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Ernährungsuhr: Wer sich an dieses Prinzip hält, nimmt spielend leicht ab

Von Marvena.Ratsch am Montag, 6. Mai 2019 um 11:36 Uhr

Ihr wollt Abnehmen, ohne euren Ernährungsplan großartig einschränken zu müssen? Dann solltet ihr in Zukunft die Zutaten für eure Gerichte nach der Ernährungsuhr richten...

Vor der Ernährungspyramide hat bisher wohl fast jeder schon einmal etwas gehört, doch wie sieht es mit anderen Orientierungshilfen für eine ausgewogene Ernährung aus? Es gibt nämlich ein weiteres Ernährungskonzept, welches nicht nur Abnehmerfolge verspricht, es orientiert sich auch an den Bedürfnissen und der Fettverbrennung eures Körpers, sodass er optimal versorgt wird. Im Gegensatz zu der Pyramide läuft diese Theorie allerdings nicht spitz nach oben zusammen, sondern sie läuft rund, rund wie eine Uhr.

Was ist die Ernährungsuhr?

Die Ernährungsuhr, die von dem Fitnesstrainer und Ernährungsberater Patric Heizmann entwickelt wurde, schreibt euch nicht vor, wann ihr essen sollt, sondern welche Dinge ihr zu welcher Zeit zu euch nehmen solltet, da euer Körper zu den unterschiedlichen Tageszeiten die verschiedenen Lebensmittelkategorien ganz anders verarbeitet. Für dieses Prinzip werden die Lebensmittel in fünf farblich separate Kategorien unterteilt. Während sich im dunkelgrünen Sektor Gemüse, Obst und gesunde Öle, wie die Varianten aus Oliven oder Sonnenblumen, ansiedeln, finden sich in dem hellgrünen Bereich eiweißhaltige Lebensmittel, wie tierische Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte oder Nüsse, wieder. Im darauffolgenden gelben Sparte sind die gesunden Kohlenhydraten, wie Reis, Kartoffeln oder Vollkornprodukten, bevölkert und im Inneren der Uhr befindet sich schließlich die rote und deutlich kleinere Zone, der für die ungesunden Kohlenhydrate, wie Süßigkeiten oder Weißmehlprodukte, steht. Während die Menge der Lebensmittel aus diesen vier Klassen über den Tag verteilt variiert, sollte ihr den fünften und blauen Bereich, der für Flüssigkeit in Form von Wasser steht, konstant zu euch nehmen. 

 

 

Diese Lebensmittel solltet ihr am Morgen essen

Während euer Stoffwechsel, vor allem im Bezug auf Kohlenhydrate jeglicher Form, am Vormittag voll auf Hochtouren läuft, dürft ihr laut Ernährungsuhr richtig zugreifen. Ob Obstsalat, Toast mit Aufschnitt, Porridge, Pancakes mit Sirup, Croissants mit süßer Konfitüre oder Yoghurt mit Früchten – am Morgen kann euer Körper auch kalorien- und zuckerhaltige Speisen ideal verbrennen, sodass sie sich nicht in Form von lästigen Pölsterchen auf Bauch, Hüfte oder Oberschenkel absetzen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Auf diese Speisen solltet ihr mittags setzen

Gegen Mittag sollte der Konsum von schlechten Kohlenhydraten, wie Lebensmitteln aus Weißmehl oder Schokolade, allerdings deutlich eingeschränkt werden und auch die Menge der hochwertigen Kohlenhydraten, wie Kartoffeln, Vollkornprodukte oder Reis, langsam reduziert werden. Dagegen dürf ihr bei Obst (am besten kalorienarme und gleichzeitig energieliefernde Sorten, wie Äpfel oder rote Beeren), Gemüse und proteinhaltigen Speisen weiterhin ganz genüsslich zugreifen. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Pauline Bossdorf (@livingthehealthychoice) am

Am Abend solltet ihr zu den folgenden Produkten greifen

Neigt sich der Tag entspannt dem Ende zu, sollte es auch auf eurem Speiseplan ein wenig übersichtlicher zugehen. Während euer Körper zu dieser Tageszeit Kohlenhydrate sehr viel schlechter verstoffwechselt, als noch am Morgen, können proteinhaltige Lebensmittel deutlich besser verarbeitet werden, weshalb ihr um Pasta, Toast und Co. und auch zuckerhaltiges Obst nun einen ganz großen Bogen machen und nur noch auf Gemüse und eiweißhaltige Speisen setzen solltet. Ob ein knackiger Salat, würziges Ofengemüse, ein zartes Steak, frischer Fisch oder die verschiedensten Variationen mit Eiern – auch wenn sich Gemüse und Proteine auf dem Speiseplan nicht gerade abwechslungsreich anhören, es lassen sich unzählige leckere Gerichte damit zaubern.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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