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Frust statt Lust: Das tun wir gegen Schmerzen beim Sex

Von Gast (nicht überprüft) am Montag, 30. Januar 2017 um 16:52 Uhr

Das Licht wird gedimmt, die Kleidung landet auf dem Boden und die Küsse werden leidenschaftlicher... Wer jetzt ein Happy End erwartet, der irrt sich, jedenfalls gilt dies für einige Frauen. Der Traum vom Sex wird für viele zum Albtraum, Grund dafür sind stechende Schmerzen und von diesen sind tatsächlich mehr betroffen, als wir denken!

Plötzlich steht nicht nur sein bestes Stück, sondern auch wir kerzengerade im Bett und stöhnen laut auf – nicht vor Lust, sondern vor Schmerzen. Ja, der Lust-Killer Nummer eins beim Sex ist nicht das Bild von Omi über seinem Bett oder ein XXL-Poster von seinem liebsten Real Madrid Fußballspieler, das leise Gemurmel von Nachbarn oder Mitbewohnern und auch nicht der Geruch nach alten Socken, sondern Schmerzen wenn wir uns der Leidenschaft hingeben oder es zumindest probieren.

Schmerzen beim Sex sind leider normaler, als gedacht

Dieses Problem taucht manchmal genauso überraschend auf, wie seine Lust nach einem langen Arbeitstag und anschließendem Döner mit extra Zwiebeln zum Abendbrot. Wer in diesem Moment denkt: Augen zu und durch, der irrt sich. Denn Ladies, mit diesem Problem seid ihr nicht alleine. Tatsächlich leiden ziemlich viele unter Dyspareunie, was genauso unsexy ist, wie es klingt.

Besonders hart getroffen von Schmerzen beim Sex sind Frauen im Alter von 55 bis 64 aber auch zwischen 16 und 24. Tatsächlich stresst Frauen eher der Gedanke, dass der Akt zu einer Quälerei werden könnte, als dass er einfach sein eigenes Ding durchzieht.

Es gibt drei wesentliche Gründe für Dyspareunie

Ein ausschlaggebender Grund für schmerzhaften Sex könnte auch die Angst vor dem Leid sein, wir verspannen uns und fokussieren uns nur auf das Negative, so verschlimmern wir alles. Also lasst los! Andererseits könnte auch fehlende Kommunikation ein Auslöser sein, wer nicht experimentierfreudig genug ist, um das ganze Kamasutra einmal rauf und runter zu turnen (inklusive des fliegenden weißen Tigers), der sollte es besser lassen und stattdessen seine Bedürfnisse klarer kommunizieren. Aber auch Erkrankungen, wie zum Beispiel Entzündungen oder Infektionen können sich darauf auswirken, wie schmerzhaft der Sex ist.

Das können wir gegen die Schmerzen tun

Regel Nummer eins: R-E-D-E-N! Sag, was du willst, was dir wehtut oder warum du ängstlich bist. Wer den Schmerz runterschlucken will, der macht alles nur schlimmer. Selbst, wenn das Gespräch unangenehm ist, es wird niemals so unangenehm sein wie der Schmerz, der dich statt der Lust erfüllt. Bei dauerhaftem Leiden ist ein Arztbesuch ratsam, damit es ganz bald wieder voller Freude auf das Liebeskarussell geht.


Die Daten basierend auf einer Studie, die im "An International Journal of Obstretrics and Gynaecology" veröffentlicht wurde.

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