Digital Detox: 5 Tipps für die digitale Entgiftung

Digital Detox: 5 Tipps für die digitale Entgiftung

Ihr fühlt euch abgeschlagen, müde und ausgelaugt? Dann solltet ihr vielleicht eure Bildschirmzeit reduzieren, denn im Jahr 2022 ist offline der größte Gesundheits-Trend...

Wie viel Zeit verbringt ihr täglich am Handy? Mittlerweile zeigt unser Smartphone sogar an, wie viele Stunden wir mit Scrollen, Wischen & Co. verbringen (obwohl wir das nicht immer so genau wissen möchten). Doch auch die Hersteller Apple, Samsung, Google und Co. haben erkannt, dass zu viel Ziet am Bildschirm nicht unbedingt förderlich für unsere Gesundheit ist. Zu der mobilen Nutzung kommt dann ja noch hinzu, dass viele zusätzlich am PC oder Laptop arbeiten und den Tag oftmals vor dem Fernseher mit einer spannenden Netflix-Serie ausklingen lassen. Fakt ist: Wir befinden uns dank Digitalisierung und Homeoffice immer mehr vorm Bildschirm und verbringen dafür deutlich weniger Zeit draußen an der frischen Luft. Der Clout: Die blauen Strahlen, die die beliebten Geräte aussenden, können sich negativ auf unsere mentale und körperliche Gesundheit auswirken. Dabei sollten sie unser Leben doch erleichtern und uns mehr miteinander vernetzen, uns weiterbilden oder Arbeitsprozesse beschleunigen. Stattdessen werden die Nebenwirkungen von zu viel Bildschirmzeit – Depressionen, Schlafstörungen, eine schlechte Haltung und Stress – immerbekannter. Höchste Zeit, einen Digital Detox (also einen digitalen Entzug) einzulegen. aber das geht nicht immer. Wie es gelingt, die Zeit am Handy zu reduzieren und worauf ihr dabei achten solltet, erfahrt ihr nun.

Digitale Müdigkeit: Macht uns das Smartphone krank?

Laut einer Umfrage der US-amerikanischen Mediengesellschaft "Vox" verbringen wir im Durchschnitt dreieinhalb Stunden am Tag damit, auf unser Handy zu starren, durch Instagram zu scrollen, uns über die neuesten Nachrichten infomieren, zu chatten oder Videos zu streamen. Doch die "Washington Post" hat nun herausgefunden, dass sich unsere Bildschirmzeit seit der Corona-Pandemie um ein Vielfaches verlängert hat – bei manchen sogar bis zu 33 Prozent! Logisch, dass all die Zoom-Calls und der generelle Wunsch nach sozialen Kontakten – auch in der Quarantäne und dem Home-Office – sich bemerkbar gemacht haben. Doch die ganze Screentime macht sich auch gesundheitlich bemerkbar und das leider negativ. Experten sprechen mittlerweile von einem neuen Begriff: Digitale Müdigkeit. Die Symptome dieses Phänomens ähneln denen einer Depression: Kopfschmerzen, Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich, müde und trockene Augen, Probleme mit dem Ein-, sowie Durchschlafen, Ausgelassenheit und Reizbarkeit. Dass die blauen Strahlen, die unsere Smartphones, Rechner und anderen Bildschirme zudem noch dafür sorgen, dass wir schneller altern, weil sie die Faltenbildung durch die Begünstigung freier Radikale fördern und die hauteigene Produktion von Kollagen und Elastin hemmen, haben wir bereits in einem separaten Artikel behandelt. Hinzu kommt, dass wir langfristig Sehschäden davontragen können, wenn wir ständig in das künstliche Licht starren. Na, wenn das mal nicht genug Gründe für ein Digital Detox sind... 

Digital-Detox-Tipps für Technik-Süchtige

Jeder Vierte checkt mehr als 100-Mal am Tag das Handy. Dass unsere Gesellschaft mitten in einer Technik-Sucht steckt, ist also längst kein Geheimnis mehr. Höchste Zeit, die übermäßige Handy-Nutzung runterzufahren! Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn gerade im Berufsleben sind viele auf Technik-Geräte angewiesen. Es gibt jedoch Mittel und Wege, die den Analogen-Alltag erleichtern – ohne dabei Job oder Netflix-Abonnement zu kündigen (denn dafür sind die neuesten Inhalte der Streaming-Plattform auch einfach zu spannend!). Allen voran, diese 5 Tricks...

