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Digital Detox: So kannst du deine Gesundheit vor Handy, PC und Co. schützen

Von Martyna am Dienstag, 4. August 2020 um 16:36 Uhr

Du fühlst dich abgeschlagen, müde und ausgelaugt? Dann kann an deiner Bildschirmzeit liegen, denn die lässt dich nicht nur schneller altern, das Handy und der PC machen dich zudem noch krank und depressiv. Was du dagegen tun kannst, indem du richtig Digital Detox betreibst, verraten wir im Artikel. 

Wie viel Zeit verbringst du täglich am Handy? Dein Smartphone zeigt dir deine Bildschirmzeit mittlerweile sogar an, denn auch die Hersteller Apple, Samsung, Google und Co. haben erkannt, dass es schädlich ist, wenn wir zu viel am Bildschirm hängen. Zu der mobilen Nutzung kommt dann ja noch hinzu, dass die meisten von uns zusätzlich noch am PC oder Laptop arbeiten und den Tag oftmals vor dem Fernseher bei einer spannenden Netflix-Serie ausklingen lassen. Fakt ist: Wir befinden uns aufgrund der Digitalisierung mehr vor Bildschirmen und sind demnach länger ihrer Strahlung ausgesetzt, als jemals zuvor. Doch die blauen Strahlen, die die Geräte aussenden, wirken sich zunehmend negativ auf unsere mentale und körperliche Gesundheit aus. Dabei sollten sie unser Leben doch erleichtern, und mehr miteinander vernetzen, uns weiterbilden und Arbeitsprozesse beschleunigen. Stattdessen klagen immer mehr Menschen über Depressionen, Schlafstörungen, eine schlechte Haltung und StressDa hilft meist nur Digital Detox aber das geht nicht immer. Wir verraten, woran du erkennst, ob du an der sogenannten digitalen Müdigkeit leidest und wie du ihre Anzeichen mindern und so einen gesünderen Umgang mit Technik lernen kannst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Kayleigh Clark (@kayleigh.christina) am

 

Digitale Müdigkeit: Dein Smartphone macht dich chronisch krank

 

Laut einer Umfrage der US-amerikanischen Mediengesellschaft "Vox" verbringen wir im Durchschnitt dreieinhalb Stunden am Tag damit, auf unser Handy zu starren, durch Instagram zu scrollen, uns über die neuesten Nachrichten der Welt zu infomieren, zu chatten oder Videos zu streamen. Doch die" Washington Post" hat jetzt herausgefunden, dass sich unsere Bildschirmzeit seit der Corona-Pandemie um ein Vielfaches verlängert hat – bei manchen sogar bis zu 33 Prozent! Logisch, dass all die Zoom-Calls und der generelle Wunsch nach sozialen Kontakten – auch in der Quarantäne und dem Home-Office – sich bemerkbar gemacht haben. Doch all die Screentime macht sich gesundheitlich bemerbar und das leider negativ. Experten sprechen mittlerweile von einem neuen Begriff, der sich digitale Müdigkeit nennt und folgende Symptome, die einer klassischen Depression gleichen, umfasst: Kopfschmerzen, Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich, müde und trockene Augen, Probleme mit dem Ein-, sowie Durchschlafen, Ausgelassenheit und Reizbarkeit. Dass die blauen Strahlen, die unsere Smartphones, Rechner und anderen Bildschirme zudem noch dafür sorgen, dass wir schneller altern, weil sie die Faltenbildung durch die Begünstigung freier Radikale fördern und die hauteigene Produktion von Kollagen und Elastin hemmen, haben wir bereits in einem separaten Artikel behandelt. Hinzu kommt, dass wir langfristig Sehschäden davontragen, wenn wir ständig in das künstliche Licht starren. Und nun? Ab ins Digital Detox? Wie, wenn der Job am Rechner stattfindet? 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Alex Web (@aleexweb) am

So funktioniert das Digital Detox

Du fragst dich nun, was du gegen all diese negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf deinen Körper tun kannst? Eine Antwort liegt nahe: Reduziere deine Bildschirmzeit, aka mache Digital Detox. Doch das ist leichter gesagt, als getan – besonders, wenn du beruflich auf einen PC angewiesen bist. Es gibt jedoch Mittel und Wege, wie du deine Gesundheit stärken kannst, ohne deinen Job oder dein Netflix-Abonnement zu kündigen (denn dafür sind die neuesten Inhalte der Streaming-Plattform auch einfach zu spannend!) Denn genauso, wie es für uns schädliches Licht, wie die UV-Strahlung der Sonne oder eben das blaue Licht aus den Bildschirmen gibt, so existiert auch eine ganze Bandbreite an Strahlungen, die sich positiv auf unseren Körper auswirken. Mithilfe von Lichttherapie, bei der unterschiedliche Wellenlängen in Form von LED-Lampen für unterschiedliche Erkranungen wie Depressionen angewendet werden, soll der Körper beispielsweise wieder mehr Serotonin ausschütten (wie das Glückshormon dir beim langfristigen Abnehmen helfen kann, haben wir ja bereits berichtet), seinen Vitamin-D-Haushalt auffüllen, sowie den Melatoninwert regulieren und so unsere innere Uhr wieder ins Gleichgewicht bringen. Außerdem können auch Blaulicht-Filterbrillen hilfreich gegen digitale Müdigkeit sein. Sie funktionieren im Kampf gegen die Bildschirm-Strahlung nach dem gleichen Prinzip, wie die Sonnenbrille, die uns vor den Schäden der UV-Strahlen schützt, nur innerhalb eines anderen Frequenzbereichs. Mit den meist gelb-orangenen Gläsern gegen digitale Müdigkeit, die du hier für etwa 30 Euro bei Amazon shoppen kannst, wirst du im Büro sicher ein paar fragende Blicke von deinen Kollegen ernten, doch wenn du ihnen erst einmal von den positiven, gesundheitlichen Auswirkungen deines neuen Accessoires berichtet hast, fragen sie dich nur noch nach dem Link zum Nachshoppen! 

Wir wollen deine Meinung hören. Würdest du deine Screentime reduzieren und Digitial Detox machen, um deine Gesundheit zu schützen oder doch lieber auf eins der Gadgets zurückgreifen, weil du auf deine technischen Geräte angewiesen bist? Hier kannst du abstimmen 👇

 

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