Lifestyle

Gesunde Angewohnheiten: So schafft ihr es, sie anzulegen

Von Kera am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 10:40 Uhr

Schon so oft haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir uns einen gesünderen Lebensstil aneignen können, ohne eine komplette 180-Grad-Wendung machen zu müssen. Hier erfahrt ihr, mit welchen Tipps & Tricks ihr euch gesunde Gewohnheiten anlegt…

Wir alle wissen, dass uns gesunde Angewohnheiten gut tun und zu einem langen, glücklichen Leben beitragen können. Denken wir jedoch an einen optimalen Lebensstil, assoziieren wir diesen Gedanken leider oft mit Spießigkeit und mit Verzicht. Gesünder essen, mehr Sport machen, weniger Alkohol trinken, aufhören zu rauchen oder mehr Schlaf bekommen, zählen zu den Dingen, die wir gerne besser oder sogar gar nicht mehr machen wollen. All das umzusetzen ist jedoch gar nicht mal so leicht und kann einen schnell überfordern. Wichtig ist es also, Schritt für Schritt, den Weg in eine gesundheitsbewusste Richtung einzuschlagen. Sich neue Gewohnheiten anzueignen braucht nämlich seine Zeit, denn wir lieben Routinen und feste Abläufe. Seit Langem gibt es die Theorie, dass Menschen mindestens 21 Tage brauchen, um sich an eine Veränderung zu gewöhnen — das erklärt auch warum die ersten Tage einer Diät oder Ernährungsumstellung so schwierig sind. Die folgenden Tipps helfen euch dabei, nach und nach eine fittere Lebensweise zu etablieren. 

1. Eure Zeit ist jetzt

Um alte Laster loszuwerden und neue Routinen zu erschaffen, müssen wir nicht erst auf den nächsten Tag oder auf den nächsten Montag warten — Nein, zu jeder Zeit kann jeder von uns etwas ändern. Ob es das Weglassen von Süßigkeiten, mehr Wasser zu trinken oder die erste kurze Laufeinheit um den Block ist: Kleine Änderungen in unserem Alltag sind leicht umzusetzen und legen den Grundbaustein für weitere gesunde Schritte. Das Wichtigste ist, neue Angewohnheiten konstant aufrecht zu erhalten, sodass wir uns daran gewöhnen können. Überfordert euch nicht und nehmt euch nicht zu viel vor, denn das kann schnell kontraproduktiv sein und eher dazu führen, dass ihr besispielsweise den Wunsch regelmäßiger Sport zu machen, mehr zuhause zu kochen oder weniger vor dem Fernseher, Tablet und Co. zu sitzen verwerft und genervt aufgebt. 

2. Plant und trackt euer Vorhaben 

Damit wir uns neue gesunde Gewohnheiten aneignen können, müssen wir erst einmal ausmachen, welche ungesunden wir loswerden wollen. Aufzuschreiben, was wir verändern möchten, kann dabei helfen das Ziel vor Augen zu haben. Fangt am besten mit kleinen Änderungen an, die ihr leicht in euren Alltag integrieren könnt: Nicht mehr den Aufzug nutzen, sondern die Treppen nehmen, Wasser oder ungesüßten Tee gegen Cola, Saft und Co. austauschen oder bewusst das Handy am Abend weglegen, um runter zu kommen, sodass wir besser schlafen können. Wenn ihr euch täglich keine To-Do's aufschreibt, wisst ihr genau woran ihr gerade seid und habt die Möglichkeit, euren Fortschritt zu beobachten. Auch das bewusste Einplanen einer kurzen Sporteinheit am Morgen, wofür ihr euch bereits am Abend die passende Kleidung rauslegt, hilft euch dabei, eure Vorhaben in die Tat umzusetzen!

Eure neuen gesunden Angewohnheiten könnt ihr am besten tracken, wenn ihr euren Fortschritt schriftlich festhaltet© Pexels

3. Ändert euer Umfeld

Um Routinen und immer gleichbleibende Abläufe zu durchbrechen, ist es hilfreich, sein bekanntes Umfeld zu ändern. Wenn ihr euch gesünder ernähren wollt, solltet ihr Versuchungen vermeiden, sodass eine volle Süßigkeiten-Schublade oder ein halbvolles Nutella-Glas im Schrank, keine Hilfe bei eurem Vorhaben sein werden. Dafür könnt ihr Lebensmittel verschenken, die ihr nicht mehr essen wollt. Auch ein kleiner Tapetenwechsel oder das Umstellen von Möbeln und Co. bringt frischen Wind in eure Wohnung, sodass ihr neue Inspiration finden könnt. Wenn ihr vorhabt, gesünder zu leben und andere Personen euch daran hindern, solltet ihr euch außerdem fragen, ob ihr diese Energie um euch haben wollt, oder ihr euch eher von den Leuten distanziert. Versucht euch mit positiven Personen zu umgeben, die euch bei eurer Veränderung unterstützen.

4. Belohnt euch selbst

Das Schönste ist doch, wenn ihr eure Ziele — selbst wenn sie erst einmal nur klein sind — erreichen könnt und diese zu einer Veränderung geführt haben. Nach dem ersten 5km-Lauf, den ersten Wochen ohne Zigaretten oder dem Reinschlüpfen in die zu enge Jeans, was vor einiger Zeit noch so schwer zu erreichen schien, könnt ihr euch wirklich mal auf die Schulter klopfen und loben! Um eure neue Routine in eurem Kopf als eine positive Änderung abzuspeichern, hilft es, wenn ihr euch nach dem Erreichen eines Ziels beispielsweise mit einer Massage, eurem Lieblingskaffee oder einfach einem Netflix-Abend auf dem Sofa belohnt.

5. Habt Geduld 

Veränderungen kommen nicht von heute auf morgen — Rückfälle sollten euch nicht von eurem Kurs abbringen, langfristig einen Lebensstil mit gesunden Routinen und Gewohnheiten zu leben. Hilfreich ist da, immer im Kopf zu haben wofür ihr die neuen Abläufe etablieren wollt und was es für positive Auswirkungen auf eure Zukunft haben wird. Dass ihr euch auf euch selbst konzentriert und euch nicht zu sehr mit anderen vergleicht ist außerdem wichtig, denn jeder hat sein eigenes Tempo und Rhythmus!

Geduld und Durchhaltevermögen sind wichtig, wenn ihr euch gesunde Angewohnheiten aneignen wollt© Pexels 

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