Lifestyle

Gesund trinken? 5 Fragen zu den Detox-Kuren

Von Susan am Donnerstag, 26. Februar 2015 um 15:30 Uhr

Ihre Kollegin, Schwester oder Freundin nimmt gerade nur große bunte Säfte zu sich? Aber wieso eigentlich überhaupt eine Detox Kur? Wir haben mit Malu Hartmann, Gründerin der Bergblut-Säfte und Heilpraktikerin, gesprochen.

Noch eine Detox-Kur? Das denken sich gerade wohl viele. Wir haben deswegen Malu Hartmann, die Bergblut gegründet hat, mal gefragt, warum es gut ist, mal ein paar Tage zu „detoxen". Bei ihren Bergblut-Kuren werden die Rohstoffe übrigens nicht entsaftet, sondern gepresst. So bleiben die Vitamine besser erhalten. Und der lustige Name passt zum Bergquellwasser, das den Limonaden beigemischt wird. Die Säfte werden dagegen gar nicht mit Wasser verdünnt.

1. Warum sind die Bergblut Säfte besonders gesund?

Bergblut Säfte bestehen aus einer besonders wertvollen Komposition aus Inhaltsstoffen. Meine langjährige Erfahrung als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung und Entgiftung und mein medizinisches Wissen um Stoffwechselprozesse sind hier mit eingeflossen. Wir verwenden keinerlei Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe Geschmacksverstärker und erhitzen unsere Säfte auch nicht. So bleiben die wertvollen Mikroorganismen erhalten die so wichtig für unseren Darm und somit für unser Immunsystem sind. Das HPP Verfahren zur Konservierung wenden wir ebenfalls nicht an. Wir nutzen regionale Grundstoffe wann immer wir sie bekommen. Unser besonderes Pressverfahren erlaubt es uns, dass Beste vom Feinsten und dadurch das Schönste zu extrahieren. Eben BERGBLUT.

2. Es herrscht mittlerweile große Kritik um die kurzen Detox-Kuren. So kurz würden sie gar nichts bringen. Was sagen Sie dazu?

Auch eine kurze Detox Kur bringt dem Körper und besonders dem Verdauungssystem viel, da es komplett entlastet wird und sich um „Aufräumarbeiten“ kümmern kann. Wir sind mit unseren Genen noch Jahrtausende zurück und nicht darauf angelegt alle fünf Minuten etwas zu essen. Der Mensch hat vor Urzeiten gegessen wenn er etwas fand.

3. Wenn man nicht alle Mahlzeiten durch Säfte ersetzen will - wie kann man sie trotzdem in die Ernährung einbinden?

Gut sind die Säfte, wenn man sie vor dem Essen Schlückchenweise trinkt, wie eine Medizin. Die wichtigen Vitamine, Mineralien und Mikroorganismen werden direkt in den Darm gespült und aufgenommen. Nach dem Essen landet der Saft in einem vollen Magen und wird von der Salzsäure angegriffen.

4. Sind die Kuren zum Abnehmen geeignet, oder sollen sie eher das Wohlbefinden stärken?

Längere Saftkuren sind sicher auch zum Abnehmen geeignet, da gibt es ja genügend Beispiele. Aber auch einfach in das tägliche Leben integriert verbessern sie das Wohlbefinden maßgeblich.

5. Was sind für Sie die wichtigsten Regeln für eine gesunde Ernährung?

Keine denaturierte Nahrung zu sich nehmen, wenig Fleisch und Geflügel aus artgerechter Tierhaltung, eher Fisch und pflanzliche Proteine wie Hülsenfrüchte. Sehr viel Gemüse und Obst. Einen Tag in der Woche Fasten und wenn es geht einen Monat im Jahr. Fastenzeit!