Lifestyle

Formentera: Nur drei Stunden bis ins Paradies!

Von GRAZIA am Montag, 20. September 2010 um 17:35 Uhr

Karibik? Malediven? Nein, das ist Formentera, die Nachbarin von Ibiza! Und der wahre Geheimtipp!

Ist er es, oder ist er es nicht? 17 Uhr, Aperitif-Zeit im El Tiburón auf Formentera – und der Typ am Nebentisch sieht aus wie Filmstar Benicio Del Toro. Eine Halluzina­tion? Nö, nicht zwingend: Es kommt vor, dass Leo DiCaprio oder Sienna Miller mal kurz vorbeischauen! Sagt wenigstens der gut gebaute, braun gebrannte Barmann. Und grinst. Dazu hat er allen Grund: Formentera ist ein neuer Lieblings-Hangout des Jetsets. Niemand guckt dumm, wenn ein prominentes Gesicht auftaucht. Möglicherweise ein nettes Überbleibsel aus der Hippie-Zeit.

Übrigens: Der Typ vom Nebentisch ist nicht das Original. Ein Autogramm gibt er trotzdem gern: „Benicio Del Toro“ malt er mit Kuli auf die Speisekarte. „Ist nicht das erste Mal“, sagt er. Er ist Mailänder, kommt seit knapp zehn Jahren auf die Insel, war mal Ibiza-Fan, bis ihm die „Tagsüber schlafen, nachts auf die Piste“-Routine zu öde wurde.

Kaum mehr als eine halbe Stunde mit der Fähre, dann war (und blieb) er auf Formentera: Traumstrände wie der Lucky oder der Tanga Beach, verschlafene, kleine Städtchen wie Sant Francesc, wo man stundenlang zum Frühstück auf der Piazza sitzt und danach noch ein bisschen shoppen geht. Wenn ihm dann doch mal der Sinn nach Party steht, geht er eben ins Neroopaco oder Bananas & Co. Benicios Begleiterin aber will jetzt erst mal los. Das Ziel? Ist doch klar: Sonnenuntergang am Strand gucken, Sangría trinken und bloß nicht dran denken, dass es in ein paar Tagen wieder nach Hause geht. Lässig, der Typ! Lässig, diese Insel!

Insel-Treffpunkte:

Zum Träumen 

Entspannt und luxuriös: Boutique-Hotel Gecko, schlicht the place to be in der Bucht von Es Arenals. Lieblingsbeschäftigung der Gecko-Crowd: auf Loungechairs chillen, Seabreeze auf Eis trinken und gegrillte Krabben als Fingerfood knabbern. Ab 270 Euro, www.geckobeachclub.com

Locker und familiär: Riu la Mola, eines der schönsten Häuser der Hotelkette, mit Top-Location am Strand und atemberaubender Pool-Landschaft. Frisch renoviert, zentrale Lage, zuvorkommender Service. Ab ca. 50 Euro, www.riu.com

Essen & Ausgehen 

Mehr als nur ein Strandrestaurant: 10.7, einer der stilvollsten Läden der Insel. Sushi-Terrasse mit 360-Grad-Traumblick. www.10punto7.com

Hochfrequentierter Hotspot: Chez Gerdi, in den Dünen von Es Pujols. Abends kriegt man kaum ein Bein auf die Erde, mittags ist es ruhiger. Ein Aperitif, aktueller Insel-Klatsch an der Bar inklusive, dann leichter Lunch und einfach nicht weiter drüber nachdenken, warum der Ort spanisch, der Name französisch und die Umgangssprache Italienisch ist. www.chezgerdi.com

Shoppen 

Hippie-Markt: Schönster Zeitvertreib in El Pilar auf der Hochebene von La Mola: Batikkleidchen, Badetaschen, Basthüte und ein bisschen Bali-Gefühl am Rande von Spanien. Mittwochs und sonntags von 16 bis 21 Uhr.

Vintage: Pe Pito, begehbares Schatzkästchen in der Altstadt von Sant Francesc: Neues und Gebrauchtes zum Anziehen, Umhängen, Verschenken oder Selbstbehalten.

GRAZIA-Tipp 
Eine Massage bei Diana Maria Arango Ruiz, die auf Anruf mit ihrer Massageliege in den Strandclub 10.7 kommt.