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Frische Luft: Das passiert mit eurem Körper, wenn ihr weniger nach draußen geht

Von Jenny am Donnerstag, 2. April 2020 um 16:22 Uhr

Wir verbringen aktuell besonders viel Zeit in unseren eigenen vier Wänden und versuchen die Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren. Was es aber für unseren Körper bedeutet, weniger an der frischen Luft zu sein, haben wir für euch aufgedeckt.

Obwohl der Frühling sich langsam aber sicher mit steigenden Temperaturen, blühenden Knospen und vermehrten Sonnenstrahlen bemerkbar macht, verlassen wir weniger als sonst unsere eigenen vier Wände. Grund hierfür ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und somit die Bevölkerung vor einer weiter und immer schneller fortschreitenden Verbreitung zu schützen. Einige unter euch werden sicher bereits gemerkt haben, dass das ständige Zuhause bleiben, was wirklich wichtig und effektiv ist, damit weniger Personen erkranken, uns körperlich beeinflussen kann. Was es alles in uns bewirkt, wenn wir uns weniger an der frischen Luft bewegen, haben wir deshalb herausgefunden und können euch schließlich empfehlen, einen regelmäßigen Spaziergang in euren Alltag einzubauen – natürlich mit genügend Abstand von anderen und am besten ganz allein.

1. Die Konzentration lässt nach

Dass unsere Gedanken nicht mehr ganz frisch und kreativ sind, wenn wir stundenlang in unserem Zimmer herumsitzen, ist sicher kein Geheimnis. Allerdings gibt es hierfür auch einen Grund, der nicht nur darauf zurückgeführt werden kann, dass frische Luft unsere Lernleistung steigert, sondern wir in der freien Natur auch den Keim Mycobacterium vaccae einatmen, welcher bestimmte Nervenzellen unseres Gehirns stimuliert, sodass wir uns besser konzentrieren können.

2. Die Laune ist schlechter

Der eine oder andere von uns wird bereits festgestellt haben, dass es die Stimmung ziemlich drückt, wenn wir lediglich die Innenwände unserer Wohnung zu Gesicht bekommen. Gerade das Aufhalten an der frischen Luft sorgt nämlich dafür, dass vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert wird, sich unsere Laune aufhellt und sogar Verspannung abgebaut werden. Wer den Freigang übrigens noch mit sportlichen Aktivitäten wie Joggen oder Walken kombiniert, der darf sich auch noch über die Freisetzung weiterer Hormone wie Endorphine und Dopamin freuen, die uns nachweislich glücklicher machen.

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3. Man ist schlapp und müde

Wer sich weniger an der frischen Luft aufhält, hat natürlich auch geringere Chancen das Tageslicht zu genießen, welches wiederum dafür sorgen würde, dass Melatonin abgebaut wird und wir hingegen von der Sonne mit mehr Vitamin D versorgt werden. Mangelt uns an Letzterem, da wir zu wenig Sonnenstrahlen abbekommen, kann sich dies in einer Lustlosigkeit äußern und dafür sorgen, dass wir uns für die einfachsten Dinge nicht mehr aufraffen können.

4. Man schläft schlechter

Fehlt es uns an frischer Luft und ausreichend Tageslicht, dann kann uns das sogar den wohlverdienten Schlaf rauben. Damit wir abends selig ruhen können, ist Tageslicht, welches, wie bereits erwähnt, Serotonin produziert und gleichzeitig aber auch die Ausschüttung von Melatonin hemmt, extrem wichtig. Halten wir uns nämlich vorwiegend in künstlich belichteten Räumen abseits der frischen Luft auf, bleiben wir tagsüber müde und kommen nachts oftmals nicht zur Ruhe. Schafft ihr es jedoch nicht jeden Tag aus dem Haus oder verbleibt aufgrund der aktuellen Situation vorwiegend daheim, kann auch ein regelmäßiges Lüften vor dem Schlafengehen guttun und euch besser ruhen lassen.

5. Abwehrmechanismen werden weniger gestärkt

Frische Luft kann aber nicht nur unsere Leistungsfähigkeit steigern und für einen verbesserten Schlaf sorgen, sie regt auch unsere Durchblutung und unseren Kreislauf an und stärkt unsere Abwehrkräfte. Zudem werden unsere Schleimhäute bei zu trockener Luft, die beispielsweise bei Heizungswärme entsteht, beansprucht. Gerade aufgrund der aktuellen Lage sollten wir aber darauf bedacht sein, bei Aktivitäten außerhalb unserer Räume, Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden und uns nur allein in der Natur aufhalten, da beispielsweise Erkältungen nicht durch niedrige Temperaturen entstehen, sondern dem Weiterreichen von Keimen geschuldet sind.

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