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Laut Studie: Deshalb nimmst du trotz gesunder Ernährung nicht ab

Von Inga am Donnerstag, 5. September 2019 um 10:01 Uhr

Du hast schon alles versucht, doch die überschüssigen Kilos wollen trotz Diät und gesunder Ernährung einfach nicht purzeln? Vielleicht liegt genau darin der Fehler, denn ein bestimmtes Hormon kann daran Schuld sein, dass sich der Abnehmerfolg nicht einstellen will…

Wer schon einmal in der Situation gesteckt hat, weiß, wie frustrierend es sein kann: Schweren Herzens verzichtet man auf seine liebsten Snacks, Pizza und Co. und hält sich stattdessen brav an einen gesunden Ernährungsplan, doch trotz eiserner Disziplin zeigt die Waage selbst nach Tagen oder gar Wochen immer noch das gleiche – wenn nicht sogar mehr – an. Nachdem wir bereits herausgefunden haben, was mögliche Gründe dafür sein könnten, sind wir jetzt auf eine Studie gestoßen, die eine weitere Erklärung für dieses Phänomen liefern könnte. Laut dieser sollen nämlich Wachstumshormone die Übeltäter sein und dafür sorgen, dass wir einfach nicht an Gewicht verlieren. Worum genau es sich bei den Hormonen handelt, haben wir recherchiert und verraten wir dir jetzt…

DIESES Hormon verhindert das Abnehmen trotz gesunder Ernährung

Wenn es um die richtige Ernährung und die Auswirkungen von Lebensmitteln, Hormonen und Co. auf unseren Körper geht, stoßen wir immer wieder auf neue Erkenntnisse. So auch in diesem Fall, denn die Forscher der Universität São Paulo machten eine verblüffende Entdeckung, mit der wir so gar nicht gerechnet hätten. In ihrer Studie untersuchten sie die Wachstumshormone und fanden heraus, dass die Botenstoffe eine Funktion haben, über die bislang nur wenig bekannt war. Während man bislang nämlich davon ausging, dass diese einzig und alleine für das Wachstum des menschlichen Körpers verantwortlich sind, sollen sie auch unseren Appetit und Energiestoffwechsel beeinflussen können – und zwar nicht im positiven Sinne…

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von ANN-KATHRIN GÖTZE (@annkathringotze) am

Was genau das bedeutet: Es wurden Wachstumshormon-Rezeptoren in unserem Hypothalamus entdeckt, die aktiviert werden, wenn wir versuchen, Gewicht zu verlieren. Dann stimulieren die Rezeptoren nämlich die Produktion spezieller Neuronen – die man auch Agouti-verwandte Proteine nennt (kurz AgRP) – und diese sind als gemeine Diät-Blocker bekannt. Der Grund: AgRP ist dafür verantwortlich das Hungergefühl zu verstärken, der Stoffwechsel wird hingegen gehemmt und der Kalorienverbrauch gemindert. Indem wir also mit eiserner Disziplin versuchen, auf jegliche Leckereien und Sünden zu verzichten, wirken die Wachstumshormone dem entgegen und bewirken genau das Gegenteil. 👀

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von CAMILA COELHO (@camilacoelho) am

Doch keine Sorge Ladies, denn vielleicht hat diese Erkenntnis ja auch etwas Gutes. Da wir nun nämlich wissen, dass ein knurrender Magen keineswegs zur Traumfigur führen muss, sondern sogar den Stoffwechsel lahmlegen kann, sollten wir es mit den – ohnehin nicht gesunden – Crash-Diäten besser nicht übertreiben und stattdessen auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung setzen, bei der man sich nichts verkneifen muss und hin und wieder auch mal sündigen darf. Ausreichend Bewegung, wenig Stress und genügend Schlaf sind die besten Mittel, um Hormonschwankungen zu umgehen, sodass wir das Risiko durch einen gesunden Lebensstil mindern können. Wer doch das Gefühl hat, dass er unter einer Hormonstörung leiden könnte, sollte am besten zusätzlich einen Endokrinologen aufsuchen. 

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