Lifestyle

Ingwer: Das passiert mit deinem Körper, wenn du die Knolle regelmäßig zu dir nimmst

Von Inga am Mittwoch, 20. Mai 2020 um 17:48 Uhr

Dass Ingwer extrem gesund und ein wahres Multitalent ist, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Doch ist es auch gut für unseren Körper, wenn wir regelmäßig, wenn nicht sogar jeden Tag, zu der scharfen Knolle greifen? Wir klären auf…

Nicht nur im Winter setzen wir auf Ingwer, um unser Immunsystem zu stärken und Erkältungen zu bekämpfen, auch in der warmen Jahreszeit peppen wir gerne unsere Gerichte, Smoothies und Co. mit der gesunden Knolle auf und verleihen ihnen damit nicht nur besondere Raffinesse, sondern tun auch unserem Körper etwas Gutes. Nachdem wir bereits die Vorzüge von Ingwer-Shots, die die Pfunde im Nu zum Schmelzen bringen können, nähergebracht und auch über das neueste Trend-Getränk mit Ingwer berichtet haben, haben wir uns jedoch gefragt, wie viel der gehypten Wunder-Knolle eigentlich gut ist. Denn neben zahlreichen positiven Effekten, kann es beim übermäßigen Konsum nämlich auch zu der einen oder anderen Nebenwirkung kommen. Daher haben wir gründlich recherchiert und sind auf einige Dinge gestoßen, die passieren, wenn wir regelmäßig – oder sogar tagtäglich – zu Ingwer greifen und klären nun auf.

1. Dein Stoffwechsel wird angekurbelt

Dass sich Ingwer zum Abnehmen eignet, haben wir bereits des Öfteren betont und daher verschiedene Getränke vorgestellt, die auf die Wirkung der Wurzelknolle setzen. Denn Ingwer gilt als echter Stoffwechsel-Booster und sogar wissenschaftliche Studien belegen, dass nicht nur scharfe Gewürze wie Chili, sondern auch Ingwer den Stoffwechsel ankurbelt und die Fettverbrennung in Gang bringt. Und nicht nur das: Forscher der New Yorker Columbia Universität fanden auch heraus, dass Konsumenten weniger aßen, da sie weniger Appetit hatten. 

2. Du bist munterer

Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Knolle, der alle freuen dürfte, denen das Aufstehen am Morgen schwerfällt: Ingwer stärkt nicht nur die Herzkraft, sondern macht auch munter. Denn die enthaltenen Scharfstoffe Gingerol und Shogaol regen die Wärmerezeptoren an und rufen in Magen und Darm ein angenehmes Gefühl der Wärme hervor, welches sich im ganzen Körper ausbreitet. Zusätzlich wirkt sich Ingwer positiv auf das Reaktionsvermögen aus und fördert unser Gedächtnis. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Sofia Tsakiridou (@matiamubysofia) am

3. Weniger Völlegefühl

Wer kennt es nicht: Nach dem Verzehr mancher Lebensmittel, wie schwer verdaulichen Kohlenhydraten à la Erbsen, Bohnen oder Linsen, aber auch nachdem wir zu viel gegessen haben, plagen einen unangenehme Bauchschmerzen und ein Völlegefühl. Ingwer kann Abhilfe schaffen, denn er fördert das Wachstum von Milchsäurebakterien, die Zucker abbauen, und regt die Verdauung an, während er gleichzeitig gegen Übelkeit und Erbrechen wirken kann. Aber Vorsicht: Zu viel solltest du nicht davon essen, denn sonst bewirkt Ingwer genau das Gegenteil und kann sogar Blähungen verursachen. 

4. Du bist seltener krank

Natürlich können wir mit Ingwer aber nicht nur Erkältungen bekämpfen, sondern ihnen auch vorbeugen und unser Immunsystem damit stärken. Statt der Tasse Kaffee lohnt es sich also, diese hin und wieder gegen einen leckeren Ingwer-Tee mit Honig einzutauschen. Hat es einen dann erwischt, hilft die Knolle aber auch gegen Beschwerden – zum Beispiel in Form einer Hühnersuppe mit Ingwer. Diese regt die Schleimhäute an und hält so die Atemwege angenehm feucht, außerdem wirkt Ingwer antibakteriell und entzündungshemmend. 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Rebecca | DIY & Crafts 🇦🇹 (@sinnenrausch) am

5. Du bekommst Sodbrennen

Neben all den positiven Effekten kann es bei übermäßigem Konsum neben einem Blähbauch auch zu Sodbrennen kommen. Dafür verantwortlich ist die vermehrte Produktion von Magensäften – besonders Menschen, die häufig unter dem Symptom leiden, sollten die Finger besser von Ingwer lassen und die Heilpflanze nur in sehr kleinen Dosen genießen. Übrigens wird auch vor Operationen von der scharfen Knolle abgeraten, da sie sogenannte Salicylate enthält, wobei es sich um einen blutverdünnenden Wirkstoff handelt, der auch in Aspirin-Tabletten zu finden ist. 

Diese Lifestyle-News könnten euch auch interessieren:

Ernährung: Diese Lebensmittel signalisieren deinem Körper, dass er satt ist

Französinnen: Diese Snacks essen Frauen aus Frankreich für eine schlanke Silhouette

Themen