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Influencerin Mrs. Bella über ihr Erfolgsgeheimnis, ihre liebsten Kosmetikprodukte und ihren größten Wunsch für die Zukunft

Von Jenny am Mittwoch, 5. Februar 2020 um 16:00 Uhr

Wir haben Influencerin Mrs. Bella zum großen GRAZIA-Talk getroffen und sie hat uns alles über ihren Erfolg auf Instagram und YouTube verraten, auf welches Beauty-Produkt sie niemals verzichten könnte und was ihr größter Wunsch für die Zukunft ist. 

Mrs. Bella gehört auf Instagram und YouTube zu den erfahrensten Influencern im ganzen Business und wird tagtäglich von 2 Millionen Followern begleitet. Ihre Leidenschaft ist die Beauty-Welt mit all ihren Facetten, welche sie in Form von Tutorials, Kosmetikprodukten und sogar einem eigenen Buch mit ihren Fans teilt. Wir haben die sympathische Blondine zum Interview getroffen und im großen GRAZIA-Talk hat uns die 27-Jährige nicht nur an ihren Beauty-Lieblingen teilhaben lassen und verraten, wie ihr Erfolg auf YouTube und Instagram wirklich entstanden ist, sondern auch, welche Beauty-Fehler wir alle begehen und welcher Wunsch ihr allergrößter für die Zukunft ist. 

1. Wie bist du zu deinem Erfolg als eine der bekanntesten Beauty-Influencerinnen Deutschlands gekommen?

Ich glaube, das ist die Frage, die ich in meinem Leben am häufigsten gestellt bekomme. Das kann man so pauschal gar nicht sagen, weil ich noch in der Zeit angefangen habe, als das alles noch nicht als ein Berufsbild oder ansatzweise als Job galt. Deshalb war es eher ein Hobby und ich bin da quasi hineingerutscht, was eigentlich auch eine sehr gute Sache gewesen ist, weil es dadurch unbeschwert war und man es ohne Hintergedanken gemacht hat, und dann bin ich einfach kontinuierlich dran geblieben. Ich bin in einer guten Zeit eingestiegen, in der es noch nicht so viele Personen gab, die so etwas gemacht haben. Es gab nur ein paar von uns und ich denke, das war ganz hilfreich.

2. Würdest du sagen, deine Ausbildung zur Make-up-Artistin und Friseurin ist ein Vorteil gegenüber anderen Influencern, die sich durch ihre Leidenschaft für die Beauty-Welt auszeichnen?

Damals hat die Ausbildung auf jeden Fall geholfen, denn damals gab es noch nicht so viele YouTube-Videos und man musste sich alles selber beibringen. Heute gibt es Mädels und Jungs, die sich wie der beste Make-up-Artist überhaupt schminken können. Natürlich ist es vor allem Learning by Doing und das hat mir natürlich auch geholfen, aber damals gab es halt noch nicht so viele und mit der Ausbildung bin ich auf jeden Fall im Vorteil gewesen, weil somit vielleicht auch das Vertrauen von meinen Zuschauern mehr vorhanden war. Ich denke, das hat mir auf jeden Fall weitergeholfen.

© Mrs. Bella 

3. Zwei Millionen Menschen verfolgen auf Instagram täglich dein Leben. Was macht deine Beliebtheit auf dieser Plattform aus?

Ich denke, dass ich ziemlich normal bin. Also natürlich ist das jeder in diesem Business und jeder hat noch ein normales Leben zuhause und hinter der Kamera, aber nicht jeder zeigt es und nicht jeder zeigt auch die blöden Dinge oder wenn es einem nicht so gut geht. Ich denke, das ist wirklich wichtig, um den Instagram-Druck herauszunehmen. Natürlich poste ich am liebsten schöne Dinge, weil vielleicht ist das Internet für viele auch so ein kleiner Zufluchtsort, an dem man seine eigenen Probleme einfach vergessen kann, und dann brauche ich diese Leute nicht noch mit meinen Sorgen zu nerven. Aber einfach, dass man auch negative Dinge teilt und zeigt, dass es in echt alles nicht so rosig ist, wie es auf den Bildern aussieht.

4. Du hast selbst eine Ausbildung durchlaufen und hart für deinen Traum gearbeitet. Was denkst du über Kritiker, die glauben, der Job als Influencer oder Blogger wäre kein richtiger?

Also ich verstehe es absolut, dass das von außen oder für Leute, die sich nicht so damit auskennen, so aussieht und ich habe damals auch so gedacht. Ich dachte, das ist alles ziemlich einfach und früher war es natürlich auch noch etwas einfacher als jetzt. Ich habe damals nur YouTube-Videos gedreht und hatte gar nicht so viele Jobs drum herum, weil ich noch gar nicht so bekannt und das Business als Influencer auch noch nicht so geläufig war. Es gab einfach noch gar nicht so viele Möglichkeiten, aber es wird natürlich immer mehr – Gott sei Dank. Ich weiß auch, wie anstrengend es ist, in einem 'normalen' Ausbildungsberuf zu arbeiten. Ich stand früher auch zehn Stunden im Friseurbetrieb, jeden Tag von 8 bis 18 Uhr oder im M.A.C Store – ebenfalls zehn Stunden jeden Tag – und ich kann auf jeden Fall aus meiner Sicht sagen, dass das was ich jetzt mache, mir natürlich mehr Spaß bringt, aber viel anstrengender ist, als das, was ich vorher gemacht habe.