  1. Push-Benachrichtigungen ausschalten: Das ständige Aufleuchten des Bildschirms ist nicht nur eine Dauer-Ablenkung, sondern sorgt auch dafür, dass man sich nie komplett auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann. Wenn die nächste Benachrichtigung reinkommt, raten wir: einfach abschalten! 
  2. Eine Smartphone-freie Zeit kreieren: Im Alltag ist das Handy unser ständiger Begleiter. In der Bahn, beim Frühstücken, im Supermarkt – es gibt kaum einen Ort, an dem wir nicht zum Handy greifen. Meist liegen wir sogar abends noch im Bett und schlafen mit Instagram und TikTok ein. Ein gesunder Schlafrhythmus wird dadurch leider erheblich gestört. Daher ist es sinnvoll, abends und morgens eine feste Zeit zu setzen, zu der das Handy aus, bzw. unangerührt bleibt. So haben wir zum Beispiel zwischen 22 Uhr und 9 Uhr mal eine kleine Pause vom blauen Licht und den Spam-Nachrichten in WhatsApp-Gruppen.
  3. Es bietet sich auch an, das Smartphone gelegentlich zu entrümpeln. Meist ist unser Handy voll mit Apps, Musik und Fotos die wir längst nicht mehr brauchen, die aber dazu verführen, das Gerät beim Dauer-Aufblinken von Benachrichtigungen zu öffnen oder die beim einfachen Benutzen viel Zeit fressen.
  4. Sich vom Handy emanzipieren. Wir kennen es alle: Man ist auf dem Weg zu einem heißen Date oder Treffen und weiß plötzlich nicht mehr, in welche Richtung man gehen muss. Kein Problem – mal eben das Handy zücken. Doch wenn wir ganz ehrlich sind, ziemlich doof. Schließlich können wir Karten lesen, Straßennamen erkennen oder auch einfach mal die Leute um uns herum fragen. Und: Wir sehen viel weniger von der Umgebung, wenn wir ständig nur aufs Display starren.
  5. Cool bleiben! Ja, zugegeben – es fühlt sich anfangs komisch an, das Handy zuhause zu lassen oder ungelesene WhatsApp-Nachrichten erstmal zu ignorieren. Doch langfristig gewöhnen wir uns auch an die Abwesenheit unseres Dauer-Begleiters und dann merkt man auch schnell, dass die digitale Entziehungskur ganz schön befreiend sein kann. Unsere Liebsten freuen sich übrigens auch, wenn wir zur Abwechslung auch mal im echten Leben mehr für sie da sind.

Blaulichtfilter-Brillen: Gesünder Leben mit Handy & Laptop

Ein vollständiger Detox ist radikal und, wenn wir mal ganz ehrlich sind, möchten wir auch gar nicht komplett auf Handy & Co. verzichten. Schließlich sind die kleinen Geräte echte Alltags-Helfer. Doch ähnlich wie die UV-Strahlung der Sonne ist auch das blaue Licht von unseren Bildschirmen in großen Mengen alles andere als gesund. Glücklicherweise gibt es einige Tools, die unseren Körper davor schützen. Dürfen wir vorstellen: Blaulicht-Filterbrillen. Sie funktionieren im Kampf gegen die Bildschirm-Strahlung nach dem gleichen Prinzip, wie die Sonnenbrille, die uns vor den Schäden der UV-Strahlen schützt, nur innerhalb eines anderen Frequenzbereichs. Mit den meist gelb-orangenen Gläsern, die den Blauschimmer ausgleichen, werdet ihr euch im Büro oder Zoom-Call sicher ein paar fragende Blicke ernten, doch die positiven, gesundheitlichen Auswirkungen des praktischen Accessoires werden auch eure Kollegen im Nu überzeugen. Eine stylische Blaulichtfilter-Brille, wie die von der Marke JoXiGo, könnt ihr hier direkt bei Amazon für nur circa 15 Euro ergattern.

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