Lifestyle

Geheimtipps von Yoga-Star Leah Kim

Von GRAZIA am Mittwoch, 26. Juni 2013 um 17:08 Uhr

Mit Yoga zu einem besseren Körpergefühl: Wir haben Nike Global Yoga Ambassador Leah Kim getroffen und sie nach ihren Geheimtipps gefragt.

Was raten Sie Frauen, die gerne Yoga machen möchte, denen aber die Zeit dazu fehlt, weil sie Kinder haben und arbeiten?

„Vor allem sollten sie sich nicht gestresst fühlen, Yoga machen zu müssen. Mein Tipp: Suchen sie sich kleine Inseln im Alltag, die Sie mit einigen wenigen, dafür aber effektiven Übungen wie dem Sonnengruß und der Kriegerin füllen können. Zehn Minuten sind da besser als gar nichts, um langfristig ein besseres Köpergefühl zu bekommen.“

Was ist an Yoga besser, als an anderen Sportarten?

„Es ist die einzige Sache, die ich zu 100 Prozent genieße. Man muss sich nicht so quälen, wie beispielsweise beim Joggen. Denn um ein gewisses Level zu erreichen, muss man richtig kämpfen. Wettkampfsport war nie etwas für mich. Das ist purer Stress. Yoga hat diese negativen Eigenschaften nicht. Es gibt mir eine gewisse Grundentspannung und ich Liebe es, diese super gemütlichen Sachen tragen zu können, die man sonst nur zum Chillen auf dem Sofa trägt.“

Naja, aber bis man so gut ist, wie Sie, ist Yoga auch eine Qual.

„Ja, aber das kam wirklich Stück für Stück. Denn Yoga hat für jedes Level eine Richtung und man entwickelt sich so beinahe natürlich weiter. Ich habe anfangs viel Stretching-Yoga gemacht. Dadurch wurde ich flexibler. Dann kam wie von selbst Cardio-Yoga dazu und ich wurde fitter. So hat sich das langsam aufgebaut, weil mein Körper stärker wurde.“

Dabei spielt eine gesunde Ernährung aber sicher auch eine wichtige Rolle.

„Ja, absolut. Es gibt gewisse Sachen, die ich wirklich jeden Tag esse und trinke. Frischen, grünen Saft aus Spinat, Grünkohl, Gurke und Sellerie trinke ich täglich. Dazu kommt eine Tasse grünen Matcha Tee. Dann achte ich darauf, Fisch, Inkareis oder Eier zu essen. Denn die darin enthaltenen Proteine machen länger satt. Beeren esse ich auch regelmäßig mit organischem, griechischem Joghurt. Gute Fette, wie in Avocados und Mandeln sind auch sehr wichtig. Wenn ich diese Dinge zu mir genommen habe, dann kann ich viel relaxter sein und auch mal ein bisschen Weißbrot essen, ohne mich deswegen verrückt zu machen.“

Haben Sie einen Motivations-Tipp? Denn gerade Leute, die lange keinen Sport gemacht haben, tun sich schwer, wieder anzufangen. Gerade jetzt nach dem langen Winter.

„Das ist das geniale an Yoga: Man kann es wirklich immer machen! Beim Joggen hat man die langen Pausen im Winter – die Ausrede zählt beim Yoga nicht. Außerdem muss man sich in keine ungemütlichen Klamotten reinzwängen. Man kann es im Pyjama machen!“

Was ist Ihr Lieblings-Yoga-Wohlfühl-Look?

„Meine absoluten Favorites sind diese: Das Nike Warp Knit Top, die Leggins aus der Nike Blindside Collection und der Nike Studio Wrap Schuh.“

Welche Yoga-Richtung empfehlen Sie für untrainierte und welche für sportliche Frauen?

„Leuten ohne Vorkenntnisse rate ich zu einem absoluten Yoga-Anfängerkurs, meist ‚Level 1’ genannt. Und wer schon recht fit ist, kann sich an etwas dynamischer Typen wie ‚Flow’ & ‚Power’ rantrauen.“

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