style-Update.
Statt Baguette und Erdbeeren wandern jetzt Zimtschnecken, Feigen, Käse, Trauben und eine Thermoskanne mit Chai oder heißem Apfelsaft in den Korb. Dazu eine kuschelige Decke, ein schöner Wollmantel und – natürlich – die Sonnenbrille, denn auch im Herbst darf das Styling stimmen.
Such dir einen Park mit besonders schöner Herbstkulisse und mach aus dem Nachmittag eine kleine Offline-Zone. Keine To-do-Liste, keine E-Mails, keine Termine. Nur gute Gespräche und vielleicht eine Kamera für ein paar stimmungsvolle Schnappschüsse.
4. Einen Parfum-Workshop besuchen
Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit für einen neuen Duft. Während im Sommer leichte, aquatische Noten dominieren, darf es jetzt gerne etwas sinnlicher werden: warme Hölzer, Gewürze, Vanille oder elegante Gourmand-Akkorde.
Warum also nicht selbst zur Duftdesignerin werden? In vielen Städten werden Workshops angeboten, bei denen du deine eigene Duftkomposition kreieren kannst. Dabei lernst du nicht nur, welche Duftnoten miteinander harmonieren, sondern verlässt den Workshop im besten Fall mit einem ganz persönlichen Parfum.
5. Einen Slow-Sunday mit Kino, Café und Buchhandlung planen
Manchmal ist die schönste Aktivität, bewusst nichts Spektakuläres zu planen. Unser Favorit für einen entspannten Herbstsonntag: ein kompletter Tag im Slow-Modus.
Starte mit einem ausgedehnten Frühstück in einem schönen Café, bevor es weiter in deine liebste Buchhandlung geht. Danach steht ein Kinobesuch auf dem Programm – idealerweise in einem kleinen Saal mit Samtsesseln und nostalgischem Charme.
Zum Abschluss noch ein Spaziergang durch die langsam dunkler werdenden Straßen und ein Abendessen mit Freundinnen. Das klingt simpel? Vielleicht. Aber genau darin liegt der Reiz. Der Herbst erinnert uns schließlich daran, dass wir nicht jede freie Stunde maximal produktiv nutzen müssen.