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Diese Kohlenhydrate sollten Frauen in den Wechseljahren nicht essen

Von Anne-Kristin am Sonntag, 8. November 2020 um 11:47 Uhr

Die Wechseljahre machen fast jeder Frau zu schaffen. Neben Hitzewallungen und Schlafstörungen ist auch die Gewichtszunahme ein Problem, mit dem wir während der Menopause zu kämpfen haben. Indem wir auf bestimmte Kohlenhydrate verzichten, können wir dem allerdings entgegenwirken.

Die Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist ein ganz natürlicher Prozess. Meist nehmen wir zu, da wir mehr Energie zu uns nehmen, als unser Körper eigentlich benötigt. In der Menopause schrumpft der Energiebedarf, weshalb wir auch unsere Essgewohnheiten anpassen sollten, um nicht zuzunehmen. Unser Körper benötigt zwar weniger Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, aber der Bedarf an Mikronährstoffen bleibt gleich oder steigt sogar leicht an. Das liegt daran, dass wir Mineralstoffe und Vitamine weniger leicht aufnehmen können als noch vor der Menopause. Das Geheimnis einer schlanken Figur in den Wechseljahren ist also ein Speiseplan, der gespickt ist mit kalorienarmen, nährstoffreichen Lebensmitteln. Hier können wir vor allem auf pflanzliche Nahrung setzen. Um Gewicht zu verlieren oder es zu halten, sollten deshalb vor allem Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Pilze, Getreide, Obst, Nüsse, Samen und Kräuter auf dem Teller landen. Pflanzliche Nahrungsmittel haben einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie enthalten jede Menge Ballaststoffe und halten dadurch nicht nur satt, sondern senken auch das Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder Dickdarmkrebs. Lebensmittel, die hingegen kaum noch auf dem Speiseplan stehen sollten, sind verschiedene Kohlenhydrate. Wir verraten, welche ihr vorwiegend meiden solltet und warum. 😱

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1. Pasta

Spirelli, Linguine, Penne und Co. sind eine unserer beliebtesten Beilagen. Dabei ist Pasta jedoch leider gar nicht so gesund. Gerade in den Wechseljahren sollten wir lieber auf die Teigware verzichten und auf gesündere Alternativen zurückgreifen. Das Problem an Pasta ist dabei vor allem, dass sie zum Großteil aus Weizenmehl bestehen. Die fehlenden Ballast- und Nährstoffe halten nicht lange satt, lassen den Blutzuckerspiegel jedoch ansteigen und fördern Heißhungerattacken. Greift stattdessen lieber zu Pasta aus Vollkorn. Sie sättigt lang anhaltend und versorgt euch mit wichtigen Mikronährstoffen. 🍝

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2. Weizenbrötchen

Auch Brot und Brötchen aus Weizenmehl solltet ihr in den Wechseljahren besser von eurem Speiseplan streichen. Produkte aus Weißmehl haben sogenannte leere Kalorien, die statt für ein Sättigungsgefühl zu sorgen eher dazu führen, dass ihr schnell wieder Appetit bekommt. Heißhungerattacken sind also vorprogrammiert. Zudem fehlen die in der Menopause so wichtigen Mikronährstoffe. Setzt für ein ausgewogenes und gesundes Frühstück also lieber auf die leckeren Vollkorn-Varianten. Die machen lange satt, halten den Blutzucker niedrig und versorgen euch mit allen wichtigen Nährstoffen. 🥖

3. Kuchen

Für alle Naschkatzen unter uns ist es das größte Problem, während der Wechseljahre auf Kuchen und Kekse zu verzichten. Auch die meisten Backwaren bestehen aus leeren Kalorien, also Weizenmehl und Zucker und tun deshalb so gar nichts für unsere Figur. Je nach Haltbarkeit können sogar noch Konservierungsstoffe hinzukommen. Wer absolut nicht auf einen süßen Snack verzichten möchte, sollte stattdessen auf gesunde Riegel-Alternativen setzen oder einfach selbst backen. Wer Kuchen und Kekse selbst zubereitet, kann darauf achten, auch die richtigen Zutaten zu verwenden. So sind Backwaren aus Vollkornmehl und Zuckeralternativen wie Stevia oder Kokosblütenzucker genauso lecker, aber viel gesünder und nährstoffreicher. 🍰

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4. Reis

In der Menopause sollte auch Reis eher selten auf den Teller kommen. Im Gegensatz zu Nudeln oder Brot ist das Getreide zwar immer noch eine gesündere Alternative, kann aber dennoch dazu führen, dass in den Wechseljahren das eine oder andere überschüssige Kilo auf den Hüften landet. Das Problem ist vor allem der glykämische Index, welcher bestimmt, wie schnell der Blutzuckerspiegel durch ein Nahrungsmittel steigt. Bei Reis ist dieser Wert relativ hoch, was dafür sorgt, dass das Verdauungshormon Insulin vermehrt ausgeschüttet wird. Es ist dafür zuständig, dass Fett effizient vom Körper eingelagert wird. Nervige Speckröllchen an Hüften, Po und Bauch sind die Folge. 🍚

5. Kartoffeln

Ähnlich wie bei Reis ist auch bei Kartoffeln der glykämische Index relativ hoch. Aus diesem Grund sollten Frauen in der Menopause auch auf die Knolle weitgehend verzichten. Da der Körper in der Menopause ohnehin weniger Energie benötigt, sollten Kohlenhydrate allgemein nur einen ganz geringen Anteil auf dem Speiseplan ausmachen. Ganz auf sie verzichten sollten wir allerdings nicht. Gerade in den Wechseljahren helfen sie uns dabei, unsere Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen, denn sie schütten das Glückshormon Serotonin aus. Statt auf Reis, Kartoffeln und Pasta sollten wir aber lieber auf nährstoffreiche Kohlenhydrate wie Quinoa, Süßkartoffeln oder Dinkel setzen. 🥔

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