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Schneller abnehmen: Die Sirtfood-Diät ist der neue Ernährungstrend

Von Frederika am Montag, 10. September 2018 um 18:06 Uhr

Die Sirtfood-Diät verspricht, Pfunde purzeln zu lassen, ohne auf Kaffee, Wein und Schokolade verzichten zu müssen. Ist das zu schön um wahr zu sein? Wir erklären dir alles, was du über den neuen Ernährungstrend musst…

Bye bye, Dukan-Diät, Intervallfasten und Co. – die sogenannte Sirtfood-Diät ist der neue Ernährungstrend, dem alle Stars folgen, und wir erklären euch genau, was dahinter steckt. Immerhin: Wie häufig stolpert man schon über einen Ernährungsplan, der Wein, Schokolade und Kaffee enthält, ja mitunter sogar ausdrücklich empfiehlt, und trotzdem schlank machen soll? Klar, dass wir darauf anspringen. Wann und ob die Diät wirklich hilft, wie sie funktioniert und was genau du essen darfst, erfährst du hier…

Was genau ist die Sirtfood-Diät?

Entwickelt wurde die Diät von den britischen Ernährungsexperten Aidan Goggins und Glen Matten. Sie bezeichnen den Lebensstil, den sie in ihrem Buch "The SIRT Food Diet" ausführlich erläutern, als revolutionären Gesundheitsplan, der das "Schlankheits-Gen" im Körper aktiviert. Ihre Diät fundiert auf Sirtuinen, einer Gruppe von Proteinen im Körper, die den Stoffwechsel beeinflussen, Entzündungen hemmen und das Leben verlängern können sollen. Es gibt zudem bestimmte pflanzliche Verbindungen, die das Niveau dieser Proteine im Körper erhöhen können und ihre Wirkung somit verstärken. Sie werden als sogenannte "Sirtfoods" bezeichnet. Zudem basiert die Diät auf Kalorienrestriktionen, die ebenfalls dazu beitragen sollen, höhere Level an Sirtuinen zu erzeugen. So versprechen die Gründer der Diät nicht nur einen schnellen Gewichtsverlust, sondern auch, dass die Muskelmasse, der reduzierten Ernährung zum Trotze, beibehalten wird. Zudem wird das Immunsystem gestärkt und der Körper gegen chronische Krankheiten geschützt.

Sirtfoods: Welches Essen ist erlaubt?

Keine Panik: Bei der Sirtfood-Diät handelt es sich nicht um eine besonders aufwendige Ernährungsweise, denn sie Lebensmittel, die erlaubt sind, sind ganz alltäglich und nicht besonders schwierig zu verarbeiten. Zu den wichtigsten Sirtfoods zählen unter anderem Kohl, Brokkoli, Zwiebeln, Grüner Tee, Kapern, Erdbeeren, Blaubeeren, Äpfel, Zitrusfrüchte, Walnüsse und Gewürze wie Kurkuma und Chili. Das klingt dir zu gesund? Auch naschen ist erlaubt. Wein-Liebhaber kommen voll auf ihren Genuss: Rotwein ist im Speiseplan enthalten, da er mit Resveratrol ein Polyphenol enthält, dass die Sirtuin-Enzyme im Körper aktiviert. Auch Schokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 85 Prozent wird in der Sirtfood-Diät toleriert. Was die Kalorien angeht, so schreiben die Gründer eine Grenze von 1500 pro Tag vor.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Abnehmen in drei Phasen: So läuft die Sirtfood-Diät ab

Damit die Diät schnell Früchte trägt, empfehlen Goggins und Metten einen strikten Ernährungsplan in drei Phasen. Die ersten drei Tage gleichen dabei einem Fasten. Hier sind nur 1000 Kalorien pro Tag erlaubt, um den Selbstreinigungsprozess der Zellen zu aktivieren und den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Empfehlen werden grüne Säfte und Smoothies, sowie ein Sirtfood-Meal. Die zweite Phase dauert dann etwa eine Woche an. Hier sind 1500 Kalorien vorgesehen, die in Form von zwei grünen Säften und zwei Sirtfood-Mahlzeiten eingenommen werden sollen. In der dritten Phase, die sich über eine weitere Woche erstreckt, dürfen dann zusätzlich Eiweißquellen und natürliche Fette in die Ernährung integriert werden. Langfristig gibt es danach keinen festen Plan mehr. Es geht nun hauptsächlich darum, den Lebensstil so anzupassen, dass er möglichst viele Sirtfood-Mahlzeiten beinhaltet, damit du dich gesünder und energischer fühlst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sirtfood-Diät: Funktioniert sie wirklich?

Die Wirkung der Sirtfood-Diät ist wissenschaftlich bisher kaum belegt und der Ernhährunsplan somit, so gut er auch klingt, insgesamt eher umstritten. Einige Forscher sind sich zwar sicher, dass Sirtuine jung und schlank halten, andere zweifeln diese Wunder-Wirkung jedoch stark an. Die Gründer, die im Fitnessstudio arbeiten und die Ernährungsweise mit ihren Kunden testen, versprechen jedoch, dass man mit der Sirtfood-Diät bis zu drei Kilo pro Woche verlieren kann. Ob dies aber nun gezielt an ihrem Plan liegt, oder schlicht und einfach daran, dass die Ernährung deutlich kalorienarmer ist und gleichzeitig regelmäßig Sport getrieben wird, bleibt sicher in Frage zu stellen.

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