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Hitze: Mit diesen Tipps kannst du im Sommer besser schlafen

Von Martyna am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 15:25 Uhr

Eigentlich liebst du den Sommer, kannst aber wegen der Hitze nicht einschlafen? Wir haben uns mal schlau gemacht und die besten Tipps zusammengetragen, die dein Schlafzimmer angenehm kühlen. 

Einschlafen, wenn es draußen heiß und stickig ist, kann ein Alptraum sein. Du schwitzt und wälzt dich im Bett unruhig hin und her und findest einfach nicht zur Ruhe. Das stresst deinen Körper nur noch mehr und der verkürzte Schlaf sorgt dafür, dass du dich am nächsten Morgen abgeschlagen und müde fühlst. Damit der Körper in der Nacht zur Ruhe kommen kann, um sich zu regenerieren und Energie zu tanken, sollte die Temperatur im Schlafzimmer idealerweise zwischen kühlen 16 und 18 Grad Celsius liegen. Frauen ab 50 fühlen sich aufgrund der Wechseljahre auch bei 20 Grad wohl. Diese Umstände im Sommer schaffen zu können, ist nicht immer leicht. Wie sollst du die Hitze im Sommer bloß draußen lassen, ohne in der Wohnung einzugehen? Wir haben hier fünf wertvolle Tipps recherchiert, die die Schlafqualität im Sommer deutlich erhöhen. 

1. Keine Mittagsstunde einlegen

Heißes Wetter kann oft Auslöser für Müdigkeit sein, denn die Temperaturen sorgen dafür, dass unser Körper eine Menge Energie für die Regulierung aufbringen muss. Da kann es schon mal passieren, dass sich nach dem Mittagessen die Lust nach einem Powernap breit macht. Aber ein Nickerchen solltest du im Hochsommer nicht einlegen, sondern dir den Schlaf lieber für die Nacht aufsparen und dich an einem Stück erholen.

2. Im Sommer richtig lüften

Damit das Schlafzimmer in der Nacht angenehm kühl ist, ist es essenziell, die Wohnung oder das Haus im Sommer richtig zu lüften. Anders als während der kälteren Jahreszeit, solltest du dafür tagsüber unbedingt alle Fenster geschlossen lassen und die Vorhänge oder Jalousien zuziehen, um die Hitze draußen zu halten – besonders auf der Sonnenseite. Sobald der Abend anbricht und die Temperaturen wieder abfallen, empfiehlt es sich, einmal stoßzulüften. So kann sich eine angenehme, kühle Brise im Schlafzimmer verteilen, kurz bevor du ins Bett gehst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Nicht nackt schlafen

Eigentlich soll nackt schlafen ja gut für das Wohlbefinden sein und mehr Lust auf Sex machen. Im Hochsommer solltest du dir doch lieber etwas anziehen, damit du zum einen nicht die Bettwäsche voll schwitzt und sie dann noch häufiger wechseln musst, als du es wegen der Bakterien eh schon tun solltest, und zum anderen, weil dir ganz ohne Kleidung im Bett noch wärmer wird. Das hört sich anfangs vielleicht komisch an, stimmt aber wirklich. Am besten eignen sich bei 30 Grad Naturstoffe, wie Leinen als Pyjamas. Diese saugen die Feuchtigkeit auf und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Haut atmen kann. Außerdem bilden sie beim Schlafen eine Schutzbarriere zwischen Haut und Bett und das wirkt sich positiv auf deine innere Temperatur aus. Extra Tipp für noch mehr Kühlung: Wenn du einen Matratzenschoner hast, kannst du das Laken kurz vor dem ins Bett gehen mit ein wenig Wasser besprühen und dich in das leicht feuchte Gemach legen. Der Trick funktioniert auch mit leicht nassen Vorhängen. Diese kühlen dank der Brise bei geöffnetem Fenster das gesamte Zimmer.

4. Alle Geräte ausschalten

Wer hätte das gedacht: Elektrische Steckdosen sind wahre Hitzequellen! Angeschaltet geben sie überraschend viel Wärme ab und kosten zudem noch Energie. Wenn du Mehrfachsteckdosen hast, solltest du sie über Nacht am besten ausschalten und nur das Nötigste, wie dein Handyladekabel am Strom lassen. Auch wenn der Temperaturabfall dadurch nicht besonders hoch sein wird, schafft dieser Trick ein wenig Linderung und wir wissen ja mittlerweile, dass an besonders heißen Tagen bereits kleine Verbesserungen den Unterschied zwischen erholsamem Schlaf und einer unruhigen Nacht bedeuten können.

5. Kühl- statt Wärmflasche verwenden 

Bei unserem letzten Trick haben wir uns vom Prinzip der Wärmflasche inspirieren lassen. Klingt erst mal komisch? Genauso wie das heiße Wasser in den kalten Wintermonaten für mollige Temperaturen im Bett sorgt, kann etwas Gefrorenes im Sommer Abhilfe schaffen. Statt eine Wasserflasche einzufrieren, empfehlen wir lieber, eine alte Socke mit Reis zu füllen und diese in das Gefrierfach zu legen. Die Körner bleiben nämlich länger kalt und du läufst mit dieser Methode nicht Gefahr, am Morgen ein komplett nasses Bett vorzufinden. Mit deiner neuen Kühlflasche kannst du dich vor dem Schlafengehen an den Schläfen, den Handgelenken und Knöcheln erfrischen und so wohl temperiert viel schneller wegschlummern. 

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