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Fernbeziehung: Diese Eigenschaften deuten darauf hin, dass du nicht der Typ für Liebe auf Distanz bist

Von Martyna am Mittwoch, 24. Juni 2020 um 12:53 Uhr

Du überlegst gerade, ob du eine Fernbeziehung beginnen solltest oder du führst bereits eine, bist dir aber nicht sicher, ob sie gelingt? Wir verraten dir, woran du merkst, ob du der Typ für die Liebe auf Distanz bist. 

Wenn man frisch verliebt ist, möchte man seinen Partner am liebsten immer bei sich haben. Bei einer Fernbeziehung geht das leider nicht und deswegen sind nicht alle Menschen dafür gemacht, in einer anderen Stadt zu wohnen, als der Liebste. Aber woher soll man wissen, ob man für dieses Modell gemacht ist und ob die eigene Persönlichkeit sich dafür eignet, ihn nur in (unregelmäßigen Abständen) sehen zu können? Zu allererst sollte man offen mit dem Gegenüber über die eigenen Ängste, Wünsche und Erwartungen sprechen. Frage deinen Partner, wie häufig er plant, dich zu besuchen und welche Abstände er sich von dir wünschen würde. Macht euch gemeinsam einen Überblick über die Kosten, die das Führen einer Fernbeziehung mit sich bringt und geht die ganze Sache realistisch an. Wer dennoch ein wenig Hilfe nicht abschlagen möchte, für den haben wir mal recherchiert, welche fünf Charaktereigenschaften darauf hindeuten, dass eine Fernbeziehung einzugehen wahrscheinlich keine gute Idee ist. Aber keine Angst, es gibt keine Zauberformel, die die Beziehung zu einem Erfolg macht oder einen kolossalen Fehler, der mit Gewissheit zum Misserfolg führt. In der Liebe können wir uns eigentlich nur auf eines verlassen: Dass Liebe am Ende immer gewinnt!

1. Du hast ein Problem mit Eifersucht und Vertrauen

Herrscht in einer Beziehung kein Vertrauen, ist sie meist zum Scheitern verurteilt. Das ist bei einer Partnerschaft auf Distanz nicht anders – das Problem multipliziert sich eher! Denn wenn du nicht die Möglichkeit hast, deinen Liebsten regelmäßig zu sehen, sondern ihm vertrauen musst, dass er die Wahrheit über seine Wochenendpläne sagt, besteht ein großes Streitpotential. Die Fernbeziehung wird definitiv unter Kontrollanrufen und SMS-Terror leiden. Meist gibt es ja einen triftigen Grund für das Misstrauen. Sollte dein Partner oder dein Ex-Freund dich schon einmal betrogen und Sex mit einer anderen gehabt haben (welche Persönlichkeitstypen das am häufigsten tun, haben wir hier ja bereits untersucht), kann der Besuch einer Paartherapie die Beziehung vielleicht retten. 

2. Du magst keine Reisen

Ständiges Reisen ist in einer Fernbeziehung so etwas wie der dritte Partner. Wenn du deinen Hubby so häufig wie möglich bei dir haben möchtest, führt kein Weg daran vorbei, sich regelmäßig auf den Weg in seine Stadt zu machen. Heißt: das Wochenende aufopfern, Tickets kaufen und Sachen packen! Das kann, je nach räumlicher Entfernung, sogar bedeuten, dass du alle paar Wochen ins Flugzeug steigen musst. Für manche sind Reisen wie diese Erholung pur, bei anderen löst der alleinige Gedanke an volle S-Bahnen, gequetsche Busfahrten und mehrfach durchgehörte Playlisten eine kleine Panikattake aus!

3. Du bist ein Introvert

Nicht alle Mythen und Sagen rund um in sich gekehrte Menschen entsprechen der Wahrheit. Es stimmt aber, dass sie es eher bevorzugen, in kleinen Gruppen (zum Beispiel mit der Bff) oder dem Partner zu sein. Wobei, am allerliebsten sind sie dann doch ganz alleine unterwegs. Große Gruppen, viele Menschen und vor allem eine Menge Fremde strengen die ruhigen Persönlichkeitstypen nur an und rauben ihnen unheimlich viel Energie. Extrovertierte Zeitgenossen stören sich daran nicht – ganz im Gegenteil. Sie fühlen sich eher wohler in der Gesellschaft anderer, können nur ganz schwer alleine sein und nehmen deswegen fast alles in Kauf, um ihren Liebsten nahe zu sein. Dass das aber nicht immer geht, wird diesen Persönlichkeitstypen vor ein Problem stellen. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Du kannst nicht gut alleine sein

Extrovertiert zu sein, kann ein Vorteil sein, wenn es darum geht, eine gut funktionierende Fernbeziehung zu führen. Doch wenn dieser Persönlichkeitstyp besonders ausgeprägt ist, kann das genauso schnell zum Problem werden. Denn wie wir im vorherigen Punkt bereits aufgezeigt haben, tun sich diese Menschen schwer damit, ohne Gesellschaft zu sein. Damit eine Liebe auf Distanz gelingt, könnte es helfen, wenn der extrovertiertere Partner nicht alleine wohnt, sondern stattdessen in einer WG mit Freunden hausiert. Auf diesem Weg ist garantiert, dass die Einsamkeit nicht irgendwann die Beziehung auf die Probe stellt oder es deswegen ständig zum Streit kommt.

5. Du bist von deinem Partner abhängig

    In manchen Fällen beginnt eine Partnerschaft damit, dass beide in einer Stadt leben. Du hast dich dann vielleicht daran gewöhnt, deinen Liebsten ständig sehen zu können und ihr habt eure Routine gefunden. Zieht dann einer von beiden berufsbedingt in eine andere Stadt, muss alles überdacht werden. Führt man plötzlich eine Liebe auf Distanz, verändert sich nämlich der komplette Alltag. Du musst wieder mehr Zeit alleine verbringen, nur für eine Person kochen, die Finanzen regeln, dir feste Zeiten zum Telefonieren einteilen und die Wochenenden für gegenseitige Besuche planen. Dein Partner wird die meiste Zeit nicht da sein, um sich um dich zu kümmern. Also ist es praktisch, wenn du in der Lage bist, dein Leben selbstständig zu organisieren. Kurzum: Fernbeziehungen fühlen sich manchmal so an, als wäre man Single. Damit dieses Liebesmodell funktioniert, sollte der Unabhängigkeitssinn beider Partner ausgeprägt sein. Codependenz wird deiner Liebe auf Distanz eher im Wege stehen.

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