5. Du bist ursprünglich auf Youtube mit Make-up Tutorials gestartet. Inzwischen hast du auf Instagram ebenfalls eine gewaltige Reichweite mit über 2 Millionen Followern. Auf welcher Plattform siehst du eher deine Zukunft?

Ich denke, beide Plattformen sind für mich aktuell noch relevant. Allerdings dadurch, dass es bei Instagram sehr viele verschiedene Funktionen gibt, wie beispielsweise Stories, in denen man seinen ganzen Tag zeigen kann – etwas was früher nur in Form von Vlogs möglich war –, oder Tutorials, die auch kürzer sein können als auf YouTube, verändert es sich. Ich denke, das ist entscheidend, weil in der Gesellschaft auch alles schneller wird und die Leute sich nicht mehr so oft entspannt hinsetzen und ein langes Tutorial angucken. Es muss schnell gehen und ich denke, dass es mit Instagram auch noch immer weitergehen wird, weil die Leute das Gefühl haben, sie hätten keine Zeit.

6. Vom schlichtem Daily Look bis zum aufwendigem Make-up für den Abend kannst du wirklich alles zaubern. Womit fühlst du selbst dich am wohlsten?

Also ich bin eher für die schlichten Tutorials bekannt. Auch in meinen YouTube-Videos ist selten etwas Farbenfrohes oder super Dunkles dabei. Natürlich mache ich so etwas auch, weil ich jeden Geschmack bedienen will, aber für mich persönlich darf es so wenig wie möglich und so viel wie nötig sein.

7. Wenn deine Kosmetik auf ein einziges Make-up Produkt reduziert werden müsste, könntest du dich von welchem niemals trennen?

Ich glaube, es wäre tatsächlich der Concealer. Ein Produkt, mit dem man, wenn man Rötungen, Unreinheiten oder Augenschatten hat, diese Dinge abdecken kann. Ich finde, wenn das Gesicht leicht verfeinert ist, dann fühlt man sich direkt wohler und sieht auch sofort frischer aus, wenn man etwas kaschiert. Ich glaube, dass ist etwas, was sehr gut klappt. Bei Augenbrauen kann man therotisch, wenn man das möchte, nachhelfen oder auch Wimpernextension verwenden und deswegen würde ich mich unter den Kosmetikprodukten für einen Concealer entscheiden.

8. Wie sieht deine typische Pflegeroutine aus?

Ich schminke mich zunächst ganz normal mit einer Waschlotion ab, dann verwende ich ein Serum, eine Pflege und natürlich eine Augencreme. Wenn es dann bei Unreinheiten oder trockenen Stellen notwendig ist, verwende ich noch ein Produkt punktuell. Ansonsten kommt es sehr auf meinen Hautzustand an. Im Winter ist es immer noch etwas anders als im Sommer, dann brauche ich nämlich etwas mehr Pflege, da ich eine sehr trockene Haut habe. Das variiert dann aber natürlich immer mit meinem Hautzustand.

9. Auf welches Pflegeprodukt schwörst du für eine reine Haut?

So etwas habe ich eigentlich nicht. Auf einen Moisturizer, also eine Feuchtigkeitspflege, kann ich auf gar keinen Fall verzichten. Das brauche ich wirklich immer und sie ist wirklich sehr wichtig für meine Haut.

10. Was sind die größten Fehler, die einem bei der Gesichtspflege unterlaufen können?

Ich glaube, zu oft verschiedene Sachen auszuprobieren. Ich habe das bei mir selbst bemerkt. Beruflich bedingt muss ich sehr viel ausprobieren und da dreht die Haut dann irgendwann durch. So ein Produkt braucht auch erst einmal ein paar Wochen Zeit, um überhaupt richtig zu wirken, damit die Haut sich daran gewöhnen und dann auch reagieren kann. Ich glaube, das ist ein großes Problem, dass man denkt, 'ich trage jetzt diese Gesichtsmaske auf und wenn sie nicht gut ist, kaufe ich eine andere', weil wir immer direkte Heilmittel suchen. Das funktioniert leider aber nicht immer und das ist sicher eines der größten Probleme.

11. Was ist dein allergrößter Wunsch für die Zukunft?

Mein größter Wunsch für die Zukunft ist ziemlich klischeehaft, aber ich denke, es ist der größte Wunsch, den wir alle haben sollten, und zwar, dass wir gesund bleiben und glücklich sind. Ich glaube, das sind zwei Dinge, die man sich weder kaufen, noch sie erzwingen kann. Ich denke, das ist das Wichtigste, was wir im Leben brauchen. 

© Mrs. Bella 

Wir sind begeistert von Mrs. Bellas sympathischer Art und ihrer Bodenständigkeit trotz ihres riesen Erfolgs auf Social Media. Wer die Beauty weiterhin verfolgen will, der findet sie nicht nur auf YouTube, sondern kann Mrs. Bella tagtäglich auch auf Instagram begleiten. 💕

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