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GRAZIA-Erfahrungsbericht: Mein erster Yoga Workshop

Von Susan am Dienstag, 8. April 2014 um 08:37 Uhr

Ohhhmmm! GRAZIA Online-Redakteurin Sue hat ihren ersten Yoga Workshop besucht.

Von Basketball zu Yoga? Normalerweise habe ich bisher eher temporeiche Sportarten ausgeübt. Jetzt versuche ich es aber zum ersten Mal mit Yoga. Hier teile ich in den nächsten Wochen meine ersten Yoga Erfahrungen mit Ihnen. 

Am Wochenende hatte ich den ersten Yoga Workshop meines Lebens. Pilates hatte ich schon einmal gemacht und auch zu Hause mit der Barbara Becker-DVD probiert. Yoga? A first!

Der Einsteiger-Workshop

Vor dem Einsteiger-Workshop bei Jyoti Yoga in Hamburg war eins schon mal perfekt: mein Yoga-Outfit. Okay, als Online-Redakteurin mit den Schwerpunkten Mode und Beauty nicht verwunderlich... Mit der Gelenkigkeit sieht es allerdings nicht so rosig aus. Mit den Händen im Stehen an die Füße kommen? Keine Chance. Früher beim Basketball-Training wurde das Dehnen sonst eher vernachlässigt. 

Beim Blick auf den Schedule: huch, der Workshop geht ja 2 1/2 Stunden! Ob ich das durchhalte? Schließlich ist Yoga - anders als mein Freund glaubt - nicht mit Meditation gleichzusetzen. Im Yoga-Studio angekommen nimmt mir Yoga-Trainerin Pam aber die Angst: sie will uns auch viel über Yoga beibringen und die wirklichen Übungen beschränken sich auf einmal 15 Minuten (zum Anfang) und einmal 90 Minuten (zum Ende).

Anusara Yoga

Yoga ist aber auch nicht gleich Yoga. Wenn wir von Yoga sprechen, meinen wir meist Hatha Yoga. Dieses System beschäftigt sich mit dem Energiefluss des Menschen. Bei Jyoti Yoga wird Anusara ausgeübt - eine moderne Stilrichtung des Hatha Yoga. Diese Richtung wurde 1997 von John Friend begründet. Die Ausrichtungsprinzipien beruhen dabei auf der Biomechanik und Bioenergetik.

Was ich gleich zu Anfang lerne: bei Anusara gibt es keine strengen Belehrungen. Ich darf also weiter essen, was ich möchte, aber vor allem was mir gut tut. Pam sagt aber schon einmal voraus: man beschäftigt sich mehr mit sich und seinem Körper und deswegen möchte man ihm bald ganz von selbst mit gesundem Essen etwas Gutes tun. Das habe ich schon nach dem ersten Workshop gemerkt: als ich nach Hause komme mache ich mir erst einmal einen Tee. Zünde meine Wellness-Kerze an und bin wirklich viel entspannter als vorher.

Die ersten Asanas

Die Asanas - also die Yoga-Körperstellungen - fallen mir dank der Körperspannungsübungen (KSÜ) aus dem Basketball weniger schwer als erwartet. Vierfüßlerstand, Liegestütz... diese Ausgangspositionen für die Asanas kenne ich noch. Erstes Erfolgserlebnis: Ich habe jetzt auch einmal den "Herunterschauenden Hund" gemacht. Nicht nur den Baum - das war die einzige Übung, die ich vorher kannte. Nur an der Gelenkigkeit muss ich wirklich arbeiten! Bei den Dehnübungen merke ich, dass es schon eigentlich viel zu früh im Bein ziept...

Mein erstes Fazit

Die erste Yoga-Stunde hat mir wirklich Spaß gemacht - auch, wenn ich natürlich nicht alles perfekt ausüben konnte. Außerdem habe ich mich in der Gruppe wohlgefühlt - mit Lisa, die mit mir zusammen die ersten Übungen versucht hat, habe ich mich auch für das nächste Mal verabredet. Zu zweit ist man noch motivierter! Muskelkater-Faktor: Ich merke einen leichten Muskelkater in Oberarmen und Rücken, weil ich davor wirklich kaum Sport getrieben habe. Mental hat mich der Yoga-Workshop auf jeden Fall entspannt - ich konnte wirklich einigermaßen abschalten, was mir sonst nur sehr selten gelingt. Außerdem bin ich neugierig auf weitere Asanas und darauf meine Haltung zu verbessern und die vernachlässigten Muskeln wieder aufzubauen. Was mir defintiv beim "Dranbleiben" hilft: mein Yoga-Studio kann ich zu Fuß erreichen - auf jeden Fall ein großer Vorteil beim Kampf gegen den inneren Schweinehund. 

 

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