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Keine Macht dem Winterspeck: 5 Gründe, warum Krafttraining unser Leben schöner macht!

Von Laura am Dienstag, 18. November 2014 um 15:02 Uhr

Das Fest rückt näher und mit ihm auch die Angst vor fiesem Winterspeck. Doch in Sachen Fitness beschränken wir uns meist nur auf Ausdauersport, aus Angst, durch Krafttraining zu viel Muskeln aufzubauen. Wir verraten Ihnen fünf Beweise dafür, dass es sich dabei um einen weit verbreiteten Irrglauben handelt! 

Gewichte stemmen ist nur etwas für Männer? Nein! Außerdem bedeutet Krafttraining richtig angewendet nicht, dass Frauen einen maskulinen Körperbau aufbauen. Wir verraten Ihnen fünf Gründe, warum Krafttraining unser Leben schöner macht. Und pssst...in knapp fünf Wochen ist Weihnachten und spätestens dann werden wir Sport dringend nötig haben!

1. Muskeltraining macht schlau

Forscher der University of Texas haben herausgefunden: Wer regelmäßig Krafttraining macht, verbessert seine Hirnfunktion. Kein Scherz: nicht nur durch eine bessere Durchblutung des Gehirns, auch durch das Protein „BDNF", das bei jeder Muskelkontraktion ausgeschüttet wird, werden die Nervenzellen zum Wachstum angeregt – die Folge: die geistige Leistungsfähigkeit verbessert sich. Den Körper trainieren bringt also auch etwas für's Köpfchen!

2. Muskelaufbau macht glücklich

Stress lass nach! Bei jedem Training schütten unsere angespannten Muskeln hormonähnliche Botenstoffe, sogenannte Myokine, aus, die unter anderem die Funktionen unseres Gehirns beeinflussen. Durch Bewegung und Entspannung werden zudem niedrigere Säurewerte im Blut erreicht, die auf den Stressgrad entscheidend Einfluss nehmen. Auch Endorphine, körpereigene Glückshormone, die dank sportlicher Aktivität vermehrt im Blut zirkulieren, sorgen für gute Stimmung.

3. Muskeltraining macht stark

Egal ob beim Sitzen, Stehen, Tragen oder Heben – für jede Alltagssituation brauchen wir vor allem eins: Kraft! Die erhält der Körper durch seine Muskeln. Dank gezielten Muskeltrainings steht unserem Körper mehr Kraft pro Kilogramm Körpergewicht zur Verfügung. So schütteln wir jede alltägliche Anstrengung locker aus dem Handgelenk! Wem das noch nicht überzeugend genug ist, der sollte Rückgrat zeigen. Rund 80 % der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen. Der Grund dafür ist allzu oft eine zu schwache Muskulatur. Gezieltes Krafttraining der tiefliegenden Rückenstrecker hilft, den Rücken zu stärken. Eine Studie der Abteilung für Medizinische Kräftigungstherapie im Kieser Training-Betrieb Würzburg zeigt, dass Bandscheibenoperationen durch Kräftigung des Muskelkorsetts vermieden werden können. So kann ein starker Rücken im Alltag entzücken!

4. Muskeltraining macht schön

Geschmeidig wie eine Katze oder stark wie ein Löwe – wer wünscht sich das nicht? Mit Muskeltraining sind wir gar nicht so weit davon entfernt! Die äußere Erscheinung und die Art und Weise, wie man sich bewegt, werden maßgeblich durch den Zustand und die Form der eigenen Muskeln bestimmt. Eine schlaffe äußere Erscheinung ist oftmals untrainierten Muskeln geschuldet. Doch auch für die innere Schönheit ist eine gestärkte Muskulatur unverzichtbar, da das Selbstwertgefühl durch das Training gestärkt wird. 

5. Muskeltraining macht Lust

Sexy: Krafttraining steigert das Lustempfinden bei Frau und Mann. Der Grund dafür ist ganz simpel: Ein kurzes, intensives Training führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Testosteron, das für die sexuelle Lust beider Geschlechter verantwortlich ist. Auch eine bessere Durchblutung ist ein entscheidender Faktor, wenn es um das sexuelle Lustempfinden geht. Mediziner konnten nachweisen, dass insbesondere Krafttraining an der Oberschenkelmuskulatur die Durchblutung der Schwellkörper und somit auch die Potenz des Mannes steigert. Zudem fördert ein trainierter Beckenbodenmuskel, auch Liebesmuskeln genannt, das Lustempfinden.

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