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Fettstoffwechsel aktivieren: Mit diesen Tricks bringen wir die Pfunde zum Schmelzen

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 21. November 2019 um 12:22 Uhr

Um den Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte und Po an den Kragen gehen zu können, sollten wir vor allem den Fettstoffwechsel in Schwung bringen und mit welchen Tricks das klappt, verraten wir nun...

Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann ist die meiste Zeit die Rede vom Gewicht verlieren. Doch Gewicht ist nicht gleich Gewicht, denn es ist ein Unterschied, ob wir Muskeln, Wasser oder Fett verlieren. Um wirklich die Traumfigur zu erreichen, sollte allerdings vor allem Letzteres schwinden, da dies die Ursache für die lästigen Pölsterchen an Bauch, Hüfte und Po ist. Damit jedoch die Fettzellen schmelzen, muss sich unser Körper in den sogenannten Fettstoffwechsel begeben und diesen zu erreichen, ist gar nicht so leicht. Oder vielleicht doch? Wir haben einige Tricks ausgemacht, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen und den lästigen Fettdepots endgültig an den Kragen gehen. 💪🏻

1. Ballaststoffe und Proteine, statt Kohlenhydrate

Das Schlimmste, was wir unserem Fettstoffwechsel antun können, ist eine kohlenhydratreiche Ernährung. Stehen dagegen hauptsächlich ballaststoff- und proteinreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Fisch, Hülsenfrüchte oder Milchprodukte auf unserem Speiseplan, so werden nicht nur Verdauung und Stoffwechsel angeregt sowie Heißhungerattacken vorgebeugt, der Körper gelangt auch sehr viel einfacher in die Ketose. Dies ist ein Modus, in dem die Kohlenhydratspeicher aufgebraucht sind und der Körper nicht mehr auf diese Form der Energie zurückgreifen und dementsprechend auf die Fettreserven, welche sich in Form von kleinen Speckröllchen bemerkbar machen, zurückgreifen muss.


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2. Auf Chili, Ingwer und Co. setzen

Damit Fetteinlagerungen schmelzen, müssen wir ihnen richtig einheizen und das heißt nicht unbedingt, dass wir stundenlang im Gym schwitzen müssen, auch Gewürze können uns den Schweiß auf die Stirn treiben. Die besonders scharfen Varianten wie Chili, Cayennepfeffer oder Ingwer sind hier die idealen Partner und indem wir unserer Mahlzeiten regelmäßig damit würzen, sorgen die Inhaltsstoffe dafür, dass sich die Wärmebildung unseres Körpers um 25 Prozent erhöht. Dies führt wiederum dazu, dass die Fettverbrennung auf Hochtouren arbeitet. 🔥

3. Genügend Schlaf ist das A und O

Wenn man sich vorgenommen hat, das eine oder andere Kilo zu verlieren, dann heißt es nicht nur Acht auf die richtige Ernährung zu geben und sich regelmäßig zu bewegen, auch eine ausreichende Portion Ruhe darf nicht zu kurz kommen. In einer Studie an der schwedischen Universität Uppsala, welche in dem Magazin "Science Advances" veröffentlich wurde, haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Schlafmangel dick machen kann. Finden wir in der Nacht nämlich keine Ruhe, gerät der Energiehaushalt aus dem Gleichgewicht und das Hungerhormon Ghrelin wird vermehrt ausgeschüttet, was wiederum zu Fressattacken und Fetteinlagerungen führen kann.


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4. Ausreichend Bewegung

Natürlich würden wir am liebsten unsere Problemzonen zum Schmelzen bringen und dabei trotzdem auf der Couch bleiben, unsere liebste Serie schauen und dazu noch Schokolade, Chips und Co. snacken. Dies ist allerdings eine Wunschvorstellung, denn damit der Fettstoffwechsel den Speckröllchen an den Kragen geht, müssen wir uns einfach bewegen. Hier kommt allerdings eine Entwarnung, denn wir brauchen uns nicht jeden Tag ins Gym quälen. Es reicht schon aus, wenn wir in unseren Alltag etwas mehr Bewegung integrieren, indem wir häufiger die Treppen statt den Aufzug nehmen und eine gewisse Schrittanzahl am Tag gehen.

5. Trinken nicht vergessen

Ihr könnt es bestimmt schon nicht mehr hören und uns kommt es mittlerweile auch aus den Ohren heraus, doch um die Traumfigur zu erreichen, gehört das Trinken von Wasser oder ungesüßtem Tee zu den wichtigsten Punkten. Es wurde in einer Studie nicht nur bewiesen, dass wir, wenn wir eine bestimmte Menge an Flüssigkeit trinken, jeden Tag 205 Kalorien sparen, dass kühle Nass reinigt auch unseren Körper, indem es Giftstoffe und Einlagerungen herausspült. Dies wirkt sich wiederum positiv auf sämtliche Stoffwechselprozesse aus, sodass auch die Fettverbrennung angekurbelt wird. 💦


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6. Stress vermeiden

Stress schadet nicht nur unserer Gesundheit, auch unsere Figur kann unter dem psychischen Zustand leiden. Dies liegt vor allem an dem Hormon Cortisol, welches vermehrt von unserem Körper ausgeschüttet wird, wenn wir zwischen Familie, Haushalt und Job hin und her hetzen und überhaupt nicht zur Ruhe kommen. Dieser Notzustand erhöht schließlich das Risiko von Heißhungerattacken, da wir regelmäßig schnell verwertbare Energie in Form von ungesunden Kohlenhydraten benötigen. Gönnen wir uns dagegen regelmäßige Auszeiten, senken wir dieses Risiko und der Fettstoffwechsel wird nicht negativ beeinflusst.

7. Auf die richtigen Obstsorten setzen

Natürlich zählt Obst wegen seines hohen Fructosegehalts, eher zu den Lebensmitteln, welche man während einer Diät nur in Maßen verzehren sollte, doch einige Sorten, zu denen vor allem Ananas, Papayas, Zitrusfrüchte und Kiwis zählen, sollten regelmäßig in unsere Hand gelangen. Sie stärken nämlich nicht nur das Immunsystem, die darin enthaltene Säure bringt dem Fettstoffwechsel auch die Energie, die er braucht, um den Problemzonen an Bauch, Hüfte und Po ein Ende zu bereiten. 🍋


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