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Liebe: So schadet eine On-Off-Beziehung deiner Gesundheit

Von Svenja am Dienstag, 26. Mai 2020 um 13:05 Uhr

Wir kommen einfach nicht von ihm los, obwohl es offensichtlich nicht mit uns funktioniert: On-Off-Beziehungen sind nicht nur anstrengend und belastend, sondern können ernsthaft unserer Gesundheit schaden. Wieso das so ist und weshalb ihr euch das nächste Mal zweimal überlegen solltet, ob ihr wirklich nochmal mit ihm zusammenkommen wollt, verraten wir euch jetzt.

Nichts haben wir uns mehr gewünscht, als dass es endlich funktioniert und uns aus diesem Grund erneut auf ihn eingelassen. Eigentlich ist es nur ein Weiterer von vielen Versuchen, Eine von unzähligen letzten Chancen, die wir ihm und unserer Beziehung geben. Jedes Mal haben wir die Hoffnung, dass dieses Mal alles anders wird, es jetzt klappt und wir endlich zusammen glücklich sein können. Doch leider sieht die Realität häufig anders aus: On-Off-Beziehung switchen zwischen Beziehung und Trennung hin und her – man kann nicht ohne den anderen, aber mit ihm funktioniert es auch nicht. Häufig hat so eine Liebe keine Zukunft, hat es doch einen Grund, weshalb wir uns immer wieder aufs Neue trennen oder verlassen werden. Wir verraten euch, inwiefern On-Off-Beziehungen sogar eurer Gesundheit schaden können und weshalb ihr euch überlegen solltet, ob euer Partner das wert ist.

1. Schlafstörungen

Belasten uns Dinge, egal ob beruflicher oder privater Natur, in unserem Alltag stark, wirkt sich das bei vielen von uns nicht zuletzt auf den Schlaf aus. Besonders dann, wenn wir eigentlich zur Ruhe kommen wollen und sollten, fangen die Gedanken an zu kreisen. So liegen wir oft stundenlang wach im Bett, ohne dass unser Körper Schlaf, und damit dir für ihn lebensnotwendige Zeit zum Regenerieren bekommt. Schlafen wir zu wenig, wirkt sich das negativ auf unser Herz-Kreislauf-System aus, wir können uns weniger konzentrieren und sind anfälliger für Krankheiten. Raubt euch euer Beziehungschaos also im wahrsten Sinne des Wortes den Schlaf, solltet ihr dringend einen Weg finden, diesen Stress zu reduzieren.

2. Kopfschmerzen

Die Redewendung, dass uns von zu vielem Nachdenken der Kopf raucht, trägt definitiv Wahres in sich: Grübeln wir viel über eine Sache nach, bereitet uns das nicht selten Kopfschmerzen. Zerdenken wir unsere Beziehung, malen uns jegliche Lösungen, Dinge, an denen es erneut scheitern könnte und andere Situationen aus, endet dies nicht selten sogar in Migräne. Seid ihr an einem Punkt angelangt, an dem ihr merkt, dass euer Partner und eure Beziehung so Kopfzerbrechen bereiten, dass ihr regelmäßig Kopfschmerzen habt, solltet ihr die Notbremse ziehen: Aus immer mal wieder auftretenden Kopfschmerzen können schnell chronische werden, die euch noch mehr belasten, als es die jetzigen schon tun.

3. Bauchschmerzen

Egal, ob wir etwas aus dem Bauch heraus entscheiden, oder nicht: Kopf und Bauch arbeiten enger zusammen, als wir gedacht hätten. Tatsächlich besitzen wir ein Bauchhirn, welches Millionen von Nervenzellen und damit die Kommunikation zwischen Bauch und Gehirn steuert. Belastet uns unsere On-Off-Beziehung psychisch stark, wird diese Informationen dank dieses Netzwerks an unseren Bauch weitergeleitet. Folge sind Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen und Krämpfe. Nicht selten schlägt uns emotionale Belastung auch auf den Magen. Wenn ihr feststellt, dass eure schwankende Partnerschaft euch so stark belastet, dass ihr regelmäßig mit Bauchschmerzen zu kämpfen habt, solltet ihr auf eure Gesundheit achtgeben und diesen Stress reduzieren.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Psychische Erkrankungen

Eine Studie fand heraus, dass Menschen, die sich in einer On-Off-Beziehung befinden, viel gefährdeter für psychische Erkrankungen sind, als Personen, die in einer intakten stabilen und glücklichen Partnerschaft sind. Je mehr Trennungen und erneute Versuche es gibt, desto höher ist das Risiko, zukünftig mit psychischen Problemen, wie Depressionen oder Angstzuständen, zu kämpfen zu haben. Versucht, mit eurem Partner langfristige Lösungen für eure Probleme zu finden, und wägt ab, wie realistisch es ist, dass ihr eure Beziehung wirklich auf Dauer retten könnt.

5. Tinnitus

Am Anfang war es nur manchmal, ein komischer durchdringender Ton, den wir nicht verorten konnten. Wir dachten, es würde irgendwo von draußen kommen, doch mittlerweile tritt es immer öfter auf und wenn wir Andere fragen, ob sie es auch hören, verneinen sie nur kopfschüttelnd: Wer emotional stark belastet ist, beispielsweise durch eine On-Off-Beziehung, ist gefährdet, einen Tinnitus zu entwickeln. Psychischer Stress kann einen Tinnitus auslösen und ihn verstärken. Das Pfeifen entwickelt sich zu einer weiteren Belastung, sodass ein Teufelskreis entsteht. Merkt ihr bei euch also Anzeichen dafür, ist es höchste Zeit, zu handeln.

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