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Lieblingsgericht: Diesen Einfluss haben Fresshormone, wenn wir unsere Leibspeise essen

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 20. Juni 2019 um 15:28 Uhr

Ob Pizza, Schnitzel oder Burger – jeder hat dieses eine Gericht, welches einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Doch der häufige Verzehr der liebsten Speise kann fatale Folgen für die Figur haben…

Wie oft gönnt ihr euch euer Lieblingsgericht? Einmal im Monat? Einmal in der Woche? Oder noch häufiger? An sich ist es ja nichts Schlimmes, wenn wir ab und zu mal zu einem knusprigen Schnitzel, einer fettigen Pizza oder einem saftigen Burger greifen, doch wenn wir das zu häufig tun, dann kann sich das ziemlich negativ auf unsere Bikini-Figur auswirken. Dies liegt allerdings nicht daran, dass die Mahlzeiten zu ungesund sind (denn dass darf ab und zu ruhig sein), vielmehr bringen sie unseren Hormonhaushalt völlig durcheinander und wir kennen kein Maß mehr. Dieses Phänomen wird auch als hedonischer Hunger bezeichnet und was sich genau dahinter verbirgt, verraten wir jetzt.👀

DARUM sollten wir nicht zu häufig zu unseren liebsten Gerichten greifen

Wenn ihr jetzt an eure Lieblingsspeise denkt, bekommt ihr dann Hunger? Kein Wunder, denn der Körper schüttet das Hungerhormon Ghrelin aus. Ghre… was? Ghrelin wird in der Magenschleimhaut gebildet und ist für das Gefühl von Hunger zuständig und regt den Appetit an, während es das Sättigungsgefühl unterdrückt. Wenn wir dann an unser liebstes Gericht denken und es schließlich vor uns stehen haben, wird dieses Hormon in deutlich höheren Mengen ausgeschüttet und wir essen sehr viel mehr, als bei Gerichten, die uns nicht so sehr schmecken. Allerdings geschieht dies nicht, weil wir mehr Hunger verspüren, sondern einfach, um unsere Lust zu stillen. Logisch, dass wir dann deutlich mehr Kalorien zu uns nehmen und dass diese sich schließlich auf Bauch, Hüften und Po breitmachen, ist auch kein Geheimnis.

Dieses Phänomen, dem hedonischen Hunger (aus dem Griechischen "Lust"), lässt sich auch mit einer Studie, welche im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" veröffentlicht wurde, wissenschaftlich bestätigen. In Italien wurde das Essverhalten von acht jungen Menschen untersucht, indem ihnen einmal ihre Lieblingsspeise und dann ein nicht so beliebtes Gericht vorgesetzt wurden. Gleichzeitig wurde der Ghrelin-Wert im Blut kontrolliert und dieser war vor und während des Genuss' des liebsten Gerichts deutlich höher.🍕🍔🍟

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Lieblingsgericht: SO können wir eure Lust zügeln

Natürlich heißt das für uns nicht, dass wir lieber einen ganz großen Bogen um unseren liebsten Mahlzeiten machen sollten, denn das würde die Lust darauf nur wachsen lassen. Doch in Zukunft sollten wir ein wenig Vorsicht mit diesen Verlockungen walten lassen. Dagegen helfen leider keine Wundermittel oder Diäten, vielmehr ist es die Selbstbeherrschung, die wir trainieren müssen. Statt zwei Teller der köstlichen Speise zu schlemmen, sollten wir uns zusammenreißen und lediglich einen Teller verputzen. Dann haben wir für den nächsten Tag nämlich noch eine Portion, auf die wir uns freuen können. Auch mit ausreichend Schlaf könnt ihr diesem kulinarischen Verlangen entgegenwirken, denn im Schlaf wird das Hormon Leptin ausgeschüttet, welches dem Körper vermittel, dass wir satt sind. Wenn wir dagegen schlecht schlafen, gewinnt das Hungerhormon Ghrelin die Oberhand.

Wenn man dann doch ein wenig über die Stränge geschlagen hat, dann kann man nach der Mahlzeit einen ausgiebigen Spaziergang oder ein entspanntes Yoga-Programm, welches ihr bei YogaEasy für zwei Wochen kostenlos testen könnt, einlegen. Dadurch wird die Verdauung auf natürliche Weise angeregt und die überschüssigen Kalorien können verbrannt werden.🔥

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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