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In 10 Schritten zum perfekten Hochzeitskleid: So geht's

Von Frederika am Montag, 3. April 2017 um 16:19 Uhr

Die richtige Kleiderwahl kann für jede Hochzeitsplanungs-Queen zur echten Herausforderung werden, doch keine Panik: Mit unseren Tipps steht dem perfekten Dress nichts im Wege…

Das Hochzeitskleid-Shopping ist eine (hoffentlich, in beiden Sinnen) einmalige Erfahrung, die wunderschön sein kann, aber die Nerven mit Sicherheit auf die Probe stellt. Du hast die Auswahl zwischen zig verschiedenen Formen, Schnitten und Längen, weißt nicht, ob du einen Schleier brauchst und kannst dich einfach nicht zwischen schlicht und extravagant entscheiden? Keine Panik – wir wissen, wie du, ohne Stress und höchstens mit Glückstränen, das perfekte Kleid findest…

1. Beginne schon früh mit der Suche

Der beste Zeitraum, um mit der Suche nach dem Traumkleid zu beginnen, liegt zwischen einem Jahr und neun Monaten vor deiner Hochzeit. Der Grund für einen so frühen Start? Viele Designer-Kleider brauchen sechs bis neun Monate, um geliefert zu werden, sodass noch Änderungen vorgenommen werden können. Wenn ihr also deinem Dress noch eine persönliche Note verleihen willst, dann rechne lieber mit mehreren Monaten Bearbeitungszeit, statt mit mehreren Wochen.

2. Setze dir ein realistisches Budget

Ein wichtiger Step auf dem Weg zum Hochzeitskleid ist das Budget. Im Laden wird man gerne mal von den wunderschönen und leider unbezahlbaren Roben abgelenkt, hinterfragt dann seine eigene Wahl und schon wird der Kauf zum Chaos. Besser geht es mit einem festen Plan, bei dem du im Übrigen auch Lieferkosten, Kosten für Änderungen und Steuern beachten solltest. Wir versprechen: Schöne Kleider gibt es für jedes Budget – vielleicht nicht im Laden deiner Wahl, aber im nächsten bestimmt!

Das perfekte Kleid gibt es in jeder Presistufe.

3. Präge dir die wichtigsten Begriffe ein

Es gibt grundsätzlich sechs Kategorien, die du beim Weddingdress-Shopping kennen solltest: Das Duchesse-Kleid, die Empire-Linie, die A-Linie, das Etui-Kleid, die schmale Linie, das Godget-Kleid und das Meerjungfrauen-Kleid. Um mit diesen Schnitten nicht durcheinander zu kommen, solltest du sie dir vor dem Kauf einprägen – das unterstützt dich und deine Verkäuferin. Ebenfalls ein guter Tipp: Beim ersten Termin jede Form einmal ausprobieren. So merkst du gleich, welche Form zu deinem Körper passt, und welche du lieber bleiben lassen solltest.

4. Sammle Inspiration

Mache dir vorher Gedanken darüber, welches Kleid du gerne an deinem besonderen Tag tragen würdest. Sammle Inspiration, zum Beispiel aus Zeitschriften, Instagram-Posts oder auf Pinterest und zeige deine Ideen der Verkäuferin beim ersten Termin. So bekommt sie einen guten Eindruck davon, wie du dich selbst siehst und kann dich besser einschätzen.

Sammle Inspiration und teile der verkäuferin mit, wie du dir dein perfektes Kleid vorstellst.

5. Wähle den besten Termin aus

Die besten Zeit für deinen Shopping-Termin ist ein Wochentag und da am besten morgens. Warum der Aufwand? Zu diesen Zeiten ist weniger los und du bekommst eine persönlichere Beratung – ganz ohne Stress. Außerdem sind morgens noch alle schönen Kleider zu haben, so stellst du sicher, dass die Traumkleid noch nicht vergriffen ist.

6. Nimm die richtigen Menschen mit

Hochzeitsdress-Shopping ist etwas ganz besonderes: Du wirst alle Emotionen durchlaufen und und Unterstützung deiner Liebsten benötigen – ganz sicher. Aber: Sei vorsichtig bei der Wahl deiner Shopping-Begleitung. Jeder wird eine Meinung zu deinem Kleid haben und das wird dich schnell verwirren und verunsichern. Optimal sind 2-3 Leute (wie wäre es mit Mama und BFF?), auf deren Meinung du wirklich wert legst.

7. Bleib offen

Am wichtigsten beim Kleiderkauf: Sei offen! Klar, jede Braut hat eine mehr oder weniger ausgeprägte Vorstellung von sich selbst wenn sie zum Kleiderkauf geht, doch die Verkäuferinnen haben Erfahrung und können möglicherweise den entscheidenden Hinweis zum perfekten Dress geben. Vertrau ihnen also und versuche, so viele Kleider anzuprobieren, wie du kannst, bis du das Eine gefunden hast. Das heißt nicht, dass du dich den Meinungen anderer hingeben sollst. Am besten klappt es mit einem konstruktiven Feedback deinerseits, sodass eine kooperative Atmosphäre entsteht.

Vertrauge deiner Shopping-Beratung.

8. Probieren geht über studieren

An deinem besonderen Tag möchtest du dich wohlfühlen – vor dem Altar, im sitzen und beim Tanzen. All dies musst du bei der Anprobe im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls sogar ausprobieren, schließlich willst du böse Überraschungen vermeiden. Außerdem: Ein Brautkleid sollte mindestens so bequem sein, wie es hübsch ist.

9. Lass dich nicht von den Größen irritieren

Brautmode ist generell etwas kleiner gegenüber Größen voll Alltagskleidung. Lass dich also davon nicht irritieren – wenn du auf einmal eine 40 statt einer 36 trägst, dann ist das noch lange kein Weltuntergang oder ein Zeichen für die bekannten Extrapfunde, die eine Braut im Stress zunimmt.

10. Hör auf dein Herz

Auch wenn du all unsere Tipps beachtest: Am Ende spielt dein Gefühl die größte Rolle. Lass dir von niemandem reinreden, sondern vertrau dir selbst. Wenn du aus der Umkleide vor den Spiegel trittst und dein Kleid trägst, wirst du es spüren – versprochen!