Lifestyle

Dehnungsstreifen: Die wichtigsten Infos über die lästigen Geweberisse

Von Anna-Lisa am Donnerstag, 26. April 2018 um 18:00 Uhr

Straffe Haut ohne Makel – wer träumt nicht davon? Die wenigsten Ladies haben eine solche von Natur aus. Vor allem Dehnungsstreifen können ganz schön am Ego kratzen. Alles was ihr darüber wissen müsst und wie ihr sie behandelt, lest ihr hier.

Eines sei vorab gesagt: Fast jede Frau hat Dehnungsstreifen. Mal sind sie mehr, mal weniger sichtbar. Kein Wunder also, dass Chrissy Teigen dafür gefeiert wurde, dass sie ihre Oberschenkel scheinbar vollkommen uneitel in die Kamera hielt, denn auf dem Schnappschuss, den die Frau von John Legend via Instagram hochlud, war deutlich zu erkennen, dass auch sie Dehnungsstreifen hat.

 

 

Selbst auf den sonst so makellosen und perfekten Bodies der Victoria’s Secret-Engel finden sich die Geweberisse. So zeigte Lais Ribeiro 2017 etwa, dass auch der durchtrainierteste Körper nicht frei von Makeln ist. Die Brasilianerin steht zu ihren Dehnungsstreifen am Po – und bekam für ihren Auftritt bei der Victoria’s Secret-Show, bei der sie sogar den legendären Fantasy Bra tragen durfte, nur positives Feedback. 

Dehnungsstreifen: Was ist das eigentlich?

Dehnungsstreifen sind, wie der Name bereits sagt, Risse im Hautgewebe, die durch Dehnung entstehen. Diese werden dann als Streifen auf der Hautoberfläche sichtbar. Dabei kann dieses Narbengewebe dunkler oder heller erscheinen. Die Streifen können entstehen, wenn Bindegewebe und Haut mechanisch gedehnt werden, etwa bei Volumenzuwachs. Eine Hormonumstellung, Gewichtsschwankungen und die genetische Veranlagung können also zu den unschönen Narben führen. Dehnungsstreifen treten üblicherweise an Stellen auf, an denen das Bindegewebe stark belastet ist, etwa am Po, an den Oberschenkeln, am Bauch, an der Hüfte oder an den Oberarmen. Auch wichtig zu wissen: Dehnungsstreifen verursachen meist keine Beschwerden, sondern sind ein rein kosmetisches Problem

Kann man Dehnungsstreifen vorbeugen?

Viel Wasser, Sport und Bewegung – durch eine gesunde Lebensweise kann man Dehnungsstreifen optimal vorbeugen. Auch regelmäßige Wechselduschen können präventiv eingesetzt werden, denn sie fördern die Durchblutung. Körperöle halten die Haut elastisch, mit einer Massagebürste kann man den Effekt verstärken. Jedoch ist zu beachten, dass ein schwaches Bindegewebe in vielen Fällen Veranlagung ist, daher kann man hier nur bedingt vorbeugen.

Hilfe, ein "Stretchmark"! Was nun?

Hat man einmal einen Dehnungsstreifen an seinem Körper entdeckt, ist die Panik oft nicht weit. Kann ich überhaupt etwas gegen die unschönen Risse in der Haut tun? Ja, es ist möglich, Dehnungsstreifen zu behandeln. Unterscheiden muss man hier zwischen der Behandlung in Eigenregie und der professionellen Behandlung vom Fachmann. Wir stellen euch beide Methoden vor.

Konservative Behandlung

Massagebürsten, Peelings, Körperöle, Cremes und Seren sind eure Allzweckwaffen im Kampf gegen Dehnungsstreifen, denn sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und verleihen ihr Elastizität, was der Entstehung neuer Dehnungsstreifen vorbeugt. Bereits bestehende Dehnnungsstreifen können mit Cremes optisch gemindert werden und die Heilung der Narben vorantreiben. Die lästigen Risse in der Haut können so tatsächlich geglättet werden. Peelings solltet ihr regelmäßig einsetzen. Dadurch wird die Haut auf die Inhaltsstoffe der Produkte vorbereitet. Ab und zu könnt ihr eurer Haut mit einem Serum eine Extraportion Pflege gönnen. Die hochwirksamen Stoffe dringen tief in die Haut ein und festigen sie zusätzlich. 

Professionelle Behandlung

Da Dehnungsstreifen ein rein kosmetisches Problem sind, bedarf es hier keiner weiteren Untersuchung. Mit einer Lasertherapie kann ein Hautarzt eine optische Minderung erzielen. Das hoch dosierte Licht dringt tief in die unteren Hautschichten ein, entfernt dort das Narbengewebe und regt die Zellen zur Kollagenproduktion an. So wird das Narbengewebe reduziert und das Bindegewebe gestrafft.

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