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Laut Studie: So hilft ein Ernährungstagebuch beim Abnehmen – ganz ohne Diät

Von Linnea am Dienstag, 28. Januar 2020 um 11:10 Uhr

Wer seine ungeliebten Kilos zum Schmelzen bringen möchte, ohne dabei eine strikte Diät einhalten zu müssen, der sollte, laut einer Studie, ab sofort täglich ein Ernährungstagebuch führen und wir verraten euch, wieso das so ist…

Ein Blick auf den Kalender reicht aus, um festzustellen, dass der Winter schon in wenigen Wochen einem wärmeren Frühling weichen wird, in dem wir uns wieder in luftig leichtere Pieces schmeißen werden. Höchste Zeit also, den ungeliebten Kilos, die sich über die besinnliche Weihnachtszeit festgesetzt haben, den Kampf anzusagen und der Traumfigur so ein Stückchen näher zu kommen. Doch auf keinen Fall wollen wir dafür eine strikte Diät, wie beispielsweise das Cinderella-Prinzip, einhalten müssen, welche uns im schlimmsten Falle am Ende einen gefürchteten Jojo-Effekt beschert. Wie gut also, dass Forscher in einer Studie nun herausgefunden haben, dass bereits ein einfacher Trick, der täglich nicht länger als 15 (!) Minuten dauert, ausreicht, um die Pfunde zum Schmelzen zu bringen und das sogar ohne Verzicht. Um welche Methode es sich handelt und wie genau diese uns beim Abnehmen hilft, verraten wir jetzt…

So effektiv hilft ein Ernährungstagebuch beim Abnehmen

Um vermeintliche Problemzonen an Bauch, Hüften, Oberschenkeln und Co. richtig anzugehen und einige Kilos zum Purzeln zu bringen, müssen wir nicht unbedingt eine strenge Diät mit jeglichem Verzicht auf uns nehmen, denn laut Forschern der University of Vermont und der University of South Carolina reicht es bereits aus, sich täglich ca. 15 Minuten Zeit zu nehmen und ein Ernährungstagebuch zu führen. In ihrer Studie beobachteten die Wissenschaftler 150 Probanden über sechs Monate hinweg und wiesen nach, dass die Gruppe, die strikt aufschrieb, was exakt wann und wie viel davon auf ihren Tellern oder in ihren Gläsern landete, ganze zehn Prozent ihres Körpergewichts reduzieren konnte. Dafür nahmen sich die Teilnehmer ca. dreimal tagtäglich etwas Zeit, um verzehrte Lebensmittel und Getränke, deren Kalorien- und Fettgehalt sowie die Portionsgrößen und genaue Zubereitungen der Speisen festzuhalten.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Laut den Forschern, verbrachten die Probanden übrigens zwischen 14,6 und 23,2 Minuten tagtäglich damit zu, sich ihren Aufzeichnungen zu widmen, was allerdings nicht ausschlaggebend für den Abnehmerfolg ist. Denn die Wissenschaftler rückten in den Vordergrund, dass die Selbstreflexion die entscheidende Rolle spielen würde, ob die Pfunde ins Purzeln geraten oder nicht. Wer aufschreibt, welche Lebensmittel er wann zu sich genommen hat, schafft sich nicht nur einen bewussteren Überblick darüber, wie viel und was genau er tagtäglich isst und trinkt, er erkennt auch die eigenen negativen Muster oder Fehler schneller und kann diese nachhaltig angehen. Somit legen wir im Gesamten einen viel achtsameren Fokus auf unsere Ernährung und überlegen uns zweimal, ob der Schokoriegel zwischendurch oder die Dose Coca-Cola im Meeting, die oftmals aus Langeweile verzehrt werden, wirklich nötig sind. Wir sind jedenfalls begeistert von diesem Trick und werden uns ab sofort, egal ob fünf oder fünfzehn Minuten, täglich die Zeit nehmen, in einem Notizbuch, wie beispielsweise dem stylischen "Bullet Journal" von Trendstuff by Häfft, welches ihr bereits hier für 7 Euro shoppen könnt, das festzuhalten, was auf unserem Speiseplan stand.

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