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Gesundheit: Diese Angewohnheiten während der Quarantäne sind schädlich

Von Svenja am Dienstag, 14. April 2020 um 11:44 Uhr

Unseren Alltag positiv zu meistern, kann sich im Moment als kleine, oder auch größere, Herausforderung gestalten. Wir verraten euch, welche sieben Dinge ihr unbedingt vermeiden solltet, da sie für eure psychische und körperliche Gesundheit schädlich sind.

Für uns alle ist die Quarantäne eine merkwürdige und unbekannte Zeit: So eine Situation gab es noch nie und wird es hoffentlich auch nicht wieder geben. Trotzdem befinden wir uns gerade in dieser Lage und müssen mehr denn je auf unsere Gesundheit achten. Besonders, weil wir gerade das Haus nicht verlassen dürfen, ist es wichtig, seine psychischen und körperlichen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen. Auch wenn es uns in diesen Tagen manchmal schwer fällt, das Bett überhaupt zu verlassen ist es essenziell, sich nicht gehen zu lassen und darauf zu hören, was wir jetzt brauchen. Schnell schleichen sich neue Angewohnheiten in unseren Alltag ein, die uns nicht gut tun. Wir verraten euch sieben Dinge, die euch schaden und die ihr daher unbedingt vermeiden solltet.

1. Festen Rhythmus verlieren

Besonders, wenn wir im Moment nicht arbeiten können oder uns im Home Office unsere Arbeit selbstständig einteilen können, neigen wir dazu, unseren Rhythmus zu verlieren. Plötzlich kommt es auf die eine Stunde morgens nicht mehr an: Wir gehen spät ins Bett und schlafen lang. Was einige Zeit erholsam sein kann und uns gut tut, ist auf lange Frist jedoch eher schädlich. Feste Schlafens- und Aufstehzeiten helfen uns, unseren Alltag zu gestalten und sich Normalität zu erhalten, und sind daher gerade im Moment unverzichtbar, weil sie uns ein Gefühl von Struktur geben.

2. Kein anderes Thema mehr kennen

Manchmal fällt es uns schon gar nicht mehr auf, dass wir gefühlt alle fünf Minuten das Handy checken um zu sehen, ob es schon etwas neues gibt: Da wir gerade keine richtigen Aufgaben und Ablenkungen haben, neigen wir dazu, uns sehr viel mit dem Thema Corona zu beschäftigen. Natürlich ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben und informiert zu sein. Passt aber auf, dass dieses Thema nicht euren ganzen Tag bestimmt. Lest ihr morgens Zeitung, seid zwischendrin am Smartphone und schaut abends die Nachrichten, gebt ihr euch keine Möglichkeit, auch mal abzuschalten. Räumt euch stattdessen zwischendurch lieber Platz für positive Gedanken und Gefühle ein.

3. Soziale Kontakte vernachlässigen

In Zeiten von Social-distancing wollen wir natürlich nicht dazu aufrufen, sich mit Familie und Freunden zu treffen. Nur, weil man sich nicht persönlich treffen kann, heißt das aber nicht, dass unsere Kontakte vernachlässigt werden müssen. Nichts hindert uns daran, mit unserer besten Freundin zu telefonieren oder unserer Familie zu skypen. Besonders in der aktuellen Lage ist es wichtig, Kontakt zu halten und sich gegenseitig aufzubauen. Telefon-Verabredungen zu festen Zeiten geben uns zudem Struktur in unserem Alltag und etwas, worauf wir uns freuen können. Oder nutzt doch die Zeit und schreibt mal wieder einen Brief – ihr könnt damit jemandem bestimmt eine große Freude machen.

4. Jeden Tag Alkohol trinken

Es ist verlockend: Irgendwie fühlt sich jeder Tag ein bisschen an wie Urlaub und gerade merkt auch keiner, wenn wir uns schon um 14 Uhr das erste kleine Gläschen Wein gönnen. Hier solltet ihr jedoch aufpassen: Schnell rutschen wir in einen Alltag, in dem wir jeden Tag trinken und das als normal empfinden. Auch, wenn es uns gerade vielleicht nicht so gut geht, ist es umso wichtiger, sich mit der Situation auseinanderzusetzen und nicht zu versuchen, die Sorgen durch Alkohol zu vergessen. Ab und zu ist es nicht schlimm, wenn wir uns etwas gönnen, dies sollte jedoch nicht aus einer deprimierten Stimmung heraus und vor allem nicht täglich passieren.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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5. Rituale nicht weiter führen

Ebenso wichtig, wie feste Schlafenszeiten sind unsere alltäglichen Rituale. Natürlich können wir im Moment nicht all unseren Gewohnheiten nachgehen – umso wichtiger ist es, die Dinge zu tun, die uns möglich sind. Seid ihr zum Beispiel jeden Morgen vor der Arbeit joggen gegangen, macht das auch weiterhin. Oder habt ihr jeden Nachmittag um 15 Uhr euren Latte mit Hafermilch getrunken, verzichtet auch jetzt nicht darauf. Schon die Weiterführung kleinster Gewohnheiten verleiht euch ein Gefühl von Sicherheit und Normalität, was gerade sehr wichtig ist, damit ihr nicht in eine deprimierte Stimmung verfallt.

6. Sich gehen lassen

Wir sind ehrlich: Die Motivation, morgens pünktlich aufzustehen und sich fertig zu machen, könnte geringer gerade nicht sein. Nicht selten stellen morgens die Frage, für wen wir uns eigentlich schminken und anziehen sollen und irgendwie ist der Pyjama doch eh viel gemütlicher. Doch die Antwortet lautet für uns selbst. Für unsere psychische Gesundheit ist es wichtig, dass wir uns wohl fühlen. Auch ein Beauty-Abend kann helfen, uns besser zu fühlen. Im Moment haben wir die Zeit, also sollten wir sie sinnvoll nutzen, mit Dingen, die uns gut tun. Auch, wenn es manchmal etwas Selbstdisziplin erfordert, werden wir schnell merken, dass es hilft. Und das nicht nur euch, sondern auch eurer Beziehung, wie wir euch hier verraten haben.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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7. Ungesund essen

Wir wissen zwar, dass der Sommer vor der Tür steht und langsam die Zeit gekommen ist, an unserem Bikinibody zu arbeiten, doch wir finden gerade einfach keine Motivation. Zu viel Langeweile in Verbindung mit wenig Struktur, eingeschränkter Bewegung und Frust sind eine schlechte Kombination. Besonders, wenn der Weg zum Kühlschrank kurz ist, wir den ganzen Tag Zeit zu essen haben und Schokolade uns tröstet, ist der Plan von gesunder Ernährung schnell vergessen. Dass das weder für unsere Psyche, noch für unseren Körper gut ist, verdrängen wir dabei gern. Nutzt doch stattdessen aber die Zeit, um frisch und gesund zu kochen, probiert neue Rezepte aus und macht gesunde Ernährung zu eurer jetzigen Aufgabe. Ihr werdet sehen, das es euch helfen wird, ein bisschen Sinn in euren Alltag zu bringen und ganz nebenbei werden es euch eure Gesundheit und euer Körper danken.

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