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Laut Studie: So verändert sich das Verlangen nach Sex von Männern in einer Beziehung

Von Silky am Sonntag, 22. März 2020 um 16:00 Uhr

Männer wollen immer nur Sex? Wir konnten dieser Aussage dank einer Studie auf den Grund gehen und sind auf ein überraschendes Ergebnis gestoßen…

Sex ist eine der schönsten Nebensachen der Welt. Dabei hatte die Gesellschaft für eine lange Zeit das Bild von der zurückhaltenden Frau, die sich nach einem starken Partner sehnt und dem wilden sexsüchtigen Mann verbreitet. Zum Glück wird diese These mittlerweile immer mehr angezweifelt. Trotzdem gibt es hin und wieder mal zu hören, dass Männer angeblich ein viel größeres sexuelles Verlangen haben als wir Frauen. Woran das liegt? Manche sagen, dass es etwas mit der Bestätigung ihres Egos zutun hat. Sie fühlen sich erst dann, wie ein "echter Mann", wenn sie ihre Frau im Bett glücklich machen und befriedigen können. Andere schieben es auf den Testosteronspiegel, der bei Männern höher als bei Frauen ist. Ob, es sich bei diesen Aussagen nur um Klischees oder um die Wahrheit handelt, überlassen wir lieber den Männern. Wir können euch allerdings laut einer amerikanischen Studie verraten, dass es aus wissenschaftlicher Sicht anders aussieht. Denn angeblich vergeht den Herren der Schöpfung in einer Langzeitbeziehung sogar eher die Lust auf Sex, als uns Frauen. Warum es bei der Forschung zu diesem Ergebnis kam und was außerdem noch herausgefunden wurde, verraten wir euch jetzt.

Deshalb verlieren Männer schnell die Lust in einer Beziehungen

Wir waren ja schon immer der Meinung, dass nicht nur Männer ständig Sex wollen, sondern auch wir Frauen genauso gerne die Zeit mit unserem liebsten im Bett verbringen wollen. Immerhin sehnen sich, unserer Meinung nach, beide Geschlechter um dieselbe Menge Liebe, Nähe und Sex in einer Beziehung. Allerdings scheint der Drang zur Intimität bei den Männern nach einer gewissen Zeit in der Partnerschaft nachzulassen. Eine Meta-Studie aus der Universität von Kentucky untersuchte 64 Studien seit den 1950ern über das menschliche sexuelle Verlangen und veröffentlichte das Ergebnis 2018 in der akademischen Zeitschrift "Journal of Sex Research". Die Studie belegt, dass Männer ihre Lust auf Sex in einer Langzeitbeziehung schneller als Frauen verlieren und, dass es mit einer gewissen Unsicherheit und ihrem Unglücklichsein zusammenhängt. Laut Forschung hat das andere Geschlecht im Alter eine unrealistische Vorstellung von ihrem Körper und eigenem Sex-Trieb.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Auch nach mehreren Jahren in einer Partnerschaft setzen Männer noch hohe Erwartungen an sich selbst. Sie setzen sich selbst unter Druck, indem sie sich einreden "stets bereit" zu sein und in Sachen Sex das Alphatier sein zu müssen, welches die Zärtlichkeit immer in die Wege leiten muss. Mit dem Alter können bei Männern allerdings Depressionen, Stimmungsschwankungen, physische Probleme oder sogar Erektionsstörungen auftauchen, die dazu führen, dass unserem Gegenüber die Lust oder sogar der Spaß am Sex vergehen kann. Das sexuelle Verlangen nimmt mit den Jahren ab, welches bei Männern zu Frustration und Unzufriedenheit führen kann. Wer seinen Partner aber abgesehen von diesen Faktoren den Liebesakt nicht vergraulen will, sollte auch lieber auf diese gewissen Stimmungskiller im Schlafzimmer verzichten. Aber auch bei uns Frauen kann sich die Lust durch die Menopause, die ungefähr ab unserem 50. Lebensjahr eintritt, die Lust einschränken. Was in dieser Situation am besten hilft, haben wir euch auch bereits in einem Artikel zusammengefasst.

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