Lifestyle

Homeoffice-Pflicht: Das bedeutet sie für uns!

Von Jenny am Dienstag, 19. Januar 2021 um 10:46 Uhr

Die Verabschiedung neuer Corona-Maßnahmen, die auch eine Homeoffice-Pflicht beinhalten könnten, ist für heute geplant. Was das für uns bedeuten würde, haben wir genauer beleuchtet und wollen natürlich auch eure Meinung wissen.

Neue Mutationen, welche besonders infektiös und damit gefährlich sind sowie weiterhin hohe Infektionszahlen weisen bereits darauf hin, dass die Bundeskanzlerin sich am heutigen Dienstag mit den Ministerpräsidenten auf weitere einschränkende Corona-Maßnahmen einigen könnte. Neben einer Ausgangssperre sowie der Pflicht von FFP2-Masken wird diesbezüglich auch eine Homeoffice-Pflicht diskutiert, die dazu beitragen soll, dass das Infektionsgeschehen endlich unter Kontrolle gebracht wird, da sie weitere Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes vermeidet. Was eine Verpflichtung, von zuhause arbeiten zu müssen, bedeuten würde, haben wir genauer unter die Lupe genommen.

Diese Themen könnten euch ebenfalls interessieren:

Das würde eine Homeoffice-Pflicht wirklich bedeuten

Entspannt daheim arbeiten zu können, ohne dass der Chef einem im Nacken sitzt und frei in seiner Entscheidung zu sein, ob man am Küchentisch arbeitet, dabei auf dem Sofa oder im Bett liegt und ob man zwischendurch einfach mal die Wäsche aufhängt – so oder so ähnlich stellen sich viele das Homeoffice vor. In Wirklichkeit sieht das Ganze aber oftmals ganz anders aus, denn für viele Eltern bedeutet dies aktuell, mit ihren Kindern auf engstem Raum zusammen zu sein, während das nächste Meeting ansteht, über eine schlechte Internetverbindung fluchen zu müssen oder mit dem Partner ein provisorisches Büro zu teilen. Wären diese Probleme die einzigen, wäre eine temporäre Pflicht von zuhause zu arbeiten, vielleicht noch machbar, vergessen sollten wir allerdings nicht, dass eine Vielzahl von Jobs gar nicht aus den eigenen vier Wänden erledigt werden können.

© iStock

Das spricht gegen das verpflichtende Homeoffice

Verpflichtendes Homeoffice könnte demnach insbesondere eine geschwächte Wirtschaft bedeuten, wie es auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht. "Ich kann nur davor warnen, die ohnehin schon von der Krise massiv gebeutelten Unternehmen jetzt noch mit zusätzlichen Dokumentations- oder Begründungspflichten zu belasten", erklärte die Ministerin am Dienstag. Sie sieht insbesondere einen erhöhten bürokratischen Aufwand für die Unternehmen als Problem, glaubt zudem kaum daran, dass diese Maßnahme das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bringen würde, auch wenn sich die Bundesregierung damit geringere Kontakte und eine verminderte Mobilität der Bevölkerung verspricht. Wir wollen eure Meinung wissen: Was haltet ihr von der Idee der Homeoffice-Pflicht? Stimmt bei unserer Umfrage ab! 👇🏼

 

Hier findet ihr weitere spannende Themen